Die Chemie beschäftigt sich mit Stoffen und Stoffumwandlungen. Zentrale Aufgabe des Schulfaches ist es, Schüler mit den spezifischen Fragestellungen, Lösungswegen und Denkstrategien der Chemie vertraut zu machen und den Lernenden fachbezogene Kenntnisse und Methoden zu vermitteln. Dazu gehört auch die Erarbeitung eines Überblicks über wichtige chemische Stoffe und Stoffgruppen.

Den Schülern wird bewusst, dass chemische Erkenntnisse Grundlagen für das Verständnis von Lebensvorgängen liefern und dass die angewandte Chemie, z. B. in der Ernährungssicherung, der Energieversorgung, der Werkstoffproduktion, der Informationstechnologie sowie der Bio- und Gentechnik, eine wesentliche Säule unserer Zivilisation ist.

Ausgehend von der Vielfalt der Stoffe und Stoffumwandlungen weckt der Chemieunterricht das Interesse an den Naturwissenschaften und ihren Arbeitsweisen. Dem selbständigen Experimentieren  kommt hierbei zentrale Bedeutung zu. Der Chemieunterricht leistet einen zentralen Beitrag zum Verständnis der Industriegesellschaft und schafft Grundlagen für eine naturwissenschaftlich begründete Umweltbildung.

Solide chemische Kenntnisse sind für die vorausschauende Beurteilung von Technikfolgen und für nachhaltiges Wirtschaften vor dem Hintergrund knapper werdender natürlicher Ressourcen unabdingbar. Außerdem bilden sie die Grundlage für verantwortliches Handeln, Urteilsfähigkeit im alltäglichen Umgang mit Stoffen und schaffen die Sachkompetenz für fundierte Diskussionen über gesellschaftlich relevante Themen, die chemische Fragestellungen beinhalten.

P- und W- Seminare

Alexandriner der Q11 messen sich erfolgreich bei „Internationaler Biologie-/ChemieOlympiade“

Die Teilnehmer der Internationalen Biologie-/ChemieOlympiade (von links nach rechts):
Leander Fink, Sophia Schleifenheimer, Luise Krist, Magdalena Porombka, Hanna Alex, Kristóf Kalocsai, Klara Schweizer, Anastasiya Khimich sowie Betreuungslehrer Dr. Andreas Reuter und Schulleiter OStD Herbert Brunner.


„Kongress W- und P-Seminare“ des Förderkreises Ingenieurstudium e. V. der Metropolregion Nürnberg

Am 22. Februar 2018 wurden drei Schüler der Q12 unserer Schule in die VIP-Lounge des Max-Morlock-Stadions (besser bekannt als Frankenstadion) nach Nürnberg eingeladen. Dort fand der „Kongress W- und P-Seminare“ des Förderkreis Ingenieurstudium e. V. statt. Dieser Verein von Industrieunternehmen, Verbänden, Hochschulen, öffentlichen Institutionen und Privatpersonen aus der Metropolregion Nürnberg hat es sich zum Ziel gemacht, junge Menschen für ein Studium eines der MINT-Fächer, also aus dem Bereich der Mathematik, der Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Technik zu begeistern.

Vor Wissenschaftlern der Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vertretern namhafter Unternehmen und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Wissenschaft und Kunst wurden drei W-Seminararbeiten aus dem Bereich der Chemie präsentiert.

Laura Holecek stellte ihre Untersuchungen zum Einfluss der Mykorrhiza-Symbiose auf die Mineralstoffaufnahme von Weizen und Paprika vor. In ihrer Arbeit konnte sie demonstrieren, wie wichtig es ist, in der modernen naturwissenschaftlichen Forschung fächerübergreifend zu arbeiten: neben klassischen „nasschemischen“ Analysen, die im Labor der Schule durchgeführt wurden, konnte sie sogar für ihre Untersuchungen ein modernes Plasma-Ionisations-Atomemissionsspektrometer an der Universität Bayreuth benutzen.

Julian Feuerpfeil und Aurelius Scheer präsentierten ihre Seminararbeiten, die in enger Kooperation mit der Arbeitsgruppe für Kraftstoffforschung der Hochschule Coburg durchgeführt wurden. Sie untersuchten ebenfalls mit modernen spektroskopischen Methoden, ob Benzin altert, d. h. bei langer Lagerung z. B. mit Bestandteilen der Luft reagiert und dadurch die Motorleistung beeinträchtigen könnte.


P-Seminar 2018/20

„Kleine Forscher ganz groß! Naturwissenschaftliche Experimente für Grundschulkinder“


W-Seminar 2018/20

„Meilensteine der Naturwissenschaft“

zum Bericht „W-Seminar Chemie bei der europäischen Weltraumorganisation ESA …“ – April 2019


P-Seminar 2017/19

„Planung und Durchführung einer biologisch-chemischen Exkursion“


P-Seminar 2016/18

„Naturwissenschaftliche Experimente für Grundschulkinder“

zum Bericht „Backpulverrakete und Farbenzauber“ – Oktober 2017


P-Seminar 2016/18

„Chemische Kabinettstückchen“

zum Bericht über die Kooperation mit der Jean-Paul-Grundschule Coburg – September 2017


W-Seminar 2016/18

„Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“

Erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Coburg
Zukünftiges W-Seminar schnuppert Hochschulluft


W-Seminar 2014.16

„Umweltanalytik“


P-Seminar 2014.16

„Chemie am Computer“

Wettbwerbe

Im Wahlkurs „Jugend forscht“ machen die Schülerinnen und Schüler spannende Experimente aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Meistens ergeben sich daraus kleine Forschungsarbeiten, sodass wir mit unserer Schule regelmäßig an den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ teilnehmen.


Erfolg für Siebtklässlerinnen beim „Schüler experimentieren“-Regionalwettbewerb 2020 in Bamberg


Erfolge beim „Schüler experimentieren“-Regionalwettbewerb 2019 in Hof

Impressionen des oberfränkischen Regionalwettbewerbs (21. Februar 2019)


Abiturientin nimmt an der Jurytagung des BundesUmweltWettbewerbs in Kiel teil
+ erhält Sonderpreis der Heinz Sielmann-Stiftung

Laudatio von Prof. Dr. Gerrit Schüürmann (Leiter des Departments Ökologische Chemie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig):

„Neophyten sind Pflanzenarten, die sich unter menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie natürlicherweise nicht vorkommen. Diese Arten verdrängen einheimische Arten, bewirken Ertragsverluste, verstärken Erosion an Gewässerufern und sind teilweise auch giftig für Menschen und Tiere. Das Thema ist überaus aktuell und stellt den Naturschutz vor große Herausforderungen. Larissa Sprigade untersucht in ihrem Projekt mit großer Euphorie und tatkräftigem Einsatz das Vorkommen, die Verbreitung und die Auswirkungen von drei Neophyten. Über einen Zeitraum von fünf Monaten macht sie Vegetationsaufnahmen und dokumentiert die Bestände fotografisch. Die zeitaufwändigen Analysen führt sie dabei konsequent und mit großem Engagement durch. Die Gymnasiastin kann somit im Ergebnis eine akademisch sehr saubere Projektarbeit vorlegen, in der sie ihr Vorgehen systematisch, umfangreich und gleichzeitig detailliert präsentiert. Ihre Arbeit besticht daher durch ihre herausragende Qualität! Ihre Untersuchungen fanden auf einem professionellen und hohen Niveau statt und sie diskutiert ihre Ergebnisse fachlich sehr fundiert. Sie zeigt mit ihrer Projektarbeit ein hohes Maß an Selbstbewusstsein für den Artenschutz, das in ihrem großartigen Engagement in ihrer Heimat zum Ausdruck kommt. Ihre vorgeschlagenen Maßnahmen zur Eindämmung der Neophytenbestände sind als sehr sinnvoll anzusehen und unter Naturschutzaspekten betrachtet auch richtig. Insgesamt ist ihre Forschungsarbeit hinsichtlich Inhalt und Aufbau sehr gelungen. Es ist der engagierten Naturschützerin zu wünschen, dass sie die kleinen und auch großen Herausforderungen, die ihr Projekt betreffen, weiter so zielstrebig verfolgt wie bisher. Das Projekt wird daher verdienterweise mit einem Sonderpreis prämiert.“

… + erhält mit ihrer Seminararbeit den 2. Preis der Dr. Hans Riegel-Stiftung

Fotonachweis: FAU / Harald Sippel

Alexandrinerin ist „Jugend forscht“-Landessiegerin!


Große Erfolge beim oberfränkischen Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“

Laura Holecek (Q12) beeindruckte die Jury aus Wissenschaftlern und Lehrern mit Untersuchungen zum Einfluss der Mykorrhiza-Symbiose auf die Mineralstoffaufnahme von Weizen und Paprika. Sie wurde Regionalsiegerin in der Sparte Biologie und darf in diesem Fach den Bezirk Oberfranken in der Woche vor den Osterferien beim bayerischen Landeswettbewerb in München vertreten. Knapp dahinter folgte ihr Larissa Sprigade (Q12), die neu eingebürgerte Pflanzen, sogenannte Neophyten – dazu gehört z. B. auch der gefährliche Riesen-Bärenklau – im Coburger Land kartierte. Im Fach Chemie dürfen zwei Schüler der Q12 den Bezirk Oberfranken in München vertreten: Julian Feuerpfeil und Aurelius Scheer stellten sich die Frage, ob Benzin altert, und trugen ebenfalls den Regionalsieg davon. Ihre Treibstoff-Untersuchungen fanden in enger Kooperation mit der Hochschule Coburg statt.

Aber auch in der Kategorie „Schüler experimentieren“ für Jungforscher bis zum Alter von 14 Jahren war das Alexandrinum sehr erfolgreich: Fabian Schneiderbanger und Nicolas Sperling werden als Biologie-Regionalsieger unsere Schule Mitte April beim Landeswettbewerb in Dingolfing repräsentieren. Sie optimierten die Keimung und die Aufzucht von Ginkgo-Pflanzen, der Wappen-Pflanze unserer Schule. Jule Beez, Alina Ehrle, Leoni Hobusch führten Futterwahl-Versuche bei zwei Insektenarten durch, der Australischen Gespenstschrecke und dem Wandelnden Blatt. Für die Erkenntnisse, dass man diese tropischen Insekten am besten ganz einfach mit einheimischen Brombeerblättern füttern kann, wurden sie mit dem dritten Platz in Biologie ausgezeichnet.

Das Alexandrinum selbst wurde ebenfalls ausgezeichnet: für das besondere Engagement im Rahmen des Wettbewerbs bekam unsere Schule einen vom Unternehmen „Rehau“ gestifteten Preis.

Die Betreuungslehrer der Wettbewerbe gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu den exzellenten Leistungen!

Auf den Internetseiten der Veranstalter finden sich weitere Informationen zum oberfränkischen Regionalwettbewerb.


2015.16 waren alle Teilnehmer des Alexandrinum erfolgreich!

Impressionen des oberfränkischen Regionalwettbewerbs
„Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ (3. und 4. März 2016)