Wer sich zu den Zielen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  • Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.
  • Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Als Paten für unser Projekt konnten wir den 3. Bürgermeister der Stadt Coburg, Herrn Thomas Nowak, sowie die Sparkasse Coburg – Lichtenfels, die sich bereits im Aktionsbündnis Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land! engagiert, gewinnen.

Die offizielle Titelverleihfeier mit Mitgliedern der gesamten Schulfamilie fand in der Aula unserer Schule statt. Dort wurde uns die Auszeichnung vom Regionalkoordinator des Projektes, Herrn Franz Stopfer vom Bezirksjugendring, verliehen. Die Schüler, die das Projekt vor gut zwei Jahren mitinitiiert hatten und mittlerweile in der Q11 sind, hatten die Veranstaltung mit geplant und organisiert.

Wir freuen uns über die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘‘ und die Zugehörigkeit zu diesem Schulnetzwerk – ein Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für Toleranz!

www.schule-ohne-rassismus.org


Coburger Tageblatt // 1. Oktober 2015
Neue Presse Coburg // 1. Oktober 2015
Radio Eins Coburg // 1. Oktober 2015


Der Weg zur Auszeichnung

Die sozialwissenschaftliche Lerngruppe der 9d beschäftigte sich im Schuljahr 2013.14 im Rahmen des Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung ausgiebig mit dem Thema „Achtung, rechte Szene!“. Unter anderem fanden Gespräche mit dem Polizeihauptkommissar Ruppert vom polizeilichen Staatsschutz der Kriminalpolizei Coburg sowie mit dem ehrenamtlichen Sprecher des Aktionsbündnisses „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land!“, Herrn Dekan Kleefeld, statt. Daraus erwuchs der Entschluss, sich an dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu beteiligen und durch das Bekenntnis unserer Schule zu mehr Toleranz mit ausländischen Mitbürgern ein Zeichen zu setzen.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Projekt war es, dass mindestens 70 % aller Alexandriner – Schüler und Lehrer – die Selbstverpflichtung des Bündnisses unterschreiben.