Alle waren aufgeregt. Dabei würden wir gar nicht so weit wegfahren. In die idyllisch am Kaulberg gelegene Jugendherberge in Bamberg würden wir für drei Tage einziehen.

In Bamberg gibt es ja jede Menge zu sehen. Deswegen wanderten alle 6. Klassen auch erst einmal auf die Altenburg, um von dort einen wunderbaren Ausblick über die Stadt zu genießen. Einige der Schüler schimpften unterwegs schon ein bisschen. Schließlich ging die Wanderung über Wiesen und vom Regen teils aufgeweichten, matschigen Boden. Auf der Altenburg angekommen, waren sich dann aber doch alle einig, dass der Aufstieg auf den Turm für alle Strapazen entlohnte.

In den folgenden drei Tagen gab es viel zu tun: Eine Zeitreise in den Alltag der Steinzeitmenschen, Kelten, Germanen und Römer stand an. Im Historischen Museum konnten die drei Lerngruppen mit einem Studenten Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren erleben. Da wurden Speere geschleudert, Kupferringe gebastelt und römisches „Ketchup“ probiert. Einen Schatz gab es auch zu entdecken – auf einer Schnitzeljagd durch die schöne Altstadt Bambergs. Und an einem der Abende brachen die Klassen auch zu einer Nachtwächterführung auf. Gruselig war das – und kalt.

Jeden Tag stärkten die leckeren Mahlzeiten in der Jugendherberge die Schüler für die Herausforderungen des Tages. Und wenn es abends nichts zum Gruseln gab, dann saßen wir gemütlich beisammen und spielten. Es war ein gelungener Schullandheimaufenthalt!