34 Schüler der Jahrgangsstufen 8–12 machten sich am 8. Februar 2019 zusammen mit ihren Kunstlehrern für zwei Tage auf in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens.

Unsere freiwillige Kunstexkursion wartete wiederum mit einem intensiven, abwechslungsreichen Programm, das uns zunächst mit dem K21 in die Kunstsammlung NRW führte. In Praxis-Workshops (Multimedia + Gips) erkundeten wir schlaglichtartig die Sammlung.
Unbestreitbarer Höhepunkt war aber die spektakuläre, permanente Installation „in orbit“ von Tomás Saraceno in mehr als 25 Metern Höhe: Eine scheinbar schwebend-leichte, begehbare komplexe Struktur aus Stahlnetzen auf verschiedenen Ebenen, die u. a. auf der Struktur von Spinnennetzen basiert.
Damit aber noch nicht genug: Auf unbedingten Wunsch hin („Wenn wir schon einmal da sind …“) verlängerten wir unseren Aufenthalt auf beinahe fünf Stunden und bekamen mit der Präsentation „Planet 58″: Absolvent_innen auch bereits einen Vorgeschmack auf das Programm des nächsten Tages.
Während die Mehrheit den Tag rund um den Kö-Bogen (Architektur von Daniel Libeskind) ausklingen ließ, tauchten nicht wenige Schüler in ihrer Freizeit noch im NRW-Forum Düsseldorf in die im Rahmen des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums 2019 stattfindende Ausstellung Bauhaus und die Fotografie. Zum neuen Sehen in der Gegenwartskunst ein.

Ein morgendlicher Architektur-Spaziergang im Medienhafen rund um den Neuen Zollhof von Frank O. Gehry stimmte uns auf Tag zwei ein, bevor wir uns mit Besucher-Massen neugierig in den sog. Rundgang, die Jahresausstellung der Kunstakademie Düsseldorf, warfen und durch die langen Flure drängten.
Den abschließenden Nachmittag verbrachten wir in der Raketenstation Hombroich mit der Langen Foundation in Neuss. Und dort ließen wir uns insbesondere in der minimalistischen Architektur von Tadao Ando von den Werken der Ausstellung How To See [What Isn’t There] restlos begeistern.