Blick auf die Arbeiten im Granitsteinbruch in Flossenbürg heute, 2016. Eine Ahnung von der Qualen der vorwiegend osteuropäischen Zwangsarbeiter aus dem daneben errichteten Konzentrationslager vor mehr als 70 Jahren? Wohl kaum – dennoch eindrückliche Abrundung des Studientags aller neunten Klassen in der Gedenkstätte Flossenbürg.

Der Steinbruch steht für unmenschliche Ausbeutung, für Verleugnung der Verbrechen im Nationalsozialismus damals und heute, für die Frage nach Entschädigung, Aufarbeitung, Erinnerung, Gedenken.
Gut, dass der Lehrplan eine solche Unternehmung ermöglicht: Sie bündelt viele Aspekte der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und wirft ein neues Licht auf die im Klassenzimmer behandelten Quellen.

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