Englisch on Stage: „The Tiger of the Seas“ am Alexandrinum

Englisch on Stage: „The Tiger of the Seas“ am Alexandrinum

Spannung, Humor und jede Menge Englisch: Am 3. März 2026 begeisterte das White Horse Theatre unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit dem englischsprachigen Theaterstück „The Tiger of the Seas“.

In einer mitreißenden Piratengeschichte verfolgten sie das Abenteuer von Robin und Jenny – natürlich komplett auf Englisch. Dank der altersgerechten Sprache, viel Interaktion und einer anschließenden Fragerunde mit den Schauspielerinnen und Schauspielern wurde Englischlernen zu einem echten Erlebnis. Ein Theaterbesuch, der nicht nur unterhalten, sondern auch nachhaltig motiviert hat!

M.Matthe

 

Veranstaltungsreihe: „Auf ein Wort mit dem Grundgesetz“ (Teil 2)

Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Fokus

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auf ein Wort mit dem Grundgesetz“ fand am 23.02.2026 an unserer Schule der zweite von insgesamt vier Teilen statt. Unter dem Titel „Was man alles sagen darf, wie man seine Meinung gemeinsam mit anderen äußern kann … und wo diese Freiheiten ihre Grenzen finden“ setzten sich die die Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe mit zwei zentralen Grundrechten unserer Demokratie auseinander: der Meinungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit.

Als Referentinnen waren Amelie Tacke, Doktorandin im Bereich des öffentlichen Rechts, sowie Luisa Ziller, Doktorandin im Bereich des bürgerlichen Rechts, von der Universität Bayreuth zu Gast. Beide griffen ein hochaktuelles Thema auf, das derzeit gesellschaftlich viel diskutiert und auch kritisch hinterfragt wird.

Der erste Teil des Vortrags widmete sich der Meinungsfreiheit. Zunächst wurde der Begriff geklärt und die Bedeutung dieses Grundrechts erläutert. Die Referentinnen machten deutlich, dass die Meinungsfreiheit ein sogenanntes Abwehrrecht gegenüber dem Staat ist: Sie schützt Bürgerinnen und Bürger davor, dass staatliche Stellen ihre Meinungsäußerung unterdrücken. Anschaulich beschrieben sie diesen Schutz als einen „Regenschirm“, der sich über die Menschen spannt.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass auch die Meinungsfreiheit nicht grenzenlos gilt. Wie alle Grundrechte kann sie durch Gesetze eingeschränkt werden, etwa durch Bestimmungen des Strafgesetzbuches. Anhand konkreter Beispiele wie Beleidigung oder Volksverhetzung erklärten die Referentinnen, warum solche Einschränkungen existieren und weshalb sie dennoch mit der Verfassung vereinbar sind: Sie dienen dazu, die Rechte anderer zu schützen und das demokratische Zusammenleben zu sichern.

Besonders anschaulich wurde der Vortrag durch die juristische Analyse konkreter Aussagen. So diskutierten die Referentinnen etwa die pauschale Aussage „Soldaten sind Mörder“ sowie reale Gerichtsentscheidungen zu Wahlplakaten mit der Parole „Hängt die Grünen“. An diesen Beispielen zeigten sie, wie Gerichte prüfen, ob eine Aussage noch von der Meinungsfreiheit gedeckt ist oder bereits strafbar wird. Dabei wurde deutlich, dass die Meinungsfreiheit in einer Demokratie einen besonders hohen Stellenwert besitzt und Einschränkungen nur mit großer Zurückhaltung erfolgen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand die Versammlungsfreiheit im Mittelpunkt. Auch hier erläuterten die Referentinnen zunächst den Begriff sowie die rechtlichen Grundlagen dieses Grundrechts und mögliche Einschränkungen. Dabei stellten sie klar, dass die Versammlungsfreiheit allen Menschen zusteht und ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Teilhabe ist.

Ein wichtiger juristischer Unterschied besteht zwischen Versammlungen unter freiem Himmel und Versammlungen in geschlossenen Räumen. Letztere genießen einen besonderen Schutz, da sie räumlich von der Öffentlichkeit abgegrenzt sind und dadurch eine größere Distanz zur Allgemeinheit besteht. Eine Differenzierung, die uns im Alltag vermutlich weniger bewusst ist, im juristischen Bereich allerdings für die Bewertung einer Situation zentral ist.

Wie solche rechtlichen Fragen in der Praxis bewertet werden, zeigten die Referentinnen am aktuellen Beispiel des Besuchs des AfD-Politikers Björn Höcke zu einer Wahlkampfveranstaltung in Seybothenreuth am 14. Februar 2026. Sie erläuterten den Fall und analysierten, warum ein zunächst ausgesprochenes Verbot der Veranstaltung in der zweiten Instanz wieder aufgehoben wurde. Anhand dieses Beispiels wurde deutlich, wie Gerichte bei Konflikten zwischen Sicherheitsinteressen und Grundrechten abwägen.

Zum Abschluss hielten die Referentinnen fest, dass alle grundrechtlichen Freiheiten letztlich nicht grenzenlos sind. Immer müsse die Freiheit des einen mit der Freiheit anderer in Einklang gebracht werden. Gleichzeitig wurde betont, dass Meinungs- und Versammlungsfreiheit zentrale Voraussetzungen für demokratische Teilhabe sind. Einschränkungen gelten daher stets als letztes Mittel.

Der Nachmittag bot den Zuhörerinnen und Zuhörern viele wertvolle Einblicke in juristische Denkweisen und half dabei, aktuelle gesellschaftliche Debatten besser zu verstehen. Gleichzeitig wurde deutlich: Echte Einschränkungen von Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind in demokratischen Rechtsstaaten selten – und unterliegen strengen rechtlichen Prüfungen.

11. Klassen im Dialog mit dem Grundgesetz

Im Rahmen der bayerischen Verfassungsviertelstunde fand am Gymnasium Alexandrinum Coburg am 11. November die erste Veranstaltung der vierteiligen Vortragsreihe „Auf ein Wort mit dem Grundgesetz“ statt. Die 11. Klassen durften sich dabei über den Besuch von Lukas Fest und Elias Kormann, beide wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden der Universität Bayreuth, freuen.

In ihrem abwechslungsreichen Vortrag führten die Referenten die Schülerinnen und Schüler zunächst in die Grundrechte und verfassungsrechtlichen Fragen rund um das Bürgergeld ein. Schritt für Schritt beleuchteten sie zentrale Themen unseres Grundgesetzes – von der Meinungsfreiheit über den Aufbau und die Bedeutung der Verfassung bis hin zu Fragen sozialer Gerechtigkeit.

Besonders spannend wurde es bei den Diskussionen rund um die Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat und die Grenzen der Freiheit. Mit historischen Beispielen – etwa einem Bild des Coburger Marktplatzes aus den 1930er Jahren – wurde deutlich, wie eng Demokratie und Grundrechte miteinander verbunden sind.

Auch aktuelle Themen kamen zur Sprache: Anhand konkreter Fälle wie dem Freibadeintritt oder der Höhe des Bürgergelds, zeigten die Referenten, wie juristische Prinzipien wie Verhältnismäßigkeit, Menschenwürde und das Sozialstaatsprinzip in der Praxis wirken. Besonders lebhaft diskutiert wurde die Frage, ob und wann Kürzungen von Leistungen gerechtfertigt sein können – und wo die Grenze zum Verfassungsverstoß verläuft.

Am Ende blieb festzuhalten: Das Grundgesetz ist kein fernes, abstraktes Regelwerk, sondern betrifft das tägliche Leben jedes Einzelnen. Dank der anschaulichen Erklärungen und der offenen Fragerunde erhielten die Schülerinnen und Schüler einen greifbaren Einblick in die Bedeutung von Freiheit, Gleichheit und sozialer Verantwortung in unserer Demokratie.

Ein gelungener Auftakt der Reihe – und ein lebendiges Beispiel dafür, wie Verfassungsbildung im Schulalltag spannend vermittelt werden kann.

Politisches Café

Debatte über das Bürgergeld mit Dr. Sebastian Prechsl, Institute for Employment Research (IAB)

Lange Zeit bestimmte die Debatte über die Reform des Bürgergeldes die Medien und die Gesellschaft: Dominiert von populistischen Annahmen und parteipolitischen Erwägungen und Kalkülen nahm sich Dr. Prechsl die Zeit, mit Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe zehn bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen, um etwaige Mythen durch Fakten zu widerlegen, um so die Möglichkeit einer sinnvollen Debatte zu eröffnen.

Nachdem der Referent zu Beginn über die unterschiedlichen Ausprägungen des Sozialstaates in Europa gesprochen hatte, kam er recht zügig zur gegenwärtigen politischen wie gesellschaftlichen Diskussion um die Reform des Bürgergeldes. So fragte er die Schülerinnen und Schüler nach vermuteten Zahlen der Bürgergeldempfänger; recht zügig kristallisierte sich heraus, dass die Teilnehmer von ungefähr 5 Millionen Bürgergeldempfängern ausgehen würden – folglich auch von 5 Millionen, die man dann sanktionieren könnte, wenn diese ihren Pflichten nicht nachkommen würden.

Herr Dr. Prechsl gab an, dass in Deutschland 5, 4 Millionen Menschen Bürgergeld beziehen würden, aber von diesen ungefähr 4 Millionen Menschen herausgerechnet werden müssten, da es sich hierbei u.a. um Kinder handle, um Menschen, die z. B. aufgrund ihres Studiums dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stünden.

Betrachtete man mit Herrn Dr. Prechsl die Differenz genauer, dann schmilzt auch diese auf einen Bruchteil zusammen, da sich hierunter auch Ausländer befänden, Menschen, die nach dem derzeitigen Gesetz für eine bestimmte Zeit nicht arbeiten dürften.

Schon hier stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass die derzeitige Debatte eher emotional geführt würde, populistische Züge annehme – aber weit entfernt von zentralen Fakten liege.

Im weiteren Verlauf der Debatte ging Herr Dr. Prechsl deutlicher auf die Sanktionierungen ein. So stellte er fest, dass diese kurzfristig helfen würden – das langfristige Problem aber aufgrund von möglichen Mismachtes nicht lösen könnten, vielmehr das Problem bleibe. Mismatches ergeben sich dann, wenn die Passung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgrund der fehlenden Qualifikation, des Ortes und der damit einhergehenden Distanz etc. fehle. Gerade dann würde Menschen, die möglicherweise durch Sanktionen jedwede Arbeit annehmen würden, nach kurzer Zeit wieder entlassen werden, da ihnen essenzielle Voraussetzungen für die Ausübung des jeweiligen Berufs fehlen würden.

Insofern debattierte die Jahrgangsstufe, wie man aus wissenschaftlicher Sicht mit diesem Problem umgehen müsse. Herr Dr. Prechsl stellte hierzu fest, dass es auf die Aus- und Weiterbildung ankomme, dass es darauf ankomme, Menschen, die sich im Bürgergeld befinden, psychologisch zu begleiten, damit diese wieder zurück in den Arbeitsmarkt finden, dass der Staat kurzfristig mehr Geld in die Aus- und Weiterbildung investieren müsse, um langfristig das Problem zu beheben.

Eine solche langfristige Strategie, so die Debatte, schien aber diesem Zeitpunkt nicht unbedingt erkennbar: So lockert die Bundesregierung zwar die Arbeitsmöglichkeiten für Ausländer, was ein guter Ansatz sei, so Dr. Prechsl, gleichzeitig kürzt man aber bei den Integrationskursen, was eine Integration ausländischer Arbeitskräfte erschwert.

Das P-Seminar A|L|E|X NEO INTERIORS

Das P-Seminar A|L|E|X NEO INTERIORS möchte unsere Schule in einigen Raumsituationen nicht nur verschönern, sondern durch Mitmach-Möglichkeiten verbessern.

Dazu haben wir Folgendes vor:

• Ginkgo-Lounge: stilvolle Chill- & Lernzone zum Relaxen, Arbeiten oder Treffen mit Freunden
• Ginkgoblatt-Bücherregal: unser Schulsymbol wird Objekt für literarischen Austausch
• Ginkgo-Wunschblätter: natürliche, einladende Elemente, die unsere Räume lebendig machen
• Planeten-Lounge: der Gang zu Physik bekommt einen thematischen Sitzbereich
• Bio-Wesen: im Bereich der Biologie entstehen Wesen für eure Inspiration und Information
• Infinity-Spiegel / Fit-space: hier könnt ihr zwischendurch eure Outfits checken
und dabei kreative Selfies zu immer neuen Slogans machen

Wir freuen uns derzeit über Sponsorings und Unterstützung von: Hochschule Coburg, Sparda-Bank, Sparkasse Coburg, HUK Coburg und Lions Club Coburg.

AlexFasching für die Fünften 2026

Altweiberfasching? Nein, eher „unsinniger Donnerstag“ vor dem Faschingswochenende.

Die Fünftklässler hatten Spaß am Faschingstreiben, auch wenn nicht jedes Kostüm für den Umzug durch’s Schulhaus geeignet war und der Kopf der Schlange nichts vom Verlust am Ende mitbekommen hat… Beim Krapfenessen waren alle wieder glücklich vereint! Tutoren und Technikteam sorgten für den nötigen Schwung in Aula und Sporthalle – Dankeschön!

Mit dem Rollstuhl durch die Schule – und durch neue Gedankenwelten

Vertiefender Workshop zu Inklusion und Integration

Im Rahmen unseres Inklusionsprojekts durften die beiden SoG-Kurse der 9. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweiges erneut die Offenen Hilfen Coburg begrüßen. Schon beim ersten Besuch, am 11.12.25, hatten Sebastian, Deringer, Jessica Augstein und Frank Ullrich wertvolle Impulse gesetzt – umso größer war die Freude über das Wiedersehen und die Möglichkeit, die Zusammenarbeit in einem vertiefenden Workshop fortzuführen.

Zu Beginn stand der Austausch über die bisherigen Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler aus dem Projektunterricht im Mittelpunkt. Die vorgestellten Projekte hinterließen sichtlich Eindruck bei den Gästen der Offenen Hilfen – nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. So teilten sie anknüpfend an die Schülerprojekte ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven, wodurch deutlich wurde, wie nah die gewählten Themen an der Lebensrealität vieler Menschen sind.

Anschließend stellten die Referentinnen und Referenten das Programm der Doppelstunde vor. In Kleingruppen durchliefen die Schülerinnen und Schüler fünf verschiedene Stationen, die neue Perspektiven auf das Thema Inklusion eröffneten. Zwei Stationen widmeten sich dem Rollstuhlfahren im Schulgebäude: Wie bewegt man sich fort? Welche Hindernisse treten auf? Wie reagieren andere Menschen? Obwohl unser Schulhaus im Vergleich zu anderen Schulgebäuden bereits barrierearm gestaltet ist, wurde schnell deutlich, wie herausfordernd selbst alltägliche Situationen sein können. Besonders das Öffnen schwerer Türen erwies sich als überraschend kraftaufwendig.

Weitere Stationen beschäftigten sich mit einem Memory-Spiel zur Leichten Sprache sowie mit der begrifflichen Unterscheidung von Inklusion, Integration und Exklusion. Anhand von Fallbeispielen – auch zu nicht sichtbaren Einschränkungen – setzten sich die Gruppen intensiv mit unterschiedlichen Formen von Teilhabe und Ausgrenzung auseinander.

Durch die Einteilung in Kleingruppen entstand eine konzentrierte, aber auch entspannte Arbeitsatmosphäre, in der viele neue Eindrücke gesammelt wurden. Besonders deutlich wurde, wie viele Aspekte des Themas ohne den direkten Austausch mit Expertinnen, Experten und Betroffenen oft verborgen bleiben.

Zum Abschluss sammelten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam die wichtigsten Erkenntnisse des Tages:

  1. Es ist anstrengend, mit einer Einschränkung zu leben. Hilfsbereitschaft ist deshalb keine Kleinigkeit und jede Unterstützung kann eine große Erleichterung sein.
  2. Menschen mit Einschränkungen sind im Alltag häufig auf andere angewiesen; das Verhalten der Mitmenschen spielt eine entscheidende Rolle.
  3. Niemand sollte vorschnell abgestempelt werden. Alle sind Menschen – alte Vorurteile, so ergänzte Sebastian Deringer treffend, sollte man „abwischen“.
  4. Selbst scheinbar Selbstverständliches wie eine normale Tür kann zu einem großen Hindernis werden – eine Erfahrung, die viele an der Rollstuhl-Station eindrücklich machten.

Einen weiterführenden Impuls gab zum Abschluss Jessica Augstein, selbst Rollstuhlfahrerin, von den Offenen Hilfen: Ein gemeinsamer Stadtbesuch im Rollstuhl könne noch einmal ganz neue Eindrücke vermitteln, von baulichen Barrieren bis hin zu den positiven wie negativen Blicken und Reaktionen anderer Menschen.

Der Workshop hat eindrucksvoll gezeigt: Inklusion ist nicht nur eine organisatorische oder bauliche Aufgabe, sondern vor allem eine Frage der Haltung. Sie beginnt bei jedem Einzelnen von uns, nämlich in der Art, wie wir unseren Mitmenschen begegnen.

 

Wir bedanken uns erneut bei den Verantwortlichen der Offenen Hilfen Coburg für die vielen wertvollen Eindrücke und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit!

Basketball-Profis am Ball: Der BBC zu Gast im Sportunterricht der Unterstufe

Was passiert, wenn echte Basketball-Profis aus der 2. Bundesliga Pro B in den Sportunterricht kommen? Die Antwort ist einfach: Basketball-Action und jede Menge sportlicher Ehrgeiz! In den vergangenen Wochen hatten unsere Unterstufenschüler die Chance, von den Besten zu lernen. Und eines vorweg: Nicht nur die Kinder, sondern auch die Profis und wir Sportlehrer hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Aktion.

Von Techniktraining bis zum Profi-Wurf Die Schülerinnen und Schüler waren mit vollem Einsatz dabei. Das Programm bot eine gelungene Mischung aus Technik, Spiel und Wettbewerb: Beim Dribbling-Training, etwa beim Spiel „Spielkonsole“, machten die Profis direkt mit und zeigten, dass Koordination auch auf hohem Niveau die Basis ist. Neben Passübungen wie dem „Give and Go“ und der Einführung des Sternschritts war die Wurfdemonstration ein echtes Highlight. Dass die Bälle der BBC-Akteure selbst von der weit entfernten Dreipunktelinie sicher im Korb landeten, sorgte für sichtlich beeindruckte Gesichter.

Einblick in den Profi-Alltag Zum Abschluss der Stunden gab es jeweils noch eine Fragerunde, in der die Klassen Gelegenheit hatten, ihre Fragen zum Basketball loszuwerden und Einblicke in den Alltag der Leistungssportler erhielten. Als besonderes Geschenk erhielt jedes Kind einen Flyer für ein Probetraining sowie eine Freikarte für ein Heimspiel des BBC – eine tolle Geste, die bei den Kindern für große Vorfreude sorgte.

Basketball am Alexandrinum Für alle Schülerinnen und Schüler, die über den Sportunterricht hinaus am Ball bleiben möchten, bietet unsere Schule zwei feste Anlaufstellen: Zum einen die Basketball-Schulmannschaft, die an den Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia“ teilnimmt, zum anderen unsere „Ballakademie“, die von Trainern des BBC, HSC und FC Coburg geleitet wird und allen interessierten Unterstufenkindern offensteht.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim BBC für diesen tollen Besuch und die großartige Kooperation. Wir sehen uns in der Halle – oder beim nächsten Heimspiel der Profis!

Miteinander statt Nebeneinander: Inklusion im Gespräch

Wie möchten Menschen mit Behinderung selbst bezeichnet werden? Wer legt eigentlich fest, ob jemand „behindert“ ist? Und wie inklusiv ist die Stadt Coburg wirklich? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die 9. Klassen des sozialwissenschaftlichen Zweigs am 11. Dezember 2025 im Gespräch mit Jessica Augstein und Frank Ulrich auseinander. Beide arbeiten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung und berichteten gemeinsam mit Tizian Späth und Sebastian Deringer von der Offenen Behindertenarbeit Coburg aus ihrem Alltag. In zwei Unterrichtsstunden erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, aus erster Hand Einblicke in Lebensrealitäten, Barrieren und Möglichkeiten gelingender Teilhabe zu gewinnen.

 

„Nicht über uns, ohne uns“

Ein zentrales Thema der Diskussion war die Sprache im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Jessica, die im Rollstuhl sitzt, und Frank, der eine Lernbehinderung hat, bevorzugen es, von einer „Einschränkung“ zu sprechen und sich selbst als „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ zu bezeichnen. Deutlich wurde dabei, dass eine Einschränkung nicht zwangsläufig bedeutet, auf Reisen, Konzerte oder Freizeitaktivitäten verzichten zu müssen – auch wenn diese oft eine sorgfältigere Planung erfordern. Vielfalt sei normal, betonten beide, und wünschten sich deshalb vor allem eines: eine selbstverständliche, respektvolle Begegnung auf Augenhöhe. Humor könne dabei, so Jessica und Frank, häufig Brücken bauen.

 

„Man ist nicht behindert, man wird behindert“

Doch wer bestimmt eigentlich, was eine Behinderung ist? Im Gespräch wurden unterschiedliche Perspektiven beleuchtet – von medizinischen Diagnosen über die Selbstwahrnehmung der Betroffenen bis hin zu gesellschaftlichen Zuschreibungen. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie komplex diese Frage im Alltag ist: Von der Anerkennung von Pflegegraden über Erfahrungen sozialer Ausgrenzung bis hin zu strukturellen Hürden. Die Gäste erläuterten, dass Exklusion lange Zeit gesellschaftliche Realität war, während heute zunehmend um echte Inklusion gerungen wird. Zwar wurde Coburg als „Inklusionsstadt“ und das Gymnasium Alexandrinum mit seinem Fahrstuhl als positives Beispiel hervorgehoben, zugleich machten Jessica und Frank deutlich, dass solche Fortschritte die alltäglichen Herausforderungen noch nicht aufheben. Behördliche Hürden, fehlende Unterstützung, Ausgrenzung und Beleidigungen sind weiterhin Teil ihres Lebens und führen nicht selten zu Frustration.

Am Ende der Begegnung stand eine zentrale Erkenntnis: Jeder Mensch kann durch Krankheit oder einen Unfall plötzlich selbst auf Unterstützung angewiesen sein – Inklusion betrifft daher uns alle. Verschieden zu sein ist normal, entscheidend ist jedoch, wie wir als Gesellschaft mit dieser Vielfalt umgehen. Dabei gilt: Nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden, sondern gemeinsam Wege gestalten.

Tischtennis-Mädchen fahren erneut zum Bundesfinale

Was für eine Erfolgsgeschichte: Die Tischtennis-Mannschaft der Wettkampfklasse U18 hat sich erneut für das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia qualifiziert – und das mit einer beeindruckenden Siegesserie.

Bereits beim Kreis- und Bezirksfinale am 10. Dezember in Coburg zeigte das Team bestehend aus Sophie Schirm, Nele und Merle Dümmler, Julika Wetzig, Lisa Wölfert, Marie Apfel und Naima Pfahler seine Klasse. Gegen das Gymnasium Casimirianum Coburg gewannen die Mädchen souverän und legten damit den Grundstein für den weiteren Erfolg.

Auch beim Nordbayernfinale am 27. Januar – ebenfalls in Coburg – ließ die Mannschaft nichts anbrennen. In überzeugender Manier setzten sich die Spielerinnen gegen die starken Teams aus den Regierungsbezirken Oberpfalz, Unterfranken und Mittelfranken durch und sicherten sich verdient den Einzug ins Landesfinale.

Dort trafen sie am 11. Februar in Hilpoltstein auf die Sieger des Südbayernfinales, das Allgäu-Gymnasium Kempten. Mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung entschieden die Mädchen auch dieses Duell klar für sich und siegten souverän mit 8:1 Punkten.

Damit qualifizierte sich das Team bereits zum dritten Mal für das Bundesfinale, das vom 5. bis 9. Mai in Berlin ausgetragen wird.

Die gesamte Schulfamilie ist sehr stolz auf die „Mädels“, die mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlicher Klasse diesen beeindruckenden Weg bis nach Berlin gemeistert haben. Für das Bundesfinale drücken wir fest die Daumen!

Starke Leistungen der Alex-Turnerinnen in Hof

Am 3. Februar fand in Hof der diesjährige Wettkampf der Schulmannschaften im Gerätturnen statt – mit beachtlichen Erfolgen für die teilnehmenden Mädchenmannschaften.

In der Wettkampfklasse U18 gingen unsere fünf Turnerinnen Amelie Wittmann, Enni Hauck, Annelie Schmidt, Marie Szameit und Helena Leypold mit ihren P-Übungen an den Start. In einem Teilnehmerfeld von acht Mannschaften zeigten sie saubere und konzentrierte Leistungen und belegten am Ende einen guten vierten Platz.

Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte die Mannschaft der Wettkampfklasse U16. Die vier Mädchen Noemi Frank, Sophie Rauscher, Lena Elliot und Hanna Braungart traten im Kür-Wettkampf an und überzeugten mit technisch anspruchsvollen und souverän präsentierten Übungen. Mit herausragenden 141,65 Punkten sicherten sie sich mit großem Abstand den ersten Platz – noch vor drei Mannschaften aus Bamberg sowie dem Gymnasium aus Selb.

Durch diesen deutlichen Sieg qualifizierten sich die Turnerinnen für das Landesfinale, das am 10. März in Schweinfurt stattfinden wird. Leider können die erfolgreichen Sportlerinnen dort nicht antreten, da sie sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Wintersportwochen in Wagrain befinden. Ihren Startplatz gaben sie daher an die Maria-Ward-Schule weiter.

Trotzdem bleibt der Wettkampf in Hof als großer Erfolg in Erinnerung und unterstreicht das hohe sportliche Niveau der Turnerinnen.

 

Nikolausaktion am Alexandrinum

Auch in diesem Jahr sorgte wieder die beliebte Nikolausaktion für vorweihnachtliche Stimmung in den Klassen! Schon kurz nach den Herbstferien konnten die Schüler und Schülerinnen Nikolauszettel kaufen, um ihren Geschwistern, Freunden und Freundinnen oder Mitschülern bzw. Mitschülerinnen am Alex oder an einer der anderen teilnehmenden Schulen eine Freude zu bereiten. Am 6.12 teilte dann ein tatkräftiges SMV-Team die Nikoläuse in den einzelnen Klassen aus. Mit über 500 verkauften Nikoläusen ist die Aktion ein voller Erfolg und versüßt die Zeit bis zu den Weihnachtsferien hoffentlich ein wenig!

Kreis- und Regionalfinale der Jungen IV im Tischtennis

Am 24. November 2025 traten die Jungen IV des Gymnasiums Alexandrinum motiviert und voller Spielfreude beim Kreis- und Regionalfinale im Tischtennis an. Austragungsort war die Pestalozzihalle in Coburg, wo sich unsere Mannschaft mit zwei weiteren Schulen aus der Stadt maß: dem Gymnasium Ernestinum und dem Gymnasium Casimirianum.

Gespielt wurden insgesamt sechs Einzel und drei Doppel, sodass jeder Spieler mehrfach gefordert war und sein Können unter Beweis stellen konnte. Von Beginn an zeigte das Team großen Einsatz und präsentierte sich kämpferisch sowie hochkonzentriert. Trotz vieler spannender Ballwechsel gelang es jedoch leider nicht, einen Sieg zu erringen. Am Ende stand daher der 3. Platz für das Alexandrinum fest.

Auch wenn der erhoffte Erfolg auf dem Papier ausblieb, können die Jungen äußerst stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben nicht nur ihr spielerisches Potenzial gezeigt, sondern sind besonders durch ihr stets faires und sportliches Verhalten aufgefallen – ein vorbildliches Auftreten, das für unsere Schule spricht.

Wir gratulieren den besser platzierten Mannschaften herzlich zu ihrem Erfolg und freuen uns schon auf die nächsten Turniere!

Ein Besuch in Cesano Maderno in Italien – Eine bereichernde Woche für drei Lehrkräfte des Gymnasiums Alexandrinum

Im Rahmen eines Erasmus+ -Projekts besuchten OStRin Neri, OStR Pohl und StR Merklein Cesano Maderno in der Lombardei. Der mehrtägige Aufenthalt hatte zwei Hauptziele: Zum einen sollten interessante Einblicke in das italienische Schulsystem durch Hospitationen gewonnen werden, und zum anderen ging es um die Vorbereitung eines bevorstehenden projektbezogenen Schüleraustauschs, bei der eine Schülergruppe des Alexandrinums die europäische Identität genauer unter die Lupe nehmen wird.

Erster Tag: Anreise sowie Kunst und Kultur in Mailand

Die Anreise erfolgte mit dem Nachtbus nach Mailand, was den Vorteil hatte, dass so mehr Zeit vor Ort für die geplanten Aktivitäten zur Verfügung stand. Nach der langen Fahrt stand der erste Tag des Besuchs ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Die Gruppe besuchte zunächst eine sehr interessante und interaktive Ausstellung zu Leonardo da Vinci, die sowohl die wissenschaftlichen Erfindungen als auch die künstlerischen Meisterwerke des Renaissance-Genies zeigte. Die Ausstellung vermittelte einen lebendigen Eindruck von Da Vincis Visionen und seiner Bedeutung für die europäische Kulturgeschichte und Wissenschaft.

Im Anschluss wurde das legendäre Fußballstadion San Siro besichtigt. Das Stadion gilt als eines der bekanntesten weltweit. Hier konnten die Kolleginnen und Kollegen mehr über die sportliche Kultur in Italien erfahren, die ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der europäischen Identität ausmacht.

Zweiter Tag: Hospitationen an der Schule in Cesano Maderno

Am zweiten Tag stand das Hauptziel des Besuchs im Mittelpunkt: die Hospitationen an der Versari-Schule in Cesano Maderno. Die Kolleginnen und Kollegen erhielten einen sehr aufschlussreichen Einblick in den Schulalltag der italienischen Schülerinnen und Schüler. In verschiedenen Fächern wurden Unterrichtseinheiten beobachtet und die Lehrmethoden sowie die Schulatmosphäre in Italien näher unter die Lupe genommen. Die Hospitationen und die sich anschließenden Gespräche mit den sehr engagierten italienischen Kolleginnen und Kollegen erwiesen sich als äußerst gewinnbringend und ermöglichten es, wertvolle Erfahrungen und Ideen für die eigene Unterrichtspraxis am Gymnasium Alexandrinum zu sammeln.

Dritter Tag: Weitere Hospitationen und Monza

Am dritten Tag setzten die Kolleginnen und Kollegen die Hospitationen fort, um noch tiefere Einblicke in das italienische Schulsystem zu erhalten. Der Nachmittag war dann für einen Ausflug nach Monza reserviert, der von zwei weiteren Kolleginnen des Erasmus-Teams der italienischen Schule begleitet wurde. Dort stand ein Besuch der berühmten Formel-1-Strecke auf dem Programm.

Anschließend wurde die Villa Reale in Monza besucht, ein prachtvolles historisches Gebäude, das eindrucksvoll die Architektur und Geschichte der Region widerspiegelt. Der Tag wurde mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Monza und einem Besuch des Doms abgerundet, wobei auch hier die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt deutlich wurde – ebenso ein Zusammenhang zur europäischen Identität.

Vierter Tag: Weitere Erkundungen in Mailand

Am vierten Tag ging es erneut nach Mailand, um die Stadt weiter zu erkunden. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia mit einer umfangreichen Leonardo da Vinci-Ausstellung. Hier konnten die Kolleginnen und Kollegen erneut in die Welt des italienischen Genies eintauchen und zugleich die Schülerexkursion vorbereiten.

Danach besichtigten sie das Sforza-Schloss, das nicht nur eine wichtige historische Stätte darstellt, sondern auch verschiedene Museen beherbergt. Der angrenzende Park des Schlosses, der sich ideal für einen entspannten Spaziergang eignet, rundete den kulturellen Tag ab.

 

Fazit: Eine Woche voller wertvoller Erfahrungen

Nach einer bereichernden Woche, die viele wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gebracht hatte, traten die Kolleginnen und Kollegen den Rückweg an. Mit im Gepäck: zahlreiche Ideen und Inspirationen für den eigenen Unterricht sowie ein tieferes Verständnis für die europäische Identität und die vielfältige Kultur Italiens.

Der Besuch in Cesano Maderno war insgesamt eine sehr gewinnbringende Woche. Die Kolleginnen und Kollegen konnten nicht nur wertvolle Einblicke in das italienische Bildungssystem gewinnen, sondern auch zahlreiche kulturelle Highlights erleben. Der Austausch mit den italienischen Lehrkräften und die Hospitationen haben neue Perspektiven auf den Unterricht eröffnet, die sich in der Praxis am Gymnasium Alexandrinum sicherlich als hilfreich erweisen werden.

Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie Bildung und Kultur miteinander verwoben sind und wie wichtig es ist, europäische Identität im Unterricht und im Austausch zu thematisieren. Die Woche war außerdem geprägt von enormer Gastfreundschaft, die den Aufenthalt zu einem rundum positiven Erlebnis machte.

Die Vorfreude auf den bevorstehenden Besuch der italienischen Schüler und ihrer Lehrkräfte im April ist daher schon jetzt groß. Auch der geplante Schüleraustausch im Oktober nächsten Jahres, bei dem eine Gruppe des Alexandrinums nach Italien reisen wird, verspricht eine ebenso bereichernde Erfahrung zu werden.

Oops!.. We Did It Again – Unsere Tischtennismädels qualifizierten sich auch in diesem Schuljahrjahr erneut für das Bundesfinale in Berlin

Berlin – Hochmotiviert reisten unsere sieben Mädels der Wettkampfklasse II als bayerischer Landessieger vom 18. bis zum 22.05.2025 nach Berlin, um am Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia den Freistaat Bayern zu vertreten, mit dem großen Traum im Gepäck erneut das Treppchen zu erreichen.

Schon am ersten Wettkampftag ging es für Sophie Schirm, Elina Meyer, Nele Dümmler, Merle Dümmler, Lisa Wölfert, Clara Popp und Marie Apfel in neuer Formation sehr früh in die Horst-Korber-Halle am Olympischen Gelände, um als Nummer 1 in der Gruppe C Mannschaftsspiele gegen die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Berlin und Baden-Württemberg zu bestreiten. Schon bei der ersten Paarung gegen die Mädchen aus Berlin wurde die spielerische Dominanz unserer Mädels deutlich. Mit einem Endergebnis von 8:1 Punkten ging es in die 2. Gruppenpaarung mit weiteren 9 Spielen. Und auch hier konnten die Mädels 2 von 3 Doppel- und 4 von 6 Einzelspielen gegen Sachsen-Anhalt klar für sich behaupten. Das große Ziel „Gruppenerster“ lag klar vor Augen – das Ticket für die Endspiele der besten 8 war uns ja schon sicher. Gegen Baden-Württemberg versuchten die Mädels noch einmal richtig durchzuziehen, was ihnen am Ende in spannenden Spielen mit einem knappen Ergebnis von 4:5 leider nicht gelang. Unglücklich zogen unsere Mädels als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein und hatten im folgenden Spiel den vermeintlich stärksten Gegner – den amtierenden Bundessieger vom Sportgymnasium aus Hessen. Leider konnten die Mädchen dieses Spiel nicht behaupten und mussten den späteren neuen Bundessieger davonziehen lassen.

Am zweiten Wettkampftag starteten die Mädels in die Qualifikation der Plätze 5-8 gegen die Mannschaft aus Reinland-Pfalz. In extrem spannenden Spielen reichten sich die Mädels die Punkte hin und her. So gewannen und verloren wir die ersten beiden Doppel und die Mädchen hofften darauf, wieder ihre mentale Stärke zurückzubekommen. Allerdings war das dieses Mal nicht drin und die Mädels mussten nach langen und intensiven Spielen denkbar knapp den Traum von Platz 5 begraben.
Nun hieß es im Spiel um Platz 7 noch einmal alle Kräfte gegen Mecklenburg-Vorpommern zu mobilisieren, was ihnen grandios gelang und es am Ende 5:3 stand.

Auch wenn es dieses Mal aufgrund mentaler und gesundheitlicher Problemchen nicht für das Treppchen gereicht hat, so muss man dieser überragenden Mannschaft ein riesengroßes Lob aussprechen. Die Mädchen haben bis zum Schluss gekämpft und eine tolle Teamleistung abgelegt – Immerhin gehören unsere Mädchen zu den 7 besten Mannschaften des Landes. Wir, die Betreuerinnen Diana Atzpodien und Maria Struppert, sowie die gesamte Schulfamilie sind mächtig stolz auf unsere Mädels. Ihr seid einfach nur großartig – und nächstes Jahr heißt es dann hoffentlich wieder: Oops!… We do ist again!

Jugend trainiert für Olympia: Tennis WK III Mädchen

Auch in diesem Schuljahr nahm die Schulmannschaft Tennis Mädchen III am Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Endstation war hier „leider“ der Regionalentscheid.

Die Schülerinnen Luisa Schreiner, Meike Angermüller, Josefine Heger, Greta Linß, Isabella Odenbach und Annemarie Wolf traten jeweils im Einzel und im Doppel an. Gespielt wurde auf dem Vereinsgelände des TC Veste Coburg. Am 19.05.2025 fand das erste Spiel im Regionalentscheid gegen das Clavius Gymnasium Bamberg statt, welches 4:2 gewonnen wurde. Dieser Sieg machte den Einzug ins Halbfinale möglich, welches am 27.05.2025 ebenfalls auf heimischem Boden beim TC Veste Coburg stattfand. Gegner war dieses Mal das CVG Kulmbach.

Bei perfektem Wetter und mit tollen Fans ging das Spiel nach langen Ballwechseln und hochspannenden Matches zwar 3:3 aus, doch aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses wurde das Finale leider ganz knapp verpasst. Trotzdem, toll gekämpft Mädels! Die Revanche kommt und die Mädchen freuen sich schon, auch im nächsten Schuljahr erneut fürs Alex um den Sieg zu kämpfen.

Meike Angermüller, 7c

Heimat verloren, Heimat gewonnen?

Migration und Integration sind zwei Seiten einer Medaille: Diejenigen, die nach Deutschland einwandern, sind auch diejenigen, die in Deutschland bleiben wollen. Insofern sind Prozesse der Eingliederung nicht erst damit abgeschlossen, wenn diejenigen, die nach Deutschland kommen, ihre Aufenthaltsgenehmigung oder ihre Arbeitserlaubnis erhalten, vielmehr beginnen erst dann die Prozesse einer hoffentlich gelingenden Eingliederung, vielmehr ist die für Migrantinnen und Migranten eröffnete Chance eines Neubeginns in Deutschland zugleich die Bewusstmachung eines Gefühls des Verlustes alter Gewohnheiten, Ansichten und Heimat.

Aus diesem Grund haben die Lehrkräfte der Deutschklasse sowie Tobias Pohl, unterstützt von dem Förderprogramm „Demokratie leben“, mit den hier ansässigen Schülerinnen und Schülern aus Syrien, der Ukraine, Georgien, Polen etc. ein Projekt durchgeführt, bei dem sich diese Schülerinnen und Schüler ihre gemeinsamen Gefühle des Verlustes von Gewohnheiten und Traditionen bewusstgemacht haben, bei dem diese aber ebenso zusammen begriffen haben, dass ihre Ankunft die Möglichkeit auf einen Neubeginn eröffnet hat.

Eingestiegen ist man in das Projekt, indem man die Schülerinnen und Schüler mit ihren Erinnerungen an ihre Heimat konfrontiert hat: Die Sonne und der Strand im Libanon, den eine Schülerin vermisst, das Haus mit dem großen Garten, dessen Verlust ein anderer Schüler betrauert. Im Zuge dieser ersten Annäherung haben manche Schülerinnen und Schüler auch keine Worte finden können; zu sehr hat der Verlust geschmerzt. Eine erste Annäherung, ein Bewusstmachen eines gemeinsamen Schmerzes in jener süß daherkommenden Erinnerung.

Im Anschluss daran hat man den Blick nach vorn gerichtet. Wie haben sich die Schülerinnen und Schüler Deutschland vorgestellt? Unsicherheit und Angst ob des Empfanges in einem fremden Land … Die Sorge bezüglich der zunehmend fremdenfeindlichen Stimmung … Die komplizierte Sprache und der Mut sowie die Entschlossenheit, diese Sprache schnellstmöglich zu lernen …

Im Laufe dieser Annäherungen haben sich die Schülerinnen und Schüler geöffnet. Sie haben sich in Pantomimen ausprobiert, haben ihre Heimatstädte in deutscher Sprache vorgestellt, haben uns auf eine Reise in die Regionen mitgenommen, die sie hinter sich gelassen haben …

Aus einer Erinnerung an die Heimat, die in Ukrainisch, Georgisch, Arabisch verarbeitet und vorgetragen worden ist, ist ein Mut gegenüber der neuen Heimat gewachsen, die in Deutsch ausgeführt worden ist. Ein Mut, der in Träume und Hoffnungen gemündet ist: Schülerinnen, die daran denken, Lehrerinnen zu werden, Ärzte, Ingenieure sein zu wollen …

Und das flüchtige Gemeinsame, dass sie in Deutschland bleiben möchten, weil sie hier eine neue Heimat gefunden haben. Und das fast schon Zerbrechliche, dass sie intensiv Deutsch gelernt haben, darauf bauend, dass ihr deutsches Gegenüber das sieht und anerkennt, auch wenn er weiß, dass das gebrochene gesprochen Wort noch immer unsicher klingt, noch immer den Klang des Fremden besitzt, noch immer nicht Deutsch genug zu klingen scheint …

Trotz der hoffnungsvollen Blicke, der Hoffnung auf ein Hineinwachsen in die deutsche Gesellschaft, trotz der Tatsache, dass sie die einen Ängste überwunden haben – es bleiben die anderen Ängste, hier nie richtig ankommen zu können, weil man nie richtig ankommen kann … Das Brüchige bleibt!

Migration und Integration sind zwei Seiten der Medaille; nicht nur für diejenigen, die zu uns kommen, auch für diejenigen, die hier bereits leben!

Vortrag: Die Nordostflanke der NATO und der EU

Die Nordostflanke der NATO und der EU: Russlands Drohungen und die Reaktion Europas darauf

Vortrag durch Frau Birgit Boeser, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern

Mit Beginn des Krieges in der Ukraine hoffen die einen auf einen Frieden, fürchten die anderen, dass Russland erst angefangen habe; und im Fahrwasser jener Pole debattiert die Republik, wie sich Europa Russland gegenüber aufstellen müsse, erst recht, als durch die Wiederwahl Trumps die USA als der Garant des Friedens und der Sicherheit in Europa auszufallen drohen.

Im Zuge der Aufarbeitung der internationalen Politik ist Frau Boeser im PuG e.A. – Kurs auf die europäischen Herausforderungen gegenüber Russland eingegangen. Schon seit der völkerrechtswidrigen Einverleibung der Krim, so die Referentin, habe es im Osten Europas einen neuen Blick auf die russischen Ambitionen gegenüber den ehemaligen Sowjetrepubliken und den ehemaligen Ostblickstaaten gegeben. Seit 2022 wird die von Bundeskanzler a.D. Scholz propagierte Zeitenwende auch auf europäischer Ebene zunehmend umgesetzt: Gerade die Neubesetzung bestimmter Schlüsselressorts weist darauf hin.

Im Zuge Ihrer Ausführungen geht Boeser u.a. auf die derzeitigen hybriden Bedrohungen seitens Russlands ein: Wirtschaftlicher Druck, Computerangriffe, Propaganda in dne Medien und in den sozialen Netzwerken, all das nutzt Russland, um Europa zu destabilisieren. Hierbei verfolgt der Angreifer, in diesem Fall Russland, das Ziel, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und einen größtmöglichen Schaden in der Gesellschaft anzurichten, darauf bauend, dass durch derartige Strategien Misstrauen gesät und extreme Parteien gewählt würden.

Neben der hybriden Kriegsführung sind vor allem Finnland, die baltischen Staaten, Polen sowie die Republik Moldau von Russlands expansiven Träumen und Bestrebungen betroffen. Hierbei geht es nicht mehr nur um eine hybride Kriegsführung mit dem Ziel, die zentralen demokratischen Institutionen zu schwächen und die Demokratie an sich zu delegitimieren, hierbei geht es ebenso um mögliche Angriffs- und Übernahmeszenarien. In diesem Zusammenhang verweist sie auf die erhöhten Verteidigungsausgaben, u.a. in den baltischen Staaten, aber auch auf den fragwürdigen Umgang mit russischen Minderheiten und der damit einhergehende Folge, dass man dadurch russischer Propaganda eine Angriffsfläche bietet, obwohl man genau dies zu vermeiden sucht.

Überdies geht sie auch auf den Ostseeraum ein und dessen strategische Bedeutung für die russische Expansionspolitik. Hierbei stellt sie heraus, dass beide Staaten die Sorge antreibt, dass der hybride Krieg Russlands keinen Halt vor möglichen Umweltkatastrophen in der Ostsee macht und dass Gotland, strategisch in unmittelbarer Nähe zu Kaliningrad, Russland eventuell expansiv reizen könnte. Insofern ist es nicht verwunderlich, so die Referentin, dass beide Staaten ihre Verteidigungsausgaben massiv hochgeschraubt haben.

Und Deutschland? Die Bundesregierung bemüht sich darum, ihre Präsenz im Ostseebereich zu stärken und auszubauen, bemüht sich darum, gegenüber Russland an das Völkerrecht und die damit einhergehenden verbindlichen Regeln zu erinnern, aber sie weiß darum, dass die Debatte um den Umgang mit Russland – anders als in den Staaten im Nordosten Europas – hier in Deutschland anders geführt wird. Baut man bereits in den nordosteuropäischen Staaten die nordische Resilienz aus mit umfassenden Maßnahmen zur Sicherheit der Zivilbevölkerung bei einem russischen Angriff, so bemüht sich Deutschland nach wie vor darum, zu klären, wie man gegenüber Russland sinnvoll auftreten kann.

Gleichwohl aber deutet viel darauf hin, dass Deutschland einen Paradigmenwechsel gegenüber Russland anstrebt: Bereits der Bundeskanzler a.D. Scholz hat für eine größeren europäischen Zusammenarbeit in der Luftabwehr plädiert, hat die Integration unterschiedlicher europäischer Verteidigungssysteme in einen europäischen Raketenschirm initiiert und ist dabei gewesen, weitere Maßnahme zu treffen. Diese vorgezeichneten europäischen Wege muss nun der neue Bundeskanzler Merz fortsetzen; gerade die Achse London, Paris, Berlin und Warschau zeugt davon, dass man hier einen geschlossenen europäischen Weg anstrebt.

Wie stark Europa ohne die USA sein kann, wird sich zeigen. Die Hoffnung, dass das europäische Quartett auf die Rückendeckung Washingtons vertrauen könne, hat sich just an diesem Montag, dem 12. Mai 2025, bereits wieder zerschlagen …

 

Kreisentscheid Jungen II

Beim Kreisentscheid der Wettkampfklasse Jungen II am Montag, dem 5. Mai 2025, erreichten unsere Acht- und Neuntklässler einen hervorragenden zweiten Platz.

In der Vorrunde überzeugte das Team durch souveräne Leistungen: Sowohl das Gymnasium Casimirianum als auch die Realschule Coburg I wurden jeweils mit 2:0 bezwungen – und das ohne Gegentreffer. Mit dieser eindrucksvollen Bilanz zogen unsere Jungs verdient ins Halbfinale ein.

Dort trafen sie auf einen körperlich deutlich überlegenen Gegner. In einem intensiven und kräftezehrenden 20-minütigen Spiel, das sich größtenteils in der eigenen Hälfte abspielte, verteidigte das Team mit großem Einsatz das torlose Unentschieden. Torwart Till Gräßer hielt das Team mit einer starken Leistung im Spiel und sicherte das 0:0 bis zum Schlusspfiff.

Im anschließenden Elfmeterschießen bewiesen unsere Spieler Nervenstärke. Teamkapitän Luis Carl aka „Carlos“ nahm das Zepter und damit den ersten Ball in die Hand und netzte ein. Abschließend glänzte Collin Funk: Mit der Gelassenheit eines Routiniers verlud er beim entscheidenden fünften Elfmeter den gegnerischen Torwart und sicherte so den Einzug ins Finale.

Dort wartete erneut das Gymnasium Casimirianum – ein alter Bekannter aus der Gruppenphase. Ohne Erholungspause und sichtlich erschöpft vom kräftezehrenden Halbfinale, musste sich unsere Mannschaft letztlich geschlagen geben.

Trotz der Niederlage im Finale überwiegt der Stolz über eine kämpferische und geschlossene Teamleistung. Mit berechtigter Zufriedenheit präsentierten sich die Spieler nach dem Turnier auf dem Mannschaftsfoto – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und sportlichen Ehrgeiz.

Migrationspolitik in der EU – Planspiel – Kurs PuG e.A.

Im Zuge der neuen Oberstufe und der damit einhergehenden Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler ein Planspiel zur EU durchführen sollen, hat der diesjährige Kurs ein Planspiel zur Flüchtlingskrise durchgeführt.

Gerade die Aktualität der Thematik und die damit einhergehende Debatte zeugen von Unsicherheit, von Sorgen und Ängsten. Gleichwohl sind Emotionen nicht unbedingt ein besonders guter Ratgeber hinsichtlich einer weitsichtigen, vor allem aber rechtssicheren Politik: Gerade die Tatsache, dass die aktuellen Flüchtlingszahlen nach unten gehen, dass GEAS – eine Reform der europäischen Migrationspolitik – im nächsten Kalenderjahr umgesetzt wird, gerade die Tatsache, dass alle Versuche, nationale Notlagen auf Basis des europäischen Rechts auszurufen, durch den Europäischen Gerichtshof gestoppt worden sind, gerade diese Tatsachen zeigen die Konfliktlinie der Debatte. Natürlich sind die Länder und Kommunen mit der aktuellen Situation überfordert, aber dennoch gilt es, sich an europäisches Recht zu halten – oder, so man anderer Meinung ist, aus den dem entsprechenden international verbindlichen Verträgen auszutreten.

Auf Basis dieser Konfliktlinie hat der Kurs eine Migrationskrise, vergleichbar der Krise aus den Jahren 2014/15, simuliert. Hierbei ist es darum gegangen, dass die Schülerinnen und Schüler im Europäischen Rat nach Lösungen einer fiktiven Migrationskrise suchen müssen; dabei übernahmen die Schülerinnen und Schüler Positionen der in der EU vertretenen Länder.

Schnell stellte sich heraus, dass die Lösung des Problems nicht nationalstaatlich gefunden werden könne. Der mögliche Bruch mit dem Schengener Abkommen – basierend auf der Möglichkeit der Wiederbelebung der innereuropäischen Grenzen und Grenzkontrollen – und damit der Bruch mit europäischem Recht schwebte über allen Debatten. So stellten Schülerinnen fest, die Griechenland, Italien und Frankreich vertraten, dass sie – auch auf Basis des Abkommens von Dublin – seit jeher mit den Flüchtlingen allein gelassen worden seien; gerade die Bilder aus Lampedusa, die Bilder aus Kreta bezeugen die bisweilen schwierige Umsetzung europäischer Migrationspolitik und die damit einhergehende Solidarität europäischer Staaten untereinander.

Auf der anderen Seite aber argumentierten Staaten wie Deutschland, die Niederlande, aber auch Ungarn, dass die Flüchtlinge dort registriert werden müssten, wo sie zuerst europäischen Boden betreten würden. Eine auf Basis der Dubliner Vereinbarungen zutreffende Einschätzung. Eine Leichtigkeit, bedenkt man, dass kein Flüchtling mit einem Flugzeug nach Deutschland kommt und infolgedessen dann zuerst deutschen Boden betritt, bedenkt man die Tatsache, dass kein Flüchtling durch das Mittelmeer und den Atlantik schwimmt, um dann in Hamburg aus der Elbe herauszusteigen …

Im Verlauf des Planspiels simulierten die Schülerinnen und Schüler mehrere Möglichkeiten. Unter anderem ist man auch auf die Möglichkeit eingegangen, Flüchtlinge in denjenigen Staaten unterzubringen, die Europa vorgelagert sind; recht schnell aber hat die Realität die Schülerinnen und Schüler eingeholt, denn Italien ist – hier mit Blick auf Albanien – des Öfteren diesbezüglich an den eigenen Gerichten gescheitert, da diese an die Menschenwürde sowie die Menschenrechte erinnerten.

Als die Schülerinnen und Schüler an den Punkt gelangten, dass sie einsehen mussten, dass die bisherigen Lösungen – u.a. mehr Gelder für die Staaten im Süden Europas zwecks Versorgung und Registrierung der Flüchtlinge vor Ort, u.a. die Notwendigkeit der Schaffung völkerrechtlich anerkannter Verträge mit den Staaten, welche die Flüchtlinge wieder aufnehmen müssten, u. a. die Tatsache, dass Menschenrechte weltweit gelten, zumindest in der Theorie – alle gescheitert waren, kam man zu dem Schluss, dass eine Lösung nicht möglich erscheint, folglich die Staaten zu kurzsichtig nationalen Maßnahmen griffen, darum wissend, dass diese Maßnahmen weder die Folge noch die Ursache der Migrationsherausforderung würde lösen können.

Die EU existierte am Ende des Planspiels nicht mehr!

Auf ein Wort – mit unserem Grundgesetz

In diesem Schuljahr ist erstmals die Reihe „Auf ein Wort – mit unserem Grundgesetz“ durchgeführt worden. Gemeinsam mit Antonia Stummvoll und Gregor Hanke, wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und Rechtsphilosophie der Universität Bayreuth, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf mit verschiedenen Herausforderungen hinsichtlich der Grund- und Menschenrechte befasst und konkrete gegenwärtige Herausforderungen debattiert.

Die erste Veranstaltung ist im Fahrwasser der Debatte um eine Verschärfung der Migration und Integration gegangen. Der Anschlag in Aschaffenburg hat nachgewirkt und die Union unter Friedrich Merz hat einen Fünf-Punkte-Plan zur Verschärfung der gesetzlichen Grundlage des Asylrechts eingebracht, wobei die Union und er bereit gewesen sind, zu tolerieren, dass die AfD diesem rechtlich fragwürdigen Vorschlag zustimmen würde. Die im Bundestag geführte scharfe Debatte ist im Anschluss an diesen Tabubruch auf Bundesebene in die öffentliche Diskussion übergegangen; von dieser Kontroversität ist auch die Veranstaltung geprägt gewesen.

In der Debatte haben beide Referenten auf die Menschen- und Grundrechte hingewiesen, vor allem darauf, dass das Asylrecht zwar verschärft werden könne, aber immer mit Blick auf die gegenwärtige Rechtslage, die abgeschlossenen internationalen Verträge und die Reichweite der Menschenrechte. Insofern ist man von Seiten der Rechtswissenschaft durchaus verwundert ob derjenigen Vorschläge, die gegen geltendes Recht auf Bundes- und EU-Ebene verstoßen würden.

Die zweite Veranstaltung hat sich mit den derzeitigen Herausforderungen der Meinungsfreiheit beschäftigt. So ist die Debatte darauf eingegangen, dass sich das Meinungsklima derzeit verändere: Auf der einen Seite greifen Hass und Hetze immer mehr um sich, vor allem anonymisiert in den sozialen Netzwerken, auf der anderen Seite stellt man fest, dass die Debattenkultur erheblichen Schaden genommen hat: Der Glaube daran, dass man nicht mehr alles sagen dürfe … Beide Referenten stellen schnell fest, dass man noch immer alles sagen dürfe, dass man aber nicht davon ausgehen könne, dass das Gesagte unkommentiert stehenbleiben würde. Die Meinungsfreiheit, so die beiden, garantiere, dass jeder alles sagen dürfe, es sei denn, das Gesagte erfülle den Tatbestand der Hetze und des Hasses. Insofern ist es der Wunsch dieser zweiten Veranstaltung gewesen, dass man zu einem faktenbasierten Austausch zurückkehren müsse.

Es ist ein gelungenes Veranstaltungsformat, welches den Schülerinnen und Schülern einerseits die Kontroversität der Auslegung der Grundrechte veranschaulicht, andererseits aber zeigt, dass der Boden unserer Wertordnung nicht verlassen werden darf.

 

Juniorwahl zur vorgezogenen Bundestagswahl

In der Woche vom 17. bis zum 20. Februar 2025 hat an unserem Gymnasium die Juniorwahl stattgefunden. Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe acht haben die Möglichkeit gehabt, eine Bundestagswahl zu simulieren.

Betrachtet man den Ausgang der Juniorwahl, dann ist das Ergebnis nicht weiter überraschend, beachtet man hierbei den gesamtdeutschen Trend in dieser Altersgruppe bezüglich der Parteipräferenzen.

So hat der Direktkandidat der CSU zwar in den Erststimmen recht knapp gewinnen können, dem entgegen hat aber die LINKE aufgrund ihres Zweitstimmenergebnisses die Wahl gewonnen. Betrachtet man den Ausgang der Juniorwahl genauer, dann stellt das Ergebnis – mit Blick auf den gesamtdeutschen Trend – keine Überraschung dar: Die FDP und das BSW würden nach diesem Ergebnis nicht in den Bundestag einziehen, die AfD verliert unter unserer Schülerschaft an Zustimmung, ebenso die CSU; dem entgegen gewinnt die LINKE, ebenso können die SPD und die GRÜNEN ein akzeptables Ergebnis einfahren.

Will man das Ergebnis erklären, so hat der Ausgang der Wahl an unserem Gymnasium sicherlich – neben dem gesamtdeutschen Trend in dieser Altersgruppe – auch etwas damit zu tun, wie die Jugend die Vorgänge im Land bewertet hat: Gerade die Migrations- und Integrationsdebatte, hier vor allem die Vorgänge im Deutschen Bundestag im Vorfeld der Juniorwahl, haben einige Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, sich von den konservativen Parteien abzuwenden und sich – auch aufgrund der Spitzenkandidatin der LINKEN – an den linken Parteien zu orientieren.

 

Erfolgreiche Teilnahme der Turnerinnen des Alexandrinums bei den Bayerischen Meisterschaften 2025

Am 11. März 2025 fand in Deggendorf die Bayerische Meisterschaft der Wettkampfklasse Mädchen III statt – ein spannendes und hochkarätiges Turnier, bei dem die besten Turnerinnen Bayerns gegeneinander antraten. Das Team des Alexandrinums, bestehend aus Marie Szameit, Sofie Rauscher, Hanna Braungart, Noemi Frank und Ida Behr, vertrat Oberfranken stolz.

Die Mädchen zeigten während des Wettkampfs beeindruckende Leistungen in den Disziplinen Balken, Sprung, Stufenbarren und Boden. Sie präsentierten sich solide und mit großem Einsatz, was die Kampfrichter mit guten Wertungen honorierten. Trotz eines starken Auftritts reichte es am Ende leider nicht ganz für den Podiumsplatz – das Team musste sich nur knapp um sieben Zehntel mit einem guten sechsten Platz zufriedengeben.

Der Wettkampf war eine großartige Erfahrung für die Turnerinnen des Alexandrinums, die ihr Können auf höchstem Niveau unter Beweis stellten. Wir sind sehr stolz auf die Leistung unserer Mädchen und gratulieren herzlich zu ihrem Einsatz und ihrer tollen Platzierung!

Einsatz, Ehrgeiz und Erfolg – große Ehre für Schulsportteams und Persönlichkeiten im Bayerischen Schulsport

Im ehrwürdigen Max-Joseph-Saal in der Münchner Residenz wurden am Mittwoch, den 02.04.2025, 23 bayerische Schulteams für ihre beeindruckenden Leistungen bei den länderübergreifenden Schulsport-Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, „Rhein-Main-Donau-Schulcup“ und „DFB-Schulcup“ ausgezeichnet. Kultusministerin Anna Stolz beglückwünschte die jungen Sporttalente, darunter die erfolgreichen Tischtennisspielerinnen des Alexandrinums zu ihren großartigen Erfolgen. Amtschef Martin Wunsch, der stellvertretend für Kultusministerin Anna Stolz an der Siegerehrung teilnahm, gratulierte zusammen mit dem am häufigsten in der Fußball-Bundesliga eingesetzten Schiedsrichter Dr. Felix Brych und dem Vorsitzenden der BSJ Michael Weiß den erfolgreichen Alexandrinerinnen und betonte einmal mehr die große Bedeutung des Schulsports im Freistaat: „Sport und Bewegung gehören zu einer ganzheitlichen Bildung. Daher hat der Schulsport in Bayern einen besonders hohen Stellenwert. Sport macht Spaß und ist gesund. Er stärkt auch wichtige Werte wie Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt, Fairness und Respekt. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften zu ihren herausragenden Leistungen und wünsche ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg beim Sport!“

Stolz wurden die sieben Schülerinnen des Alexandrinums, Sophie Schirm, Svenja Schirm, Elina Meyer, Nele Dümmler, Merle Dümmler, Julika Wetzig, Lily Carl und ihre Betreuerin Diana Atzpodien mit folgender würdigen Laudatio zur Verleihung auf die Bühne gebeten:

„Manchmal gehen auch neue Sterne am Jugend trainiert-Himmel auf – man muss nur genau hinschauen, wo die Stärken und Talente der Schülerinnen und Schüler liegen. Ich darf die Tischtennismannschaft vom Gymnasium Alexandrinum Coburg (Tischtennis WK II Mädchen) auf die Bühne bitten. Bei ihrer Premiere in Berlin zeigten die Mädchen bereits in den Vorrundenpartien gegen Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, was in ihnen steckt: mit 9:0, 6:3 und 7:2 fegten sie ihre Gegner von der Platte. Im Viertelfinale wurde es erstmals spannend gegen die Mannschaft aus dem Saarland mit drei hochgesetzten Nationalspielerinnen. Dank ihrer mentalen Stärke konnten die Coburgerinnen die ausgeglichene Partie mit einem Sieg im letzten Doppel mit 5:4 gewinnen. Das Ziel unter die Top 4 zu kommen war somit erreicht. Nachdem sich die Mädchen im Halbfinale dem Elite-Gymnasium des Sports aus Hessen geschlagen geben mussten, setzte die betreuende Lehrkraft Diana Atzpodien im Spiel um Platz drei bei der Aufstellung noch einmal alles auf eine Karte, um gegen Schleswig-Holstein die nötigen Punkte zu gewinnen. Das ist gelungen, darum steht ihr heute hier. Auch für das kommende Bundesfinale vom 18. bis 22. Mai seid ihr qualifiziert. Dafür wünschen wir schon jetzt wieder viel Erfolg.“

 

Wintersportwoche 2025 für die Jahrgangsstufe 7 in Wagrain

Vom 24. Februar bis 1. März 2025 fand die diesjährige Wintersportwoche für die Jahrgangsstufe 7 des Gymnasiums Alexandrinum statt. Bei zunehmend besser werdendem Wetter, das in strahlendem Sonnenschein gipfelte, verbrachten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine aufregende Woche in der Wintersportwelt Ski Amadé.

Die Reise begann am frühen Morgen des 24. Februar. Mit zwei Bussen ging es in Richtung Berge. Nach einer entspannten Fahrt erreichten wir unser Ziel und bezogen unsere geräumigen und modern eingerichteten Zimmer im direkt an der Piste gelegenen Jugendhotel Markushof. Der Markushof verwöhnte uns wie jedes Jahr mit einem umfangreichen Frühstücksbuffet, das alles bot, was das Herz begehrt. Zum Mittagessen gab es leckere Gerichte und die Schülerinnen und Schüler durften so lange nachnehmen, bis alle satt waren. Auch das warme Abendessen ließ keine Wünsche offen und wurde oft als Buffet serviert.

Gleich nach unserer Ankunft wurden Ski und Snowboards ausgeliehen, sodass wir noch am Nachmittag erste Fahrversuche am hauseigenen Übungshang unternehmen konnten. Die Schülerinnen und Schüler wurden je nach ihrem Können in verschiedene Gruppen eingeteilt, um jedes Kind individuell zu fördern. An den folgenden Tagen ging es immer gleich nach dem Frühstück auf die Piste und wir erkundeten viele Teile des Skigebiets in Wagrain, Flachau, am Grafenberg und in Kleinarl. Meistens nahmen wir alle gemeinsam das Mittagessen im Haus ein, aber am letzten Tag starteten alle Skigruppen zu einer großen Tagestour. An den beiden Tagen zuvor hatte es wieder geschneit, so dass wir gegen Ende der Woche perfekte Schneeverhältnisse genießen durften.

Für das Abendprogramm standen jeweils verschiedene Aktivitäten zur Auswahl: Lawinenkunde mit Wolfi von der Pistenwacht, eine QR-Code-Rallye zu den Pistenregeln, eine Nachtwanderung, Spiel und Sport in der Sporthalle, ein Schwimmbadbesuch oder auch einfach Spieleabende. Außerdem erfüllten die Kinder an den Abenden die Aufgaben der Zimmerolympiade, bei der am Ende das ordentlichste und kreativste Zimmer mit Preisen belohnt wurden, was für zusätzlichen Spaß und Motivation sorgte. Am letzten Abend erhielten alle Teilnehmer ein Ski- oder Snowboard-Diplom von ihren Skilehrern, denn alle Anfänger hatten das Skifahren einwandfrei erlernt bzw. alle Fortgeschrittenen hatten ihre Fahrkünste weiter verbessert. Dies wurde ausgelassen mit der Disco im Haus gefeiert!

Begleitet wurden wir in diesem Jahr von einem Filmteam des Bayerischen Rundfunks, das eine Dokumentation über Schulskikurse produzierte. Das Filmteam hatte uns vorab bereits in der Schule besucht und war sowohl im Bus als auch in der Unterkunft und auf der Piste mit der Kamera dabei. Es wurden Interviews mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern geführt, um die Eindrücke der Woche festzuhalten. Ansehen kann man sich die Reportage, die im Rahmen der Sendung Unkraut gesendet wurde, in der ARD-Mediathek unter dem Link:

https://www.ardmediathek.de/video/unkraut/schnee-von-gestern-sollen-kinder-noch-ins-skilager-fahren/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDExMTIxQTA

Eine Schulfahrt im Winter ist einfach etwas anderes als im Sommer. Studien zeigen, dass es einen besonderen tiefenpsychologischen Effekt hat, im Schnee zu sein. Die Landschaft, insbesondere die in den Bergen, verzaubert, es ist eine völlig andere Welt. Darüber hinaus haben körperliche Aktivität und das Erleben von sportlichen Erfolgen große positive Auswirkungen auf die Psyche und stärken das Selbstbewusstsein unserer Kinder.

Unsere Wintersportwoche war wie immer voll schöner und nachhaltiger Erlebnisse in der Natur und in der Gemeinschaft, an die wir alle noch lange zurückdenken werden und wir freuen uns jetzt schon sehr auf den nächsten Winter, wenn wir mit unseren Schülerinnen und Schülern der zukünftigen 8. Jahrgangsstufe wieder nach Wagrain fahren dürfen.

Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen dieser Woche beigetragen haben!
Ulrike Dittrich

 

Wintersportwochenende 2025 für die Jahrgangsstufe 8 in Wagrain

Von Freitag, dem 21.02.25, bis Montag, den 24.02.25, verbrachten viele Schüler und Schülerinnen unserer 8. Klassen ein aufregendes Skiwochenende in Wagrain. Untergebracht waren wir wie immer im gemütlichen Markushof, der eine ideale Ausgangslage für unsere Wintersportaktivitäten bot. Tagsüber genossen wir perfekten Skispaß auf den bestens präparierten Pisten und konnten so die im Jahr zuvor gelegten Grundlagen als Fortgeschrittene festigen. Die Bedingungen waren optimal, sodass wir sowohl rasante Abfahrten als auch neue Techniken ausprobieren konnten. Besonders beliebt waren die breiten Carvingpisten, die viele dazu nutzten, ihre Schwünge zu perfektionieren. Auch die Snowboarder kamen auf ihre Kosten, indem sie an ihren Sprüngen und Tricks arbeiteten. Zwischendurch stärkten wir uns in den urigen Skihütten mit heißer Schokolade und deftigen regionalen Spezialitäten, bevor es wieder auf die Pisten ging. Auch am Abend wurde es nicht langweilig: In der Turnhalle des Markushofs hatten wir jede Menge Spaß beim Trampolinspringen und spannenden Völkerball-Partien. Diese gemeinsamen Aktivitäten stärkten den Teamgeist und sorgten für eine tolle Stimmung innerhalb der Gruppe. Nach drei erlebnisreichen Tagen kehrten wir müde, aber glücklich nach Hause zurück. Das Skilager in Wagrain war wieder ein voller Erfolg. Wir werden die vielen schönen Momente noch lange in Erinnerung behalten.

 

Jugend trainiert für Olympia – Regionalausscheidung Basketball Jungen IV

Nachdem außer dem Alexandrinum keine weitere Coburger Schule eine Basketball-Mannschaft in der Altersklasse IV (Jahrgang 2012 und jünger) aufgestellt hatte, waren wir „automatisch“ Stadtmeister in Coburg und somit für den Regionalentscheid am 25. Februar 2025 qualifiziert, wo wir in der heimischen Pestalozzi-Halle auf die Stadtmeister aus Lichtenfels und Kronach trafen.

Da sich unsere 7. Klassen in dieser Woche gerade im Skilager befanden, bestand unser Team aus neun Jungen der 5. und 6. Jahrgangsstufe und somit komplett aus den jüngeren Jahrgängen. Am Turniertag selbst musste sich Adam, als BBC-Vereinsspieler einer unserer Leistungsträger, leider krankmelden, so dass wir in etwas geschwächter Form aufliefen. Diese Tatsachen taten aber der Spielfreude und Motivation unserer Mannschaft keinen Abbruch!

Im ersten Spiel des Turniers trat unser Team gegen das Meranier-Gymnasium Lichtenfels an. Schon im ersten Viertel war klar, dass die Alex-Mannschaft dem Gegner überlegen war. Unsere Spieler zeigten sich kombinationssicher und gewannen deutlich mit 33:15 Punkten.

Danach hatten die Vestestädter eine Spielpause und konnten erholt in die Partie gegen die Maximilian von Welsch-Realschule Kronach starten. Die Kronacher waren allerdings unseren Jungs doch körperlich recht überlegen, sie waren um einiges größer und hatten auch Spieler aus dem älteren Jahrgang dabei, so dass das Spiel schließlich mit 24 : 44 zu Gunsten der Kronacher endete.

Mit dem verdienten 2. Platz sind wir sehr zufrieden, Spaß hatten die Beteiligten auf jeden Fall!
Für das Alexandrinum gespielt haben Paul Barocke (6a), Matheo Cartier (6b), Elias Ibrahim-Hochfeld (5a), Emil Klihm (6c), Emilio Kottulinsky (5a), Paul Mannel (6c), Ferdinand Melzer (6b), Elias Prall (5c) und Simon Wittmann (6a).

Ein herzliches Dankeschön an Simon Hägele von unserem Kooperationspartner BBC, der unser Team hervorragend gecoacht hat!

 

Jugend trainiert für Olympia – Gerätturnen Mädchen II und Mädchen III

Am 23. Januar 2025 fanden in Hof die Wettkämpfe im Gerätturnen der Wettkampfklassen Mädchen III und Mädchen II im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ statt. In der Wettkampfklasse Mädchen II traten die Teams der Gymnasien aus Kronach, Coburg, Lichtenfels, Hof, Selb und Bayreuth gegeneinander an. Die Mannschaft der Mädchen II, bestehend aus Stella Menzel, Annelie Schmidt, Ella Kulik und Lia Menger, hatte leider Pech mit Verletzungsausfall, was ihre Leistung beeinträchtigte. Trotz dieses Rückschlags gaben sie ihr Bestes am Stufenbarren, am Schwebebalken und am Boden und präsentierten sich als starke Wettkämpferinnen. Am Ende erzielten sie einen guten 7. Platz.

In der Wettkampfklasse Mädchen III, zu der Marie Szameit, Sofie Rauscher, Hanna Braungart, Noemi Frank und Ida Behr gehörten, lief der Wettkampf deutlich erfolgreicher. Die Mädchen III zeigten eine herausragende Leistung in den Disziplinen Balken, Sprung, Reck/Stufenbarren und Boden und qualifizierten sich mit ihrer starken Vorstellung und dem ersten Platz sowie dem Titel Oberfränkischer Sieger für das Landesfinale in Deggendorf. Ihr technisches Können und ihre Nervenstärke brachten sie auf das Treppchen und verdienen große Anerkennung.

Beide Wettkämpfe spiegelten den hohen Trainingsaufwand und die beeindruckende Disziplin der Turnerinnen wider. Ein großes Lob an alle Beteiligten für ihre hervorragende Leistung!

Alex-Team im Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis

Das Tischtennis-Team der Wettkampfklasse Mädchen II des Alex hat eine beeindruckende Turnierserie bei „Jugend trainiert für Olympia“ gespielt und sich bis ins Bundesfinale in Berlin gespielt.

Nach einem starken Auftritt beim Bezirksentscheid in Forchheim, bei dem die Mannschaft das Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz mit 8:1 besiegte, folgte die Teilnahme an den nordbayerischen Meisterschaften. Dort zeigte das Team erneut seine Klasse und gewann souverän mit 9:0 gegen die Staatliche Realschule Kemnath, womit die Qualifikation für das Landesfinale in Seubersdorf (Oberpfalz) gesichert wurde.

Auch dort blieben die Alex-Spielerinnen erfolgreich: Gegen das Allgäu-Gymnasium Kempten erkämpften sie sich einen 7:2-Sieg, was den Einzug ins Bundesfinale in Berlin im Mai bedeutete. Dort will das Team an den großartigen Erfolg des Vorjahres anknüpfen, als es einen starken 3. Platz erreichte.

Für das Alex traten an: Sophie Schirm, Elina Meyer, Nele Dümmler, Merle Dümmler, Julia Wetzig, Anastasiia Kozlova, Lisa Wölfert und Sophie Schneider. Mit großem Teamgeist, spielerischem Können und mentaler Stärke haben sie sich diesen großartigen Erfolg erarbeitet.

Wir gratulieren unserem Team herzlich zu dieser herausragenden Leistung und drücken die Daumen für das Bundesfinale in Berlin!

Fünftklassfasching 2025

Polonaisewurm durch’s Schulhaus, lustige Spiele und das „Rennen nach Jerusalem“!

Die Tutorinnen und Tutoren der Fünftklässler hatten, durch die Faschingsliederplaylist unterstützt, ein buntes Programm vorbereitet. Es machte allen Spaß und der ganz besondere Nachmittag ging viel zu schnell vorüber!

 

Alexandrinum spendet 1100 Euro für die Aktion „Sterntaler“

Über ein schönes nachträgliches Weihnachtsgeschenk freuten sich die beiden Vorsitzenden des Coburger Kinderschutzbundes, Bettina Dörfling und Ulrike Viel: die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der sechsten Klassen des Gymnasiums Alexandrinum überreichten ihnen und dem Maskottchen Ella einen Scheck über 1100 Euro zugunsten der Aktion „Sterntaler“ zur Unterstützung von Kindern in Stadt und Landkreis Coburg.

Am Gymnasium Alexandrinum ist es mittlerweile Tradition, dass in der Vorweihnachtszeit Schulklassen an einem Tag den Pausenverkauf übernehmen und die Einnahmen einem wohltätigen Zweck zur Verfügung stellen. Unter dem Motto „Internationale Weihnachtswochen“ verkauften in diesem Jahr die Kinder der vier sechsten Klassen in der Adventszeit sowohl Herzhaftes als auch Süßspeisen aus England, Frankreich, Italien und Mexiko. Geplant und unterstützt wurde die Aktion von der SMV der Schule.

Schulleiter Stephan Feuerpfeil und SMV-Beauftragter Dr. Andreas Reuter freuen sich, dass durch die hervorragende Zusammenarbeit von Eltern und Schülerschaft am Alexandrinum finanziell bedürftige Familien des Coburger Landes unterstützt werden können.

 

Auszeichnung – „gute gesunde Schule“

Kultusministerin Anna Stolz und Gesundheitsministerin Judith Gerlach zeichnen das Alexandrinum zum dritten Mal in Folge als „gute gesunde Schule“ aus.

Eine Fokussierung auf Gesundheit als Schlüssel zum schulischen Erfolg – 320 Schulen dürfen sich in diesem Jahr „gute gesunde Schule“ nennen. Beim Festakt am 12.11.2024 in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche überreichte Kultusministerin Anna Stolz und Gesundheitsministerin Judith Gerlach unter anderem dem Alexandrinum, vertreten von Frau Diana Atzpodien, die Urkunde und zeigten sich beeindruckt von den äußerst gelungenen Projekten.

„Die ausgezeichneten Schulen haben es auf bemerkenswerte Weise geschafft, Gesundheit aktiv in ihren Schulalltag zu integrieren. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Wohlbefindens für unsere Schülerinnen und Schüler und die gesamte Schulfamilie. Denn eines steht fest: Wenn Gesundheit im Mittelpunkt steht, können wir eine Schule schaffen, die unsere Kinder und Jugendlichen optimal auf die Zukunft vorbereitet. Ich danke allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement bei diesem so wichtigen Thema“, so Kultusministerin Anna Stolz.

 

Schullandheimfahrt der Klassen 6a und 6c nach Heldrungen

Wir, die Klassen 6a und 6c, haben zu Beginn dieses Schuljahrs einen Ausflug ins Mittelalter unternommen. Begonnen hat unsere Reise mit einem „Mittelaltertag“ bei uns in der Schule. Begleitet vom kleinen Ritter Trenk und zu mittelalterlicher Musik spielten wir Spiele aus alter Zeit auf dem Pausenhof. An den drei darauffolgenden Tagen besuchten wir die Jugendherberge Heldrungen, die in einer mittelalterlichen Wasserburg untergebracht ist.

Die Busfahrt dorthin, die circa zwei Stunden dauerte, war zwar lang, lohnte sich allerdings sehr, denn uns erwartete schon ein sehr leckeres Mittagessen, eine Naturführung und am Abend Lagerfeuer mit Stockbrot. Am nächsten Tag ging es weiter mit einer Burgführung und mit den Workshops: Bogenschießen, Körbe flechten und Kerzen gießen. Wir erfuhren etwas über die verschiedenen Stände des Mittelalters und verkleideten uns passend dazu. Weil uns dies alles sehr hungrig machte, wurde für uns ein mittelalterliches Fünf-Gänge-Menü zubereitet, das wir im Rittersaal einnehmen durften.

Die Zimmer in der Jugendherberge sahen sehr modern und einladend aus. Die Highlights unseres Aufenthalts waren das Bootfahren, das Mittelalteressen, die Disco am letzten Abend und der Mittelaltertag. Wir waren alle sehr dankbar, dass das Wetter so sonnig und schön war. Die 6a war mit ihrer Deutschlehrerin Frau Gruber und ihrem Englischlehrer Herr Lechler und die 6c mit ihrer Mathematiklehrerin Frau Dittrich und ihrem Deutschlehrer Herr Strehle unterwegs. Das Schullandheim werden wir nie vergessen, es war ein sehr schönes Erlebnis und hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Dieser Bericht ist von Johanna und Mara.

Schullandheim der Klassen 6b und 6d (2024/2025)

Vom 17. bis 20. September 2024 verbrachten die Klassen 6b und 6d eine unvergessliche Zeit im Sportcamp Nordbayern des BLSV in Bischofsgrün.

Die Reise begann mit einem kulturellen Zwischenstopp in Bayreuth, wo die Schülerinnen und Schüler das Neue Schloss und das Markgräfliche Opernhaus besichtigten. Diese beeindruckenden Bauwerke boten einen spannenden Einblick in die Geschichte und Architektur der Region. Besonders das prachtvolle Opernhaus hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.

Nach dem Aufenthalt in Bayreuth ging es weiter ins Sportcamp Nordbayern, wo die Tage von abwechslungsreichen Aktivitäten geprägt waren. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Sportarten wie Klettern, Wandern, Volleyball und Fußball auszuprobieren. Besonders beliebt waren die spannenden Trendsportarten, die für viele eine neue und aufregende Erfahrung darstellten.

Ein absolutes Highlight der Woche war die Wanderung auf den Ochsenkopf, den zweithöchsten Gipfel des Fichtelgebirges. Für viele war es das erste Mal, dass sie eine so anspruchsvolle Tour unternahmen. Das Gefühl, den Gipfel erreicht zu haben, war für alle Beteiligten ein beeindruckendes Erlebnis, das mit einem atemberaubenden Ausblick über die umliegenden Wälder belohnt wurde. Diese Wanderung war nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, die Klassengemeinschaft zu stärken. In dieser intensiven Zeit wuchsen die Schülerinnen und Schüler zusammen, unterstützten sich gegenseitig und vertieften ihre Freundschaften.

Das Schullandheim im Sportcamp Nordbayern wird den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6b und 6d sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die Mischung aus Kultur, Sport, Abenteuer und einer gestärkten Klassengemeinschaft machte diese Tage zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.

JtfO Tischtennis Stadtfinale Mixed IV

In diesem Schuljahr vertrat zum ersten Mal eine Mixed-Mannschaft der Altersklasse IV (Jahrgang 2011 und jünger) das Alexandrinum bei den Stadtmeisterschaften. Erwähnt werden muss auch, dass das Team, bis auf zwei Ausnahmen, nicht aus Vereinsspielern, sondern aus überaus engagierten Freizeitspielern bestand, die seit der 5. Klasse nahezu täglich in der großen Pause an den Tischtennisplatten im Pausenhof spielen und trainieren!

Auch wenn wir gegen die beiden starken gegnerischen Mannschaften des Casimirianums und Ernestinums nicht den Sieg erringen konnten, ging die Spielfreude und die Motivation unseres Teams nie verloren, sondern die Spielerinnen und Spieler gaben stets ihr Bestes und lieferten immer wieder spannende Ballwechsel.

Am Ende stand für alle Beteiligten fest: nächstes Jahr starten wir einen neuen Angriff, denn gute Laune hat der Turniertag in der Pesta auf jeden Fall gemacht!