Von Rom nach Paris
In unserem Begabtenkurs „Von Rom nach Paris“ hatten Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen mit Latein als zweiter Fremdsprache die Möglichkeit, in die französische Sprache und Kultur hineinzuschnuppern und erste Grundlagen des Französischen zu erlernen.
Der Kurs richtete sich an Schülerinnen und Schüler, die Spaß an Sprachen haben und neugierig auf die französische Kultur sind. Zudem sollte er eine Orientierungshilfe für diejenigen bieten, die erwägen, Französisch als dritte Fremdsprache zu wählen.
Wir machten uns also gemeinsam auf die Reise von Rom nach Paris – von der Antike in die Moderne – und untersuchten dabei, wie viel Französisch wir auf der Basis des bisher in Latein Gelernten verstehen können. Denn schließlich ist Latein die Grundlage aller romanischen Sprachen, also auch des Französischen. Wir führten französische Wörter auf ihren lateinischen Ursprung zurück und konnten uns dadurch ihre deutsche Bedeutung erschließen.
Gleich im Herbst unternahmen wir eine Exkursion zu den römischen Thermen nach Weißenburg und nahmen an einer Führung teil, die den Alltag im römischen Kastell wieder lebendig werden ließ. Beim Besuch des dortigen Römermuseums bastelten wir im Rahmen eines Workshops unser eigenes Mosaik – so wurde die römische Kultur, der Ausgangspunkt unserer Untersuchungen, greifbarer. Bei den Sitzungen am Alexandrinum übten wir kleine Dialoge auf Französisch ein und befassten uns mit den Grundlagen der französischen Grammatik. Wir erkannten, dass Französisch eine Weltsprache ist, die keineswegs nur in Frankreich, sondern z.B. auch in Belgien, Luxemburg, in der Schweiz, Teilen Afrikas und Kanadas gesprochen wird. Nachdem wir uns mit den Wahrzeichen Roms, des Ausgangspunktes unserer Reise, beschäftigt hatten, nahmen wir uns die Sehenswürdigkeiten von Paris vor und jeder stellte „seinen“ Lieblingsort in Paris vor – z.B. den Louvre, Notre-Dame, Sacré-Cœur oder Versailles. Um aber auch sprachlich wirklich an unserem Ziel anzukommen, sind wir nach Erlangen ans Institut français gefahren, wo uns französische Muttersprachlerinnen in spielerischer Form gezeigt haben, wie schön die französische Sprache ist.
OStRin Christina Weiser


