Nachdem sich Andreas Feuerpfeil (Q11) vom Gymnasium Alexandrinum erfolgreich an den ersten beiden Runden der 51. Internationalen Physikolympiade beteiligt hat, fährt er mit den weiteren 49 Kandidatinnen und Kandidaten Ende Januar an das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik nach Greifswald zur Bundesrunde.

Dort sollen die besten fünf Teilnehmer dieses Wettbewerbs ermittelt werden, die dann als deutsches Team bei der internationalen Physikolympiade antreten dürfen. Dazu haben sich bereits im Sommer 2019 deutschlandweit 841 junge Physiktalente beworben. Die erste Runde bestand in der Bearbeitung mehrerer Aufgaben und Experimente, die zuhause durchgeführt werden mussten. In der zweiten Runde war eine dreistündige Klausur zu verschiedenen Fragestellungen zu schreiben, bei denen es vor allem auf Ideenreichtum und Kreativität statt auf das Auswendiglernen von Formeln ankam: So war beispielsweise nachzuweisen, dass man mit dem nur durch Windkraft angetriebenen Versuchsfahrzeug „Blackbird“ tatsächlich schneller als der Wind unterwegs sein kann.

Andreas Feuerpfeil konnte in beiden Runden die Jury überzeugen und erhielt die Einladung zur dritten Runde nach Greifswald. Auf dem Gelände des Forschungszentrums des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik müssen wieder theoretische und praktische Fragestellungen gelöst werden – ganz ohne Formelsammlung und bereits deutlich anspruchsvoller als Abituraufgaben. Begleitet wird das Ganze durch vielfältige Vorträge und Führungen im Institut und beim historisch-technischen Museum in Peenemünde. Das Alexandrinum gratuliert dem Nachwuchsphysiker und wünscht viel Erfolg für die nächste Runde.