Regionale Begabtenförderung in Oberfranken
2015.16
Kurs „Quomodo vivebant Romani – Der Alltag der Römer“ (Leitfach Latein)

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Aalenfahrt der 8. Klassen

Die Aalenfahrt der 8. Klassen ist einer der Höhepunkte des Lateinunterrichts am Alexandrinum. Jedes Jahr im Juli fahren alle 8. Klassen, die Latein als 2. Fremdsprache gewählt haben, gemeinsam nach Aalen. Dort befand sich zu Römerzeiten das größte Reiterlager nördlich der Alpen. Heute kann man dort die Reste diese Lagers besichtigen, die einen Teil des Aalener Museums bilden. Im Museum nehmen die Schüler nach einer Führung an verschiedenen interessanten Projekten teil.

Das Programm ist mittlerweile um den Besuch des Kastells Weißenburg (Mittelfranken) mit einer Führung durch die Ausgrabung der Thermenanlagen erweitert worden, die nun ein fester Bestandteil unserer Fahrt ist. Ausgehend von einer römischen Siedlung um das Kastell Biriciana, das nur wenige Kilometer vom Limes entfernt war, entwickelte sich die spätere Reichsstadt, die um das 9. Jahrhundert von einem fränkischen Königshof geprägt wurde. Es gibt keinerlei Belege für die direkte Fortführung der römischen Siedlung um das Kastell. Vielmehr deuten die Reihengräberfriedhöfe auf eine merowingische Neubesiedlung etwa 600 Meter östlich des ehemaligen Kastells.

Hier einige Eindrücke unserer Schüler:

„Die Fahrt war ein schönes Erlebnis, da man sonst wahrscheinlich nie diese Gelegenheit nutzen würde, sich die Thermen, das Kastell und all die anderen antiken Dinge anzusehen. Leider hat das Wetter uns oft einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

„Ich fand die Aalenfahrt sehr lehrreich!“

„Man hat gesehen, wie intelligent die Römer Therme, Türme, Straßen und Mauern gebaut haben. Creme, Lippenstift und Lavendelöl genauso herzustellen wie früher war total interessant. Als wir uns als Römer verkleiden konnten, hat man erst richtig gemerkt, wie viel Kraft man früher haben musste, denn allein das Kettenhemd hat schon 10 kg gewogen. Ich würde am liebsten nächstes Jahr wieder mitfahren! Alles in allem war die Fahrt echt klasse – und die Pause bei McDonald’s war die beste Idee, die die Lehrer je hatten!“

„Ich bin sehr froh, auf der Fahrt nach Aalen/Weißenburg dabei gewesen zu sein. Das Ganze war faszinierend! Es war toll, den Grundriss und eines der Tore des Kastells in Weißenburg gesehen zu haben. Ebenso wie bei der Thermenanlage konnte man sich richtig vorstellen, wie damals alles funktionierte und gelebt wurde. Das Wetter war glücklicherweise auch in Ordnung, abgesehen davon, dass es zwischendurch so heftig regnete, dass wirklich (so gut wie) jeder richtig nass wurde – aber das kann man ja nicht im Voraus planen. Am besten aber fand ich die imposanten alten Mauern des Limes, der ja sehr bekannt ist, und das Limesmuseum Aalen. Dort auch einige Alltagsgegenstände der Römer sehen zu können, war für mich äußerst beeindruckend, da alles so alt ist und trotzdem noch existiert. Außerdem ist es von der Technik her ziemlich weit fortgeschritten. Gut fand ich auch, dass man sozusagen völlig in die damalige Welt eintauchen konnte, dadurch, dass in einigen Workshops beispielsweise gezeigt wurde, wie man ganz einfach Schmuck der Art und Weise wie er früher aussah, herstellt. Nur schade, dass die Fahrt viel zu schnell vorüber war!“


Studien-/Abiturfahrt an den Golf von Neapel

Programmpunkte:

  • Herculaneum
  • Insel Capri mit Villa Iovis
  • Pompeji + Sorrent
  • Amalfiküste
  • Neapel (Katakomben + Nationalmuseum)

Impressionen


Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Zielgruppe des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, der jedes Jahr stattfindet,  sind besonders sprachbegabte Schülerinnen und Schüler im gesamten Bundesgebiet. Sie haben im Rahmen dieses Wettbewerbs die Möglichkeit, ihre Fähigkeit in einer oder in zwei Fremdsprachen unter Beweis zu stellen, die sie an ihrer Schule lernen. Für die Beliebtheit der Veranstaltung sprechen die Teilnehmerzahlen: Allein in Bayern nahmen in diesem Schuljahr 505 Schülerinnen und Schüler teil. Sie mussten in der von ihnen gewählten Sprache zunächst eine „Hausaufgabe“ erledigen und einen Tonträger mit einem Vorlesetext und/oder einer freien Äußerung besprechen. Anschließend mussten sie ihr Hör- und Leseverstehen sowie ihre landeskundlichen Kenntnisse und ihre Schreibfähigkeit unter Beweis stellen. Die bayerische Landesjury ermittelte dann die Sieger.

Im Schuljahr 2010.11 nahm eine Schülerin des Alexandrinums am Wettbewerb teil und konnte einen ersten Preis auf Landesebene erringen. Im Schuljahr 2011.12 hat erneut eine Schülerin der 10. Jahrgangsstufe einen ersten Preis auf Landesebene errungen, eine weitere einen zweiten Preis in den Fächern Latein und Englisch.