Im Zuge des Ausstellungsprojekts „ToleranzRäume“ der Stadt Coburg haben sich Schülerinnen und Schüler als ToleranzGuides in das Projekt eingebracht. Hierbei ist es darum gegangen, dass unsere Schülerinnen und Schüler Kindergartengruppen, Grundschulklassen, aber auch Unterstufengruppen der weiterführenden Schulen, durch die Ausstellung führen und ihnen das weite Feld der Toleranz näherbringen sollen. Dabei gehen sie auf Basis eines ansprechenden Wimmelbildes auf verschiedene Alltagsszenen ein, in denen die Toleranz aufgegriffen wird und bei der man gemeinsam mit den Gruppen darüber debattieren kann, wo Toleranz die Grundlage einer pluralen Gesellschaft stiftet, wo Toleranz aber auch Grenzen setzen muss – vor allem mit Blick auf diejenigen, die unter dem Deckmantel der Toleranz intolerant auftreten.

Trotz der Tatsache, dass die Hitze in der Zeit der Ausstellung den Schülerinnen und Schülern zu schaffen gemacht hat, trotz der Tatsache, dass hierdurch manche Gruppe aufgrund der extremen Hitze hat absagen müssen, haben die daran teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen positiven Eindruck gewonnen: Die Ausstellung sei sehr gelungen gewesen, die in der Ausstellung geführten Gespräche mit Interessierten, die neugierig in die Ausstellung gegangen sind, haben den eigenen Horizont erweitert, haben dazu geführt, dass man über das Thema geredet hat, eigene Erfahrungen ausgetauscht und Herausforderungen thematisiert hat.

Im Zuge der Ausstellung und des Projekts sind die Guides auch auf die Toleranzbausteine eingegangen, welche im Vorfeld der Ausstellung zusammengestellt worden sind. Jeder Baustein greift ein Thema auf, welches einen toleranten Umgang verlangt, jeder Baustein setzt sich kreativ mit den Möglichkeiten und Chancen, aber auch mit den Problemen des gewählten Themas der Toleranz auseinander.

Insgesamt haben unsere Schülerinnen und Schüler viele positive Eindrücke mitnehmen können und vor allem ein wenig mehr über eine tolerante Gesellschaft lernen, über einen toleranten Umgang in Erfahrung bringen können.