Am letzten Juni- und dem ersten Juliwochenende konnten Fünft- und Sechstklässler des Alexandrinums aktiv Forschung und Erfahrung an unserer Umwelt erleben: Sie untersuchten Böden und Gewässer in der Umgebung Coburgs, lernten den Hund als Kulturbegleiter des Menschen sowie ihrer eigenen Mitschüler als Quelle neuer An- und Einsichten kennen und schätzen.

Dr. Andreas Reuter und Dr. Guido Kossmann (Umweltreferent) brachten den Teilnehmern im Rahmen einer Exkursion grundlegenden Aspekte der hiesigen natürlichen Umwelt näher.

Mit Iggy, einem Berger de Picardie-Rüden, lernten die Schüler an den Sonntagabenden zunächst die Kommunikation der Hunde kennen und übten praktisch den Kontakt zu unserem Kulturbegleiter. Während eines philosophischen Gesprächs tauschten sich Schüler über verschiedene Perspektiven zur Klimakrise aus.

Mit einem gemeinsamen Grillen auf dem Schulgelände und Gruppenspielen im Schulhaus klangen die Abende aus.

Montagvormittags wanderten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen nach dem Frühstück nach Seidmannsdorf, um dort mit Bohrstock und Hammer Bodenproben zu nehmen, die sie dann auf Korngröße, Kalkgehalt und pH-Wert untersuchten. In diesem Rahmen wurde den Kindern die Rolle des Bodens als Grundlage für die menschliche Ernährung erläutert.

Die Sechstklässler analysierten an diesem Tag die Wasserqualität des Ketschenbachs. Hier wurde insbesondere die Problematik von erhöhten Nitrat- und Phosphatwerten in Gewässern in den Mittelpunkt gestellt.

Während der beiden Tage konnten unsere Schülerinnen und Schüler ganz im Sinne von Alexander von Humboldt die Wechselbeziehungen zwischen der belebten und unbelebten Natur selbst erleben.