Forschertag des P-Seminars Physik

In der Woche erwartete die Forscherkinder der 5. Klasse etwas Besonderes: Die Elftklässler und Elftklässlerinnen des P-Seminars „Forschertag“ hatte einen Tag voller Experimente vorbereitet.

Nach der Begrüßung und Sicherheitseinweisung in der Aula wurden die Fünftklässler in Gruppen aufgeteilt und durchliefen insgesamt drei große Stationen. Die Kinder konnten zum Beispiel eine Nicht-Newtonsche Flüssigkeit (Oobleck) herstellen, die bei Druck (z.B. darauf schlagen) sehr hart wird, sich aber beim Durchrühren wieder wie eine Flüssigkeit verhält. Bei einem anderen Experiment wurden Wasserstoffperoxid und Spülmittel mit Hefe gemischt. Der dabei entstehende Schaum verleiht dem Experiment  seinen Namen: Elefantenzahnpasta. Im kleinen Physiksaal stellte sich die Frage: Wie viel halten Eier aus? Die Kinder beschwerten ein Eierschalenfundament und stellten fest, dass die Eier durch ihre Form sehr viel Gewicht tragen können. Hier wurden außerdem mit Hilfe einer Vakuumpumpe Schokoküsse zum Platzen gebracht. Die Erklärung: Der Druck im Inneren des Schokokusses bleibt gleich, der Druck der Umgebungsluft sinkt beim Einschalten der Pumpe. Infolgedessen drückt eine Kraft nach außen – der Schokokuss vergrößert sich. Im Dunkelraum erlebten die Forscherkinder die fluoreszierende Wirkung von Chinin, der Grund, weshalb Tonic Water unter dem Einfluss einer Schwarzlichtlampe leuchtet. Bei einem anderen Experiment konnten mit Hilfe eines selbst gebauten Konstrukts aus einem CD-Stück, einer leeren Dose, einer Luftballonhaut und einem Laser die Schallwellen des Lieblingslieds sichtbar gemacht werden. Sogar ein richtig komplexes Oberstufenexperiment lernten die Forscherkinder kennen: Die Ablenkung von Elektronen im magnetischen Feld der Helmholtzspulen. Fasziniert lauschten die Schüler und Schülerinnen der Erklärung und beobachteten den Elektronenstrahl. Ähnlich funktioniert übrigens auch die Entstehung der Polarlichter. Ein weiteres Highlight des Tages war die Wasserrakete, die wir auf dem Pausenhof geschossen haben.

Zum Schluss wurde beim gemeinsamen Quiz nochmal getestet, was die Forscherkinder gelernt haben. Als Erinnerung erhielten alle noch ein kleines physikalisches Präsent: Einen Minimagneten mit Eisenspänen und einen Stift mit geheimnisvoller Tinte. Die Forscherkinder kennen das Geheimnis dahinter…