… lautete das Motto des diesjährigen Abschlussgottesdienstes, der von Schülern aus den verschiedensten Jahrgangsstufen gestaltet und zusammen mit Schülern, der Schulleitung und Lehrkräften in der Aula des Alexandrinum gefeiert wurde.

Ausgangspunkt war ein Bild der Künstlerin Stefanie Bahlinger mit dem Titel „Zwischen Himmel und Erde“, das die Erdkugel und oberhalb des Nordpols eine helle Kugel zeigt, die mit einem Pflaster verbunden sind.
Die Schülerinnen und Schüler überlegten zunächst jeder für sich, welche Ereignisse in diesem Schuljahr für sie erfreulich waren bzw. welche sie als schmerzhaft empfunden haben und notierten ihre Gedanken auf einem Smiley bzw. einem Pflaster. Anschließend wurden diese alle an Pinnwänden gesammelt.

In einem Anspiel diskutierten die Schüler der 6. Jahrgangsstufe unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten des oben beschriebenen Bildes. Das Pflaster kann auch als Symbol dafür gesehen werden, dass Gott die Welt heil machen möchte, was eben nicht nur auf die große Welt an sich bezogen werden sollte, sondern auch auf die ganz alltäglichen Verletzungen. Durch den Tod Jesu am Kreuz nimmt Gott uns so an wie wir sind, gerade auch in unserem Scheitern.

Beschlossen wurde der Gottesdienst mit dem mittlerweile schon fast traditionellen Segenslied „Möge die Straße“, ehe alle Gottesdienstbesucher mit einer Karte des Bildes ins wohlverdiente Wochenende entlassen wurden.