Ab 1. August 2016 ist die Schulordnung für schulartübergreifende Regelungen an Schulen in Bayern (Bayerische Schulordnung – BaySchO) in Kraft getreten.
Alle bisher als Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche benannten Erscheinungen werden jetzt Lese-Rechtschreib-Störung genannt.
In der BaySchO sind alle bisher veröffentlichten Regelungen zum Thema Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche – jetzt also Lese-Rechtschreib-Störung – unter der Überschrift „Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz“ (BaySchO §§ 31–36) neu formuliert.

Über die Neuerungen werden die Eltern auch am Abend der Elternbeiratswahl informiert.

Erziehungsberechtigte müssen nun, wenn sie einen Nachteilsausgleich oder Notenschutz wegen einer Lese-Rechtschreib-Störung für ihr Kind in Anspruch nehmen wollen, einen Antrag bei der Schulleitung stellen.
Die Schulleitung wiederum entscheidet (wie auch bisher) nach Einbezug einer schulpsychologischen Stellungnahme und Anhörung der Lehrkräfte, die den Schüler bzw. die Schülerin unterrichten, über die Gewährung von Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz.

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