Im Wahlkurs „Jugend forscht“ machen die Schülerinnen und Schüler spannende Experimente aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Meistens ergeben sich daraus kleine Forschungsarbeiten, sodass wir mit unserer Schule regelmäßig an den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ teilnehmen.


Erfolg für Siebtklässlerinnen beim „Schüler experimentieren“-Regionalwettbewerb 2020 in Bamberg


Erfolge beim „Schüler experimentieren“-Regionalwettbewerb 2019 in Hof

Impressionen des oberfränkischen Regionalwettbewerbs // 21. Februar 2019


Abiturientin nimmt an der Jurytagung des BundesUmweltWettbewerbs in Kiel teil
+ erhält Sonderpreis der Heinz Sielmann-Stiftung

Laudatio von Prof. Dr. Gerrit Schüürmann (Leiter des Departments Ökologische Chemie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig):

„Neophyten sind Pflanzenarten, die sich unter menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie natürlicherweise nicht vorkommen. Diese Arten verdrängen einheimische Arten, bewirken Ertragsverluste, verstärken Erosion an Gewässerufern und sind teilweise auch giftig für Menschen und Tiere. Das Thema ist überaus aktuell und stellt den Naturschutz vor große Herausforderungen. Larissa Sprigade untersucht in ihrem Projekt mit großer Euphorie und tatkräftigem Einsatz das Vorkommen, die Verbreitung und die Auswirkungen von drei Neophyten. Über einen Zeitraum von fünf Monaten macht sie Vegetationsaufnahmen und dokumentiert die Bestände fotografisch. Die zeitaufwändigen Analysen führt sie dabei konsequent und mit großem Engagement durch. Die Gymnasiastin kann somit im Ergebnis eine akademisch sehr saubere Projektarbeit vorlegen, in der sie ihr Vorgehen systematisch, umfangreich und gleichzeitig detailliert präsentiert. Ihre Arbeit besticht daher durch ihre herausragende Qualität! Ihre Untersuchungen fanden auf einem professionellen und hohen Niveau statt und sie diskutiert ihre Ergebnisse fachlich sehr fundiert. Sie zeigt mit ihrer Projektarbeit ein hohes Maß an Selbstbewusstsein für den Artenschutz, das in ihrem großartigen Engagement in ihrer Heimat zum Ausdruck kommt. Ihre vorgeschlagenen Maßnahmen zur Eindämmung der Neophytenbestände sind als sehr sinnvoll anzusehen und unter Naturschutzaspekten betrachtet auch richtig. Insgesamt ist ihre Forschungsarbeit hinsichtlich Inhalt und Aufbau sehr gelungen. Es ist der engagierten Naturschützerin zu wünschen, dass sie die kleinen und auch großen Herausforderungen, die ihr Projekt betreffen, weiter so zielstrebig verfolgt wie bisher. Das Projekt wird daher verdienterweise mit einem Sonderpreis prämiert.“

… + erhält mit ihrer Seminararbeit den 2. Preis der Dr. Hans Riegel-Stiftung

Fotonachweis: FAU / Harald Sippel

Alexandrinerin ist „Jugend forscht“-Landessiegerin!


Große Erfolge beim oberfränkischen Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“

Laura Holecek (Q12) beeindruckte die Jury aus Wissenschaftlern und Lehrern mit Untersuchungen zum Einfluss der Mykorrhiza-Symbiose auf die Mineralstoffaufnahme von Weizen und Paprika. Sie wurde Regionalsiegerin in der Sparte Biologie und darf in diesem Fach den Bezirk Oberfranken in der Woche vor den Osterferien beim bayerischen Landeswettbewerb in München vertreten. Knapp dahinter folgte ihr Larissa Sprigade (Q12), die neu eingebürgerte Pflanzen, sogenannte Neophyten – dazu gehört z. B. auch der gefährliche Riesen-Bärenklau – im Coburger Land kartierte. Im Fach Chemie dürfen zwei Schüler der Q12 den Bezirk Oberfranken in München vertreten: Julian Feuerpfeil und Aurelius Scheer stellten sich die Frage, ob Benzin altert, und trugen ebenfalls den Regionalsieg davon. Ihre Treibstoff-Untersuchungen fanden in enger Kooperation mit der Hochschule Coburg statt.

Aber auch in der Kategorie „Schüler experimentieren“ für Jungforscher bis zum Alter von 14 Jahren war das Alexandrinum sehr erfolgreich: Fabian Schneiderbanger und Nicolas Sperling werden als Biologie-Regionalsieger unsere Schule Mitte April beim Landeswettbewerb in Dingolfing repräsentieren. Sie optimierten die Keimung und die Aufzucht von Ginkgo-Pflanzen, der Wappen-Pflanze unserer Schule. Jule Beez, Alina Ehrle, Leoni Hobusch führten Futterwahl-Versuche bei zwei Insektenarten durch, der Australischen Gespenstschrecke und dem Wandelnden Blatt. Für die Erkenntnisse, dass man diese tropischen Insekten am besten ganz einfach mit einheimischen Brombeerblättern füttern kann, wurden sie mit dem dritten Platz in Biologie ausgezeichnet.

Das Alexandrinum selbst wurde ebenfalls ausgezeichnet: für das besondere Engagement im Rahmen des Wettbewerbs bekam unsere Schule einen vom Unternehmen „Rehau“ gestifteten Preis.

Die Betreuungslehrer der Wettbewerbe gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu den exzellenten Leistungen!

Auf den Internetseiten der Veranstalter finden sich weitere Informationen zum oberfränkischen Regionalwettbewerb.


2015/16 waren alle Teilnehmer des Alexandrinum erfolgreich!

Impressionen des oberfränkischen Regionalwettbewerbs
„Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ // 3. und 4. März 2016