… im Rahmen der Regionalen Begabtenförderung in Oberfranken 2015.16

Quomodo vivebant Romani – Der Alltag der Römer (Leitfach Latein)

Die erste Anlaufstelle unserer zweitägigen Exkursion waren der Archäologische Park und das LVR-Römer-Museum Xanten. Nach einer interessanten Führung durch das Museum, bei der wir einiges über die Lebensweise sowie über die Grabsteine der Römer in ihren Provinzen lernten, erwartete uns ein echtes römisches Mittagessen: Zur Auswahl standen z. B. Numidisches Huhn mit Lauchgemüse, Kürbisauflauf oder Lukanische Würstchen.

Danach folgte eine ausgiebige Besichtigung der Herberge inklusive Küche und der herbergseigenen Thermen. Vor allem Letztere stellten für die Römer ein sehr wichtiges Gebäude dar, da sie nicht wie heute dort nur badeten, sondern auch Geschäfte abschlossen und Sport trieben.

Die Führung durch den Park, vorbei an Hafentempel und Amphitheater, rundete unseren Überblick ab: In den Handwerkerhöfen erfuhren wir etwas über Arbeitsleben und Wohnverhältnisse der einfacheren Bevölkerungsschichten, wie Weber oder Schmiede.

Der nächste Morgen führte uns ins Römisch-Germanische Museum Köln. Im Rahmen der Führung zum Thema „Alltag und Festtag im römischen Köln“ wurde speziell auf die aus Köln stammenden Gläser und Gefäße eingegangen, da das Museum über die weltweit größte Sammlung an römischen Glaswaren verfügt. Besonders beeindruckend fanden wir die beiden berühmten Mosaiken, nämlich das „Dionysos-Mosaik“ und das „Philosophenmosaik“. Anschließend gingen wir zum ehemaligen Palast des Statthalters, dem Prätorium, welches etwa 200 Meter vom Museum entfernt liegt. Obwohl nur noch die Fundamente erhalten sind, kann man sich die enorme Größe durchaus gut vorstellen. Nach einer Führung dort und einer anschließenden Mittagspause trafen wir uns alle noch einmal am Museum wieder, um uns individuell mit einzelnen Exponaten zu beschäftigen.

Nach diesen zwei Tagen waren wir um einiges reicher an Wissen über die Römer am Rhein!