Wettbewerbe

Internationale PhysikOlympiade

  • Wettbewerbsrunde 2019.20

Andreas Feuerpfeil nahm erneut erfolgreich an der ersten Runde der „Internationalen Chemieolympiade“ und „Internationalen Physikolympiade“ teil.

In der ersten Runde bearbeite Andreas in Heimarbeit Aufgaben, deren Schwierigkeitsgrad „normales“ gymnasiales Niveau bereits deutlich überstieg. In Physik war das Spektrum der Tätigkeiten vielfältig: So sollte z.B. die maximale Flugdauer und -höhe eines Heißluftballons berechnet werden oder experimentell der Abstand der Pixel im Sensor einer Handykamera bestimmt werden. In Chemie sollte beispielsweise der Zerfall und die Bildung von Ozon in oberen Atmosphärenschichten mathematisch untersucht werden. Um derartige chemische Vorgänge in der Atmosphäre genau zu beschreiben, bedarf es aufgrund der vielen Einflussfaktoren (z.B. Sonneneinstrahlung oder Temperaturänderung) umfassender chemischer und auch mathematisch-physikalischer Kenntnisse.

Zur Lösung der Aufgaben der nächsten Runde ist bereits eine intensive Beschäftigung mit Teilgebieten der beiden Wissenschaften notwendig, denen ein Schüler normalerweise erst im Grundstudium begegnet. Andreas dürfte hier von den Erfahrungen profitieren, die er momentan in seinem Physik-Frühstudium an der Universität Würzburg sammelt.

In der folgenden dritten und vierten Runde werden im Rahmen von Seminaren und Praktika die jeweils besten vier Nachwuchswissenschaftler ausgewählt, die dann die deutsche Mannschaft für die jeweilige „Internationale Chemie-/Physikolympiade“ stellen und zum internationalen Wettbewerb nach Konya (Türkei) oder Vilnius (Litauen) fahren.

Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung, wir drücken Andreas die Daumen für die noch folgenden Runden!

Andreas Feuerpfeil und seine beiden Betreuungslehrer StD Matthes (links) und OStR Reuter (rechts)

  • Wettbewerbsrunde 2018.19

Unser Zehntklässler Andreas Feuerpfeil hat sein besonderes naturwissenschaftliches Talent bei der Teilnahme an der 50. Internationalen Physikolympiade gezeigt. Schon in der ersten Runde zeigte er sein Können beim Lösen von Aufgaben, wie sie nicht im Buche stehen. Zu lösen waren vier Aufgaben aus allen Gebieten der Physik über den Schulstoff hinaus. Gefragt waren hier gute Kenntnisse der Physik und ein kreativer Umgang mit ungewohnten Problemen.

Mit der vollen Punktzahl qualifizierte er sich für die zweite Runde, wie auch 621 weitere Teilnehmer deutschlandweit.

Diese wurde im November als Klausur an den Schulen geschrieben. Auch hier waren die Aufgaben sehr anspruchsvoll und erforderten schnelle Denker und echtes Problemlösen. Von rotierenden Würfeln, über die Leistung von Gravitationswellen bis zum Wettlauf zwischen Photon und Proton wurden in dreizehn Aufgaben, die weit über den Lehrstoff in der Schule hinausgingen, die fundierten physikalischen und mathematischen Kenntnisse der Teilnehmer abgeprüft. Zur Vorbereitung auf diese Klausur erhielt man Trainingsmaterial, da keine Hilfsmittel außer einem Taschenrechner zugelassen waren. Andreas belegte als einer der jüngsten Teilnehmer einen Platz im besten Drittel.

Wettbewerbserfahrungen hatte er schon beim Landeswettbewerb Mathematik gesammelt, den er viermal mit einem ersten Preis abschloss. Seit Oktober 2018 besucht der Fünfzehnjährige als Frühstudent der Physik die Vorlesung „Klassische Physik 1“ an der Universität Würzburg, um nach dem Abitur Physik zu studieren.


Phänomene aus der Physik

Wer kennt sie nicht, zumindest aus Bildern: Polarlichter, das wunderschöne Naturschauspiel der bläulichen bis rötlichen Lichterscheinungen in der Nähe unserer Pol-Regionen? Ein zugehöriger Standardversuch im Physikunterricht ist die künstliche Erzeugung dieser Erscheinung in einem Fadenstrahlrohr, welches mit einem dünnen Gas gefüllt ist. Ein Elektronenstrahl wird dabei durch ein Magnetfeld (im Versuch erzeugt durch die stromdurchflossenen Spulen) auf eine Spiralbahn gelenkt und regt die Gas-Atome zum bläulichen Leuchten an. Einfach schön, doch kann man damit z. B. auch die Masse der Elektronen bestimmen…so ist Physik: faszinierend, aber auch praktisch!