In Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Coburg wurde die Reithalle des Landestheaters Coburg für unsere Theatergruppe zur Bühne; ein zweites Mal wurde das Stück in unserer Aula gezeigt.


Wir alle haben keine Zeit. Das Joch der täglichen Arbeiten hat nicht nur die Berufstätigen, sondern bereits die Schüler erfasst, ob sie nun Hausaufgaben machen oder Schulaufgaben, Referate etc. vorbereiten müssen. Und doch nimmt der Medienkonsum junger und nicht mehr ganz junger Menschen nach Umfragen immer mehr zu. Uns allen bleibt anscheinend noch ausreichend Zeit, um anderen Dingen nachzugehen, wobei wir auch einmal gerne unsere Zeit „totschlagen”.
Damit beschäftigt sich unsere diesjährige Eigenproduktion, die die Begriffe Zeit – Tod – Schlagen allerdings sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinn versteht. So haben wir, d.h. die Theaterleitung sowie sechs Schülerinnen und vier Schüler, von denen sieben das erste Mal Theater spielen, gemeinsam in unseren Proben versucht, Szenen zur Thematik zu entwickeln. Vieles ist dabei aus der Körperarbeit hervorgegangen. Unsere Texte haben wir während der Proben oder zuhause allein, gemeinsam oder in Gruppenarbeit geschrieben. Dabei haben wir auch auf bekannte „Sinnsprüche” sowie verschiedene Phrasen, die sich vor allem in Fernsehserien immer wieder finden, zurückgegriffen und daraus eigene Texte verfasst, aus denen dann, verbunden durch einen roten Faden, das gesamte Theaterstück entstanden ist. Bei unserer postdramatischen Inszenierung brachten die Schüler viele sinnvolle Vorschläge ein, um die Zeit unseres Publikums nicht aufgrund von Langeweile „totzuschlagen”, sondern den Zuschauern einen kurzweiligen Theaterabend zu bieten.

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// Neue Presse Coburg – 10. Juli 2018


Impressionen aus der Reithalle des Landestheaters Coburg