Co2-frei über die Alpen P-Seminar Transalp

CO2-frei über die Alpen P-Seminar Transalp

Ein Seminar, ein Ziel: Mit dem Mountainbike über die Alpen – dieser Challenge stellten sich 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexandrinum mit ihrem Kursleiter, Herrn Lehmann, im P-Seminar „Transalp“. Die Durchführung eines so großen Vorhabens erfordert eine sehr lange und gründliche Planung. Wie aufwändig ein solches Projekt letztendlich ist, stellte sich für uns Teilnehmer erst mit der Zeit heraus.

Die ersten Vorbereitungen begannen bereits im September 2019. Wir wollten die Alpen in einer Woche CO2-frei von Deutschland nach Italien überqueren. Für eine effektive Planung teilten wir uns in zwei Teams auf:

Das Routen-Team war zuständig für die Ausarbeitung einer geeigneten Strecke sowie für das Finden von Unterkünften. Die Route sollte anspruchsvoll, aber gleichzeitig für uns alle machbar sein – keine leichte Aufgabe!

Mithilfe von Karten, Reiseführern und dem Internet erstellte zunächst jedes Team-Mitglied die Grobplanung einer eigenen Strecke mit Herausarbeitung der Streckenlänge pro Etappe sowie den zu leistenden Höhenmetern, sodass uns am Ende sieben verschiedene Routen zur Verfügung standen.

   

Neben dem Routen-Team gab es das Budget-Team, welches sich um die Finanzierung zu kümmern hatte. Es mussten Sponsoren gefunden werden, die unser Projekt auf unterschiedliche Weise unterstützten, und durch Aktionen wie Pausenverkäufe in der Aula sollte zusätzlich Geld eingebracht werden, um die Kosten für uns Teilnehmer möglichst gering zu halten.

Parallel zur Planung lief unsere sportliche Vorbereitung. Mit viel Engagement setzte sich Herr Lehmann durch regelmäßige gemeinsame MTB-Touren in der Coburger Umgebung für den Aufbau der nötigen Kondition ein. Zudem hatte jeder von uns ein individuelles Training zu absolvieren, um für die bevorstehende Herausforderung fit zu werden. Wir lernten an steilen Abfahrten die Technik der Radbeherrschung, während die nicht weniger steilen Anstiege jede Muskelfaser und jedes Lungenbläschen unseres Körpers aktivierten. Da ahnten wir jedoch noch nicht, an welche Grenzen wir später noch gehen müssen…

Für das Training war unser Sponsor „Fitnessfabrik Coburg“ ein Glücksfall, da man sich hier bei jeder Wetterlage unter konstanten Bedingungen sehr vielfältig vorbereiten konnte.

Das war jedoch noch nicht alles, was zu unserer Vorbereitung gehörte. Wir mussten nämlich auch in der Lage sein, einen Defekt am Fahrrad eigenständig reparieren zu können. Daher lernten wir bei Markus Weidner, einem echten Fahrradexperten, wie man einen platten Reifen, eine herausgesprungene Kette oder eine geschundene Gangschaltung wieder repariert. Hierbei durften wir selber Hand anlegen. Zudem gab uns Markus zusätzlich viele hilfreiche Tipps, zum Beispiel welche Werkzeuge man benötigt, um für nahezu alle technischen Problemfälle gewappnet zu sein (und da kam so Manches zusammen!).

Im Januar 2020 legten wir schließlich unsere Route fest. Nach Vorstellung aller infrage kommenden Strecken entschied sich das Seminar für die Strecke vom Tegernsee zum Gardasee. Unser Plan war, insgesamt 374 Kilometer innerhalb von 7 Tagen bei 8817 Höhenmetern zu absolvieren.

Bis dahin gestaltete sich unser Projekt weitgehend problemlos. Die Trainingsvorbereitungen liefen, einige Sponsoren wurden schon gefunden und die Route stand fest. Doch dann verbreitete sich das Corona-Virus in der Welt und veränderte Vieles – und auch unseren Plänen machte es einen Strich durch die Rechnung. Der Zielort in Italien war plötzlich unerreichbar für uns, und das lag nicht an dem ein oder anderen Trainingsrückstand. Aufgrund der auf unbestimmte Zeit geschlossenen Grenzen musste die geplante Route stark verändert werden, sodass nicht nur der Start-, sondern auch der Zielort in Deutschland lag – aber dennoch in den Alpen. Die umfangreichen detaillierten Planungen sowie die Buchungen der Quartiere waren also umsonst. Und auch auf unser Training hatte die Corona-Pandemie Einfluss, denn wir konnten nicht wie zuvor in der ganzen Gruppe trainieren, sondern jeder war auf sich alleine gestellt. Herr Lehmann schickte uns regelmäßig Wochenziele, die wir erreichen sollten, und überprüfte unseren Trainingstand mit der Abfrage von Trainingsplänen.

Nachdem es uns zur geplanten Zeit (Juli) wegen des umfangreichen Unterrichtausfalls nicht genehmigt wurde, die Alpen im Schuljahr 2019/20 zu überqueren, fanden wir nach langer Überlegung und Neuplanung eine Alternative. Anders als zuvor geplant teilten wir unsere Route auf zwei Wochenenden im September des neuen Schuljahres auf, um das Projekt mit möglichst wenig Unterrichtversäumnissen durchzuführen.

Also ging es für uns verspätet am 17. September 2020 mit dem Zug vom Coburger Bahnhof los. Begleitet wurden wir außerdem von Frau Dittrich (Sportlehrerin), Urs, der beeindruckende Bilder und Videos während unserer Tour machte und Olli (Fahrer des Begleitfahrzeugs).

Gegen Nachmittag kamen wir am Startpunkt Spitzingsee an, wo unser Begleitfahrzeug mit unseren Fahrrädern, die wir am Vortag an der Schule eingeladen hatten, bereits auf uns wartete.

Von dort aus startete unsere erste Etappe: 500 Hm und 5 km zur Schönfeldhütte. Die vergleichbar einfache Etappe meisterten alle problemlos, und auf der Hütte durften wir uns auf ein leckeres Abendessen freuen.

Etappe 2 hingegen war mit 1300 Höhenmetern und 50 Kilometern deutlich anspruchsvoller. An diesem Tag erwarteten uns neben schön befahrbaren Strecken aber auch einige Wege, die nicht gerade zum Fahren geeignet waren (z. B. Bachläufe). Da mussten wir alle fest anpacken und unsere Fahrräder tragen. Zum Glück waren die Jungs für die Mädchen hier sehr hilfsbereit und haben beim Tragen geholfen.

Die dritte Etappe stellte sich als anspruchsvollste der gesamten Tour heraus. Sie begann harmlos mit kleinen Anstiegen, größtenteils verlief sie dennoch flach. Erst zum Ende hin erwartete uns ein anspruchsvoller Anstieg von 1000 Höhenmetern – eine große Herausforderung für alle im Team.

Es bildeten sich kleine Gruppen, da jeder sein eigenes Tempo fahren sollte, sodass wir zeitversetzt unsere Hütte, das Karwendelhaus, erreichten. Das Wichtigste war jedoch, dass es alle geschafft hatten.

Der letzte Tag des ersten Wochenendes war für keinen von uns ein Problem, denn bei dieser Etappe zählten wir die Höhenmeter vor allem bergab. Das Ziel war der Bahnhof in Mittenwald, von wo aus wir mit dem Zug wieder nach Hause fuhren. Mit dieser Etappe endete für uns ein Wochenende mit optimalen Bedingungen für sportliche Aktivitäten in den Alpen. Der Spätsommer bescherte uns warmes und sonniges Wetter und leistete seinen Beitrag zur guten Laune in der Gruppe, und so stieg auch unser Selbstvertrauen für den zweiten Teil der Challenge vier Tage später.

 

Als Herr Lehmann uns bei einem unserer Vorbereitungstreffen deutlich machte, wie unberechenbar das Wetter in den Alpen sei, konnten wir uns nach der ersten Wochenend-Tour im September nicht vorstellen, dass seine Einschätzung sehr realistisch war – leider! Der zweite Teil unserer Unternehmung begann eine Woche später am 24. September. Schon bei der Ankunft am Startort Berchtesgaden regnete es und hörte auch den ganzen Tag nicht auf. Wir sehnten uns nach einer Dusche, gutem Essen und einer bequemen Matratze für die Nacht, und zum Glück bekamen wir alle drei Wünsche erfüllt. Der vierte Wunsch – die zweite Etappe im Trockenen zu absolvieren – ging jedoch nicht in Erfüllung.

So wappneten wir uns mit Regenjacke, Regenhose und den Überzügen für Helm und Schuhe. Dennoch kamen wir am Ende nach 50 km und 1230 Höhenmetern alle völlig durchnässt und erschöpft an der Traunsteiner Hütte an.  Eine warme Dusche und trockene Kleidung, und dann konnte einem entspannten und gemütlichen Abend auf der Hütte nichts mehr im Wege stehen – dachten wir zumindest.

Doch beim Blick aus dem Fenster bemerkten wir, dass es nicht mehr regnete. Stattdessen fielen weiße Flocken vom Himmel, und zwar nicht gerade wenige. Es schneite die ganze Nacht durch, sodass wir am nächsten Morgen ein Winterwunderland zu sehen bekamen – im September!

Nach einer Team-Besprechung stand die Entscheidung fest: wir würden auf der Hütte bleiben. Der hohe Schnee brachte uns das geplante Tagesziel in unerreichbare Ferne. So saßen wir auf der Hütte fest und verbrachten die Zeit mit Wintersport (Schneeballschlacht und Schneemann bauen), spannenden Brettspielen und … ach ja, einer privaten Mathe-Stunde mit Herrn Lehmann und Frau Dittrich.

Am darauffolgenden Tag lag noch immer Schnee, und so machten wir uns dennoch mit unseren Bikes auf den Weg.

Wir wählten die kürzeste Route zu unserem planmäßigen Zielort Oberaudorf. Die Räder wurden anschließend in Ollis Transporter verstaut und wir nahmen den Zug nach Coburg, wo wir am Sonntagabend um ca. 17 Uhr ankamen.

Ein Seminar, ein Ziel: Wir haben in diesem Jahr sehr viel gelernt, z. B. dass man manchmal seine Ziele den Umständen anpassen muss. Aber vor allem wurde uns bewusst, wie wichtig es ist, in einem Team zusammenzuhalten, stets das Beste aus ungewöhnlichen Situationen zu machen – und niemals die gute Laune zu verlieren!

Das Team (von links nach rechts): Frau Dittrich, Philipp Erhardt, Herr Lehmann, Mátyás Kalocsai, Gero Apeligan, Mika Leißner, Allegra Ochsenreither, Alexander Schiweck, Clara Wölfel, Annika Böving, Annika Erhardt, Leon Krempel

Von Annika Böving, Gero Apeligan

„Viel zu wenig Veränderung“ FRAUEN.MACHT.GESCHICHTE

Die Geschichte der Frauenbewegung und bedeutende starke Frauen oder „Influencerinnen“ waren Thema des P-Seminars FRAUEN.MACHT.GESCHICHTE, für das Schülerinnen der Oberstufe des Alex eine digitale Ausstellung gestaltet haben.

Rechtlich und formal gibt es wohl Gleichstellung, tatsächlich ist es aber noch ein langer Weg bis zu echter Gleichberechtigung. Das war eine der Erkenntnisse der Schülerinnen des P-Seminars. In der digitalen Ausstellung gibt es viel zu entdecken: neben den Biographien bedeutender Frauen der Neuzeit einen berührenden Song zum Thema Rollenerwartungen von Silan Nibu, ein englisches Gedicht, das zu Wertschätzung und Empowerment anregt von Madlin Osso und zwei interessante Videos zu Fragen der Gleichberechtigung von Franziska Landoll und Chanel Gunnesch.

https://www.alexandrinum-coburg.de/frauen-macht-geschichte

Ein Meditationsraum für das Alex

Zum ersten Mal in der Coburger Geschichte wurde ein Meditationsraum an einer Schule verwirklicht. Dieses wunderbare Geschenk, welches ohne das zuständige Projekt-Seminar nicht realisiert worden wäre, ist dem Gymnasium Alexandrinum passend zur Weihnachtszeit beschert worden.  Wir hoffen natürlich, dass der Raum zukünftig viel genutzt wird und dass er allen Schülern, die sich schon lange einen Rückzugsort an der Schule gewünscht haben, guttut.

 

P-Seminar Religion unterwegs!

Drei Schülerinnen des diesjährigen P-Seminars „Raum der Stille“, das einen Meditationsraum an der Schule einrichtet, machten sich mit Frau Dorn an einem sonnigen Nachmittag auf den Weg zu den Heiligenfeld-Kliniken in Bad Kissingen, um einen dort vorhandenen Meditationsraum zu besichtigen. Eindrücke dieser Fahrt finden Sie hier.

Erfolgreiche Sport-Mentoren werden gebührend verabschiedet

In dieser Woche wurde zwölf stolzen Abiturienten des Gymnasiums Alexandrinum von ihrem Schulleiter Stephan Feuerpfeil und der Fachbetreuerin Sport das Zertifikat Sport-Mentor verliehen. Die Oberstufenschüler des P-Seminars wurden zu Beginn ihres zweijährigen Engagements mit Unterstützung des Mentorenprogramms im Rahmen von „Sport nach 1″ von ihrer betreuenden Lehrkraft eigens dafür ausgebildet und betreuten in den vergangen beiden Schuljahren nicht nur die Bewegungswerkstatt, welche immer donnerstags im Rahmen der Offenen Ganztagsschule stattfand, sondern begleiteten mit Unterstützung der Sportlehrer auch die „Bewegte Pause“, die den Schülerinnen und Schülern täglich in der großen Pause eine aktive Bewegungseinheit an der frischen Luft ermöglichte. Die engagierten und sportbegeisterten Abiturienten planen nach ihrem Abschluss auch weiterhin mit Kindern zu arbeiten. Besonders in diesem P-Seminar konnten sie durch ihre Arbeit mit den Kindern bedeutsame Erfahrungen sammeln.

Bei den beiden Angeboten vermittelten die Mentoren den jüngeren Mitschülern vor allem die Freude an der Bewegung und den Spaß am Spiel. So standen hier vor allem Inhalte auf dem Stundenplan, wie z.B. kleine Spiele aller Art, Goalcha (eine einfache Form des Handballs), der Einsatz von alternativen Materialien wie Pedalo, Schwungtuch, Diabolos, Jonglierbälle, Bewegungsgeschichten, moderne Tänzchen u.v.m.

Auch zukünftig soll der Einsatz der Mentoren sowohl in der Bewegungswerkstatt als auch in der „Bewegten Pause“ sowie die Ausbildung neuer engagierter Schüler ein fester Bestandteil am Alexandrinum sein. Bereits im kommenden September sollen neue Mentoren für dieses Projekt geschult und für ihre Aufgaben vorbereitet werden.

Pressebericht vom 4. Juni 2020

Pressebericht vom 19. Mai 2020

 

„Remember the time“ – Alex on Stage

Aufgrund des großen Erfolgs des ehemaligen P-Seminars Alex on Stage 2017, damals unter dem Motto „Modern Fairy Tale“, fand die beliebte Tanzveranstaltung dieses Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Fünf ehemalige Schülerinnen des Alexandrinums, die ihr Abitur bereits 2018 abgelegt haben, organisierten dazu zusammen mit der damaligen Leiterin des P-Seminars, Diana Atzpodien, und in Kooperation mit der Fachschaft Sport des Gymnasiums am Samstag, dem 2. November 2019 einen Abend voller tänzerischer Begeisterung.

Unter dem Motto „Remember the Time“ konnten als Erinnerung an Alex on Stage „1.0“ alle etwa 750 Zuschauer einschließlich des Oberbürgermeisters und ehemaliger Schulleiter durch bunte Kostüme, abwechslungsreiche Musik, tolle Lichteffekte und überzeugende Choreographien mit auf eine Reise durch die Zeit genommen werden.

Auch dieses Jahr traten neben einigen schuleigenen Tanzgruppen wieder viele externe Partner auf, die für die tänzerische Vielfalt sorgten: Neben der Tanzformation des TVK begeisterten auch verschiedenen Gruppen des Move&Dance Centers, unter anderem mit zwei HipHop Choreographien, das Effect’s Tanzmariechen, einer „Alexandrine“ und verschiedene Altersgruppen des Showtanzes und das Ballettstudio Spreizer Breyer. Weitere Highlights waren der Auftritt des RuF Neustadt und der Ü15 der Effect’s, die ihren Wettbewerbstanz erstmals aufführten.

Das tanzbegeisterte Alexandrinum selbst unterhielt das Publikum ebenfalls mit verzaubernden Tänzen der TanzAG und verschiedener Sportklassen, sowie dem Siegestanz zum Oberfränkischen Meister 2019 im bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Besonders zu erwähnen ist zudem der Abschlusstanz, der unter anderem von vier Sportlehrerinnen des Alexandrinums – und dem Organisationsteam des Abends – getanzt wurde. Ebenfalls Teil des Teams war Cosima Landgraf, die die Zuschauer als Moderatorin souverän durch das Abendprogramm führte.

Dank vieler Helfer, die sich um das leibliche Wohl kümmerten, der Sponsoren und vor allem dank den teilnehmenden Gruppen und dem tanzbegeisterten Publikum wurde auch Alex on Stage „2.0“ zu einem sehr großen Erfolg. Und vielleicht heißt es in zwei Jahren ja erneut „Remember the Time“, ganz nach dem Motto „The Show Must Go On“!

Neue Sport-Mentoren für unsere „Bewegungswerkstatt“

Im Rahmen des P-Seminars Sport 2018.20 „Bewegungswerkstatt“ wurden in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für den Schulsport im Aktionsrahmen Sport nach 1 neue Sport-Mentoren für unsere Bewegungswerkstatt ausgebildet.

  • Die Bewegungswerkstatt findet immer donnerstags von 14:30–16:00 Uhr in der Alex-Halle für alle Kinder der Unterstufe sowie der OGS statt!

W-Seminar Chemie bei der europäischen Weltraumorganisation ESA …

Im Rahmen des W-Seminars Chemie 2018.20 „Meilensteine der Naturwissenschaften“ fuhren im April 16 Schüler unserer 11. Jahrgangstufe mit ihrem Seminarleiter nach Heidelberg, um wissenschaftliche Institutionen und Unternehmen in Heidelberg und der näheren Umgebung zu besuchen.

Der erste Exkursionstag stand ganz im Zeichen der Astrophysik und der Raumfahrt. Zunächst wurden das Max-Planck-Institut (MPI) für Astronomie, das Haus der Astronomie und die Landessternwarte auf dem Königstuhl in Heidelberg besucht. Von einer Besichtigung des 120 Jahre alten, immer noch funktionsfähigen Bruce-Teleskops, über kurzen Vorträgen zu aktueller astrophysikalischer Forschung bis hin zu einer Planetariumsvorführung konnte über ein Jahrhundert Astronomiegeschichte erlebt werden.

Ein Highlight der Fahrt folgte mit einer Führung durch das Raumflug-Kontrollzentrums (ESOC) der europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) in Darmstadt. Mitgliedsstaaten der ESA sind fast alle EU-Staaten und Kanada. Die Hauptaufgabe der ESA ist die Steuerung der meisten europäischen Weltraumprojekte durch die 800 Mitarbeiter aus den Mitglieds- und Kooperationsstaaten. Von Darmstadt aus gelang es beispielsweise erstmals, bei der Weltraummission Rosetta mit einer Sonde auf einem Kometen zu landen. Während des Rundgangs konnten die Schülerinnen und Schüler den Mitarbeitern in den Kontrollräumen live über die Schultern schauen und bekamen so ein Musterbeispiel für eine bestens funktionierende europäische und internationale Zusammenarbeit demonstriert.

Der nächste Tag stand im Zeichen der Chemie mit einem Besuch im Stammwerk des weltweit größten Chemie-Konzern BASF im benachbarten Ludwigshafen. Im Rahmen einer Führung durch das Besucherzentrum und einer Rundfahrt über das Werksgelände lernten die Schüler das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt kennen (über 2000 Gebäude und eine Fläche von mehr als 10 Quadratkilometer). Neben geschichtlichen Aspekten gab es auch viele Information zu Ausbildungsberufen und Möglichkeiten des dualen Studiums bei dem Unternehmen.

Auf der Rückfahrt von Ludwigshafen nach Heidelberg wurde ein Zwischenstopp in Mannheim eingelegt, der ehemaligen Residenzstadt der Kurpfalz mit der nach Versailles größten barocken Schlossanlage Europas. Ein Kuriosum der Innenstadt Mannheims ist die geometrische Anordnung der Häuserblöcke in Quadrate, die von Kurfürst Friedrich IV im Jahre 1606 entworfen wurde. Straßennamen der schnurgeraden Straßen gibt es nicht – sie sind von A1 bis U7 „durchnummeriert“.
Zum Abschluss der Fahrt wurde am letzten Vormittag das MPI für medizinische Forschung besucht. In einem Vortrag bekamen die Schüler einen Überblick über die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts und einen Einblick in aktuelle biomedizinische Forschung.

BCP-Kurs der Q11 im Demonstrationslabor Gentechnik

Der BCP-Kurs der Q11 absolvierte ein Praktikum im Demonstrationslabor Gentechnik der Universität Bayreuth. Mehr dazu hier!

Auf besonderen Spuren unterwegs in Paris … – Unser P-Seminar Französisch 2017/19

Paris? Das kennt doch jeder. Eiffelturm, Louvre, Montmartre, Notre-Dame – laaangweilig?!

Unser P-Seminar Französisch 2017.19 „Destination France“ war anderer Meinung und hatte es sich zum Ziel gesetzt, abgesehen von den üblichen Sehenswürdigkeiten auch eher Unbekanntes zu entdecken und somit zusätzlich einen ganz anderen, vielleicht etwas weniger touristischen Blick auf die französische Hauptstadt zu werfen.
Jede von uns hat den anderen sowohl eine der üblichen Touristenattraktionen als auch einen „Geheimtipp“ vorgestellt –  auf diese Weise haben wir beispielsweise eine Chocolaterie, eine 150 Jahre alte überdachte Einkaufspassage mit Spazierstockladen oder die „promenade plantée“ , einen verborgenen Spazierweg im Herzen der Stadt, kennengelernt.
Trotzdem darf man natürlich auch die anderen Besonderheiten wie den Eiffelturm bei Sonnenuntergang, unseren Besuch in Versailles oder den unglaublichen Blick von der Dachterrasse des eindrucksvollen Monuments „Arche de la Défense“ nicht unerwähnt lassen.
Unsere Studienfahrt wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben!

Abiturientin erhält mit ihrer Seminararbeit 2. Preis der Dr. Hans Riegel-Stiftung

Unsere Abiturientin Larissa Sprigade hat Ende Juni in Erlangen den Hans-Riegel-Fachpreis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verliehen bekommen.
Sie errang für ihre Seminararbeit „Neophyten – eine Gefahr für Ökosysteme oder eine Bereicherung der Artenvielfalt“ den 2. Platz im Themenbereich Geographie.

Impressionen von der Preisverleihung + weitere Informationen dazu finden sich auf unserer Jugend forscht-Seite.

Schüler der Q12 beim „Kongress W- und P-Seminare“ des Förderkreises Ingenieurstudium e. V.

Drei Schüler der Q12 nahmen am „Kongress W- und P-Seminare“ des Förderkreis Ingenieurstudium e. V. der Metropolregion Nürnberg teil.
Vor Wissenschaftlern der Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vertretern namhafter Unternehmen und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Wissenschaft und Kunst präsentierten sie ihre W-Seminararbeiten aus dem Bereich der Chemie.

Erfolgreiche Kooperation unseres W-Seminars Chemie 2016.18 „Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“ mit der Hochschule Coburg

Die wunderbare Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg konnte mit großem Erfolg abgeschlossen werden!

P-Seminar Sport 2017.19 „Alpenüberquerung“: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren …

Die Schüler der Q11 des P-Seminars Sport 2017/19 „Auf Hannibals Spuren“ – Planung und Durchführung einer Alpenüberquerung“ arbeiten momentan intensiv an der Ausarbeitung der Route sowie am Budget für ihr Vorhaben.

Vorgesehen ist eine Route von Mittenwald nach Sterzing mit einer Länge von 180 km und 20.000 Höhenmetern!
Im kommenden Juli soll die Alpenüberquerung in einem zeitlichen Rahmen von 7–10 Tagen stattfinden.

Spannende Details über den Verlauf der Vorbereitungen lesen Sie im ausführlichen Bericht des
Coburger Tageblatt (online) – 14. Dezember 2017

Märchenhafte Tanzshow „Alex on Stage“ verzaubert Publikum!

„Es war einmal vor langer langer Zeit, als zwölf Prinzessinnen mit ihrer Königin in einem prächtigen Schloss lebten …“
So eröffnete unser Schulleiter, OStD Brunner, die abendliche Tanzveranstaltung des P-Seminars Sport 2016.18 „Alex on Stage“.

Über 800 Zuschauer waren an diesem Samstagabend der Einladung gefolgt!
Unter dem Motto „Modern Fairy Tale“ wurde das Publikum mehr als zwei Stunden lang in der voll besetzten Pestalozzisporthalle mit einer Reise durch die Märchenwelt verzaubert und begeistert …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im
// Coburger Tageblatt – 30. November 2017
// Neue Presse Coburg – 6. Dezember 2017

Backpulverrakete und Farbenzauber – spannende Experimente für Grundschulkinder

Das P-Seminar Chemie 2016.18 „Naturwissenschaftliche Experimente für Grundschulkinder“ lud Ende Oktober zwei Klassen der Pestalozzi-Schule ins Alexandrinum ein, um ihnen mit Hilfe spannender Versuche die Welt der Naturwissenschaften näher zu bringen. Im Vorfeld hatten die angehenden Abiturienten und Abiturientinnen ein halbes Jahr lang recherchiert und experimentiert, bis ein endgültiges Konzept stand, um den Kindern diesen ereignisreichen Tag zu ermöglichen.

Am Veranstaltungstag trafen die Schüler und Schülerinnen der Q12 bereits morgens die letzten Vorbereitungen und warteten gespannt auf die Ankunft der Viertklässler und Viertklässlerinnen. Insgesamt zwölf Stationen standen für Nachwuchsforscher bereit, angefangen bei „magischem Schleim“ bis zum Feuerlöscher zum Selbstbauen.

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung wurden die Grundschulkinder dann, wie in einem echten Forschungslabor, mit weißen Kitteln und Schutzbrillen ausgerüstet. Gruppenweise durften sie sich mit Geheimtinte geschriebene Botschaften schicken, Backpulverraketen steigen lassen, eine Lavalampe in ihrer Lieblingsfarbe herstellen, ihren eigenen Glückscent vergolden und zahlreiche weitere spannende Experimente durchführen.

Nach einer kleinen Stärkung besuchten die Kinder schließlich das Schloss „Hocus Pocus“, in dem drei Zauberlehrlinge mit Hilfe von beeindruckenden Experimenten ihren Hexenmeister Quax vor der bösen Hexe Gundula retteten. In dieser Chemie-Show wurde den Kindern einiges geboten: Ballons explodierten, die Hände der Zauberlehrlinge brannten, ein Barkeeper zauberte aus Wasser Bier, Wein oder Saft und ein magischer Trank leuchtete im dunklen Schloss.

Die monatelange Vorbereitung der Seminarteilnehmer wurde belohnt durch die große Begeisterung, mit der die Grundschulkinder bei der Sache waren. Und wenn nach diesem Vormittag die Neugier und Freude am Experimentieren geweckt war: einige der am Alexandrinum kennengelernten Versuche können auch zu Hause einfach nochmal ausprobiert werden!

„Modern Fairy Tale“ – Herzliche Einladung zu einer märchenhaften Tanzshow am 18. November 2017 …

Das P-Seminar Sport 2016.18 hatte vor einem halben Jahr unter dem Arbeitstitel „Alex on Stage“ die spannende Aufgabe bekommen, zum ersten Mal in der Geschichte des Alexandrinum eine abendliche Tanzveranstaltung mit Schülern des Alexandrinum und weiteren externen Partnern zu organisieren und zu gestalten.

Unter dem Motto „Modern Fairy Tale“ laufen bei unserem Seminar und den beteiligten Vereinen die Vorbereitungen inzwischen auf Hochtouren!
In Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern, wie den Effect´s, der Tanzsportabteilung des TV Ketschendorf sowie der Medau-Schule und zahlreichen Schülerinnen und Schülern unserer Schule sowie unseres Seminars, haben wir ein buntes und abwechslungsreiches über zweistündiges Programm auf die Beine gestellt, wozu wir Sie recht herzlich einladen!

Am Samstag, den 18. November 2017 um 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) in der Pestalozzi-Dreifachsporthalle ist es soweit.
Der Eintritt ist natürlich frei.

Wir freuen uns auf Sie!


Einen Vorbericht lesen Sie im
// Coburger Tageblatt – 8. November 2017

P-Seminar Geschichte 2016/18 – Stolperstein zu Ehren von Edith Frank

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

Dieses Zitat des spanischen Schriftstellers und Philosophen George Santayana spiegelt eine moralische Grundhaltung wider, die vor dem individuellen historischen Hintergrund in allen Ländern der Welt, vor allem aber in Deutschland, aufrechterhalten und angewandt werden sollte.

Wir, das P-Seminar Geschichte 2016/18 „Stolpersteine“, haben uns dazu entschieden die praktische Umsetzung unseres Projekts durch die Verlegung eines Stolpersteins zu Ehren von Edith Frank, einer ehemaligen Schülerin der Alexandrinenschule, der Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Coburg zu widmen. In Anlehnung an das Zitat wollen wir damit unseren Beitrag zur Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte leisten.

Im Besonderen ist es wichtig, sich die schulischen Bildungsziele im Nationalsozialismus vor Augen zu führen, um zu verstehen, wie die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von sieben Millionen Menschen jüdischen Glaubens im nationalsozialistischen Deutschland möglich wurde. Oberste Priorität hatte die Förderung in den Bereichen „Rassesinn“ und „Rassegefühl“, um die überlegene Stellung des Ariers gegenüber der als minderwertig propagierten jüdischen Bevölkerung zu festigen und diskriminierende Prozesse sowie schließlich den Holocaust zu rechtfertigen. Der Zuschnitt der Schule auf die nationalsozialistische Ideologie wurde auch in der praktischen Ausbildung der Lehrer verwirklicht. So hatten Schulungen des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB) militärische Züge durch einen festen und geregelten Tagesablauf und Zeitplan und durch militärische Tätigkeiten wie Schießübungen. Der Widerstand in der Lehrerschaft war auch deshalb nicht weit verbreitet, weil Lehrer häufiger von Schülern, die sich als Anhänger der Nationalsozialisten bekannten, verraten wurden, wenn sie sich im Rahmen des Unterrichts regimekritisch äußerten.

In der Zeit des Nationalsozialismus besuchte ein jüdisches Mädchen die damalige Alexandrinenschule, heute das Gymnasium Alexandrinum Coburg, und erfuhr die antisemitische Ausgrenzung am eigenen Leibe, bis sich ihre Familie schließlich entschloss, in die USA zu fliehen. Unser P-Seminar machte es sich zur Aufgabe, Informationen über ihr Leben zu sammeln und ihr zu Ehren einen Stolperstein vor unserer Schule zu setzen. Ihr Name war Edith Frank.

Umfassende Recherchen in Gemeindearchiven, den alten Jahresberichten der NS-Zeit im Staatsarchiv Coburg und in amerikanischen Datenbanken machten es möglich, Edith Franks Biographie und Stammbaum zu rekonstruieren:

Edith Sophie Frank wurde am 5. Dezember 1920 in Marktbreit geboren. Am 3. November 1931 zog sie nach Coburg in die Adolf-Hitler Straße 34 (heute Bahnhofsstraße 34). Von 1931 bis 1935/36 besuchte sie die Alexandrinenschule, bis sie schließlich am 22. April 1936 mit 16 Jahren nach München verzog, weil die Nürnberger Gesetze ihr eine Schulbildung an einer staatlichen Schule unmöglich gemacht hatten. Im folgenden Jahr floh sie mit ihrer ganzen Familie am 30. Dezember 1937 mit der S.S Washington von Le Havre, Frankreich, nach New York. Dort lebte sie bis 1940. Danach verliert sich leider ihre Spur, und trotz monatelanger Recherchen war es uns nicht möglich, Edith in den USA aufzuspüren. Möglicherweise heiratete sie nach 1940 und änderte demzufolge ihren Nachnamen.

Tief berührt haben uns bei der feierlichen Einweihung des Stolpersteins am Donnerstag, den 26. Oktober 2017, die in jiddischer Sprache vorgetragenen Lieder des Vokalensembles. Auch die spannende Lebensgeschichte der Familie Frank und ihre gelungene Flucht vor Verfolgung und Vernichtung, kurz bevor das nationalsozialistische Regime die Ausreise jüdischer Familien als illegal unterband, hat uns tief bewegt.

Wir möchten mit dem Stolperstein ein Denkmal setzen, über das die Schüler und Lehrer des Alexandrinums durchaus stolpern sollen, und das auch in der Gegenwart dazu mahnt, Diskriminierung ethnischer und religiöser Minderheiten nicht zu tolerieren, sondern dieser entschlossen entgegen zu treten.

P-Seminar Chemie 2016.18: Zwischen Jean-Paul-Grundschule und Alex stimmt die Chemie …

Die 15 Schülerinnen und Schüler unseres P-Seminars Chemie 2016.18 „Spektakuläre Experimente im Chemieunterricht“ entführten die Viertklässler der Jean-Paul-Grundschule Coburg drei Tage lang in die Welt der Chemie und weckten so Interesse für die Naturwissenschaften.

Die Viertklässler waren begeistert!

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im
// Coburger Tageblatt – 5. Oktober 2017

Biologisch-chemisches Praktikum besucht BIOTechnikum-Truck

Schülerinnen und Schüler der Q11 des Alexandrinum verlegten ihren Unterricht in ein biotechnologisches Labor – mehr auf den Seiten der Fachschaft!

Aktionstag „Sport + Gesundheit“ für die 5. und 6. Jahrgangsstufe

Einen ganzen Vormittag über konnten die Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Workshops alles rund um die Themen Ausdauer, Kraft, Massage, Pilates, Yoga, Faszientraining, gesundes Frühstück u.v.m. erleben.
Ein Flash-Mob bildete den Abschluss des „bewegten“ Schultags!

Organisiert und durchgeführt wurde dieser Aktionstag vom P-Seminar Sport 2015/17

  • mit Unterstützung von: Medau-Schule (Input/Hospitation), YOGATE (Nadja Kücker, Yoga), Optik Geyer (Sportbrille), HSC 2000 Coburg (Torwand), AOK Coburg (MotorikBrett), Landratsamt Coburg (Rauschbrillenparcours)
  • mit Dank an unsere Sponsoren Edeka Wagner, Intersport Wohlleben, Getränke Sagasser, Sparkasse Coburg – Lichtenfels, Bäckerei Feiler

Neue Presse Coburg – 9. November 2016

„My home is my castle“ – Ausstellung und Begleitveranstaltungen organisiert vom P-Seminar Geschichte/Sozialkunde 2015/17

Das P-Seminar Geschichte/Sozialkunde 2015/17 „Armut in Coburg“ des Alexandrinum hatte in die Stadtbücherei Coburg eingeladen:
Gemeinsam mit der Diakonie Coburg hatten die Schüler des sozialwissenschaftlichen Zweiges die Eröffnungsveranstaltung für die Ausstellung „My home is my castle“ mit eindringlichen Bildern des Fotografen Peter Litvai in den letzten Monaten geplant und organisiert.

Vorrangiges Ziel war es, das Thema Armut der Coburger Bevölkerung näherzubringen und zur effektiven Armutshilfe anzuregen. Denn obwohl es in Coburg viele Aktivitäten im Kampf gegen Armut und zur Armutsprävention gibt, wird der Mangel an bezahlbarem Wohnraum immer brisanter. Die Ausstellung selbst setzte sich mit dem Thema „bezahlbarer Wohnraum – Wohnqualität“ auseinander: In eindringlichen Bildern zeigt der Fotograf und Künstler Peter Litvai Unterkünfte von Personen und Familien in Armutslagen.

Weitere Veranstaltungen in der Stadtbücherei Coburg ergänzten die Thematik. Am 10. November organisierte das P-Seminar in Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg ein „Philosophisches Café zum Thema Armut“. Zusammen mit dem Arbeitskreis Armut gab es am 14. November eine Lesung von Heinrich Schaumbergers Roman „Im Hirtenhaus“.

Die Ausstellung wurde gefördert durch die Diakonie Bayern.

Die Ausstellung war bis 31. Dezember 2016 zu sehen!


Neue Presse Coburg – 1. November 2016

P-Seminar Kunst 2015/17 kreiert neue Sitzmöglichkeiten für das Schulgelände!

Die bislang kaum genutzte Wiese an der Seidmannsdorfer Straße ist um ein Vielfaches lebendiger geworden: Das P-Seminar Kunst 2015/17 „Auf der Suche nach den Räumen von morgen: (Sitz-)Objekte aus Beton – Ideenwerkstatt“ hat einen neuen attraktiven, flexiblen Aufenthaltsraum für die Schulfamilie geschaffen, der die Kommunikation fördert und Sitzen als Gemeinschaftserlebnis begreift.

Nicht einmal ein Jahr verging von der Bestandsaufnahme des Schulgeländes über die ersten Entwürfe bis zur eigenständigen Produktion im vergangenen Sommer zusammen mit Kooperationspartner Georg Bauer.
Das Vorhaben wurde von den Firmen Hein Langguth Baustoff GmbH und Pötsch Bau GmbH sowie der VR-Bank Coburg eG großzügig unterstützt.
Mitte Oktober wurde das Projektergebnis offiziell eingeweiht und den Sponsoren und der Schulgemeinschaft präsentiert.

Momentan in der kälteren Jahreszeit locken die Betonelemente vorwiegend Balancierkünstler an, bei wärmeren Außentemperaturen können sie als grünes Klassenzimmer genutzt werden oder als Treffpunkt in den Pausen!


Coburger Tageblatt (online) – 18. Oktober 2016
Neue Presse Coburg – 19. Oktober 2016

„My home is my castle“ – Eine Ausstellung in Kooperation mit dem P-Seminar Geschichte/Sozialkunde 2015/17

Das P-Seminar Geschichte/Sozialkunde 2015/17 „Armut in Coburg“ des Alexandrinum lädt herzlich in die Stadtbücherei Coburg ein!

Gemeinsam mit der Diakonie Coburg haben die Schüler des sozialwissenschaftlichen Zweiges die Eröffnungsveranstaltung für die Ausstellung „My home is my castle“ mit eindringlichen Bildern des Fotografen Peter Litvai in den letzten Monaten geplant und organisiert. Das Projekt soll zu mehr Solidarität und Nächstenliebe im Alltag bewegen.

Weitere Kooperationspartner sind der Arbeitskreis Armut und das Philosophische Café – Hochschule Coburg; die Ausstellung wird gefördert durch die Diakonie Bayern.

 Eröffnung: 26. Oktober 2016, 18:00 Uhr

 Ausstellungsdauer: 26. Oktober–19. November 2016

 

 

 

Gentechnik voraus – Alexandriner besuchen den Studiengang Bioanalytik an der Hochschule Coburg

Die Schüler des Kurses biologisch-chemisches Praktikum“ der Q11 waren einen ganzen Tag an der Hochschule Coburg zu Gast.

P-Seminar sammelt 800 Handys + 400 Euro für den Schutz der Berggorillas

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Biologie 2014.16 „Rettung der letzten ihrer Art – Konzeption eines Informationsabends über die Problematik des Naturschutzes im Virunga-Nationalpark“ trugen im Rahmen ihrer Arbeit für das Recycling-Projekt die stolze Anzahl von 800 Handys zusammen. Darüber hinaus konnten sie eine Spende in Höhe von 400 Euro für den Schutz der Berggorillas im Virunga-Nationalpark weitergeben.

„Amphitryon – aus den Wolken kommt das Glück“ beim Festival für Schultheater 2016

… nach einer Komödie des Plautus

Gleich mit zwei Produktionen war das Alexandrinum beim diesjährigen Festival präsent:
In Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Coburg wurde die Reithalle des Landestheaters Coburg auch für unser unser P-Seminar 2015/17 „Lateinisches Theater“ zur Bühne.

Auch schon zu Zeiten der Römer füllte die Komödie die antiken Theater. Das P-Seminar 2015/17 „Lateinisches Theater“ hat sie übersetzt und neu geschrieben. Da sich Jupiter verwandeln kann, verwandelt er auch Latein in Deutsch.
Schon lange kämpft Amphitryon, Hauptmann der thebanischen Armee gegen Boötien. Seine wunderschöne Gattin Alkmene betet in ihrer Verzweiflung Jupiter an, den Krieg endlich zu beenden. Die Schönheit beeindruckt den Göttervater so sehr, dass er beschließt, in Gestalt des Amphitryon Alkmene aufzusuchen, um die Ahnungslose zu verführen. Merkur, sein Begleiter, muss sich in den Trunkenbold Sosias verwandeln, den Leibdiener des Amphitryon. Als der echte Amphitryon heimkehrt, kommt es zu etlichen Verwechslungen und Verwirrungen. Schließlich greift Juno ein und ihr Göttergatte kehrt kleinlaut in den Olymp zurück.


Coburger Tageblatt – 7. Juli 2016
Neue Presse Coburg – 11. Juli 2016

Fotos: Denise Burkardt, Neue Presse Coburg

2. Wettbewerb „Jugend bewegt“ – Auszeichnung für das P-Seminar 2013.15 „Sport- und Gesundheitstag“

Der Wettbewerb „Gesund leben in der Region Coburg – Jugend bewegt“ wurde bereits zum zweiten Mal in Stadt und Landkreis Coburg durchgeführt – initiiert vom Arbeitskreis Gesundheitsförderung und Prävention der Gesundheitsregion plus – Coburger Land. Bewerben konnten sich Vereine, Schulen, Jugendgruppen und andere Vereinigungen aus Stadt und Landkreis Coburg.

Das ausgeklügelte Konzept des Sport- und Gesundheitstags für die 5. und 6. Klassen überzeugte die Jury: An einem Vormittag wurden den Schülern eine gesunde Lebensweise und eine Vielzahl von Möglichkeiten, die körperliche Fitness zu fördern, nahegebracht.


// Landratsamt Coburg – Pressemitteilung

// Coburger Tageblatt (online) – 20. April 2016

Zukünftiges W-Seminar schnuppert Hochschulluft

Das W-Seminar Chemie 2016.18 „Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“ informiert sich vom 29. Februar bis zum 4. März 2016 an der Hochschule Coburg über die Methoden der analytischen Chemie.
Im nächsten Schuljahr werden sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Seminararbeit an der Forschung der Hochschule beteiligen.

„Die Hochschule Coburg ist für uns nicht nur eine theoretische Option. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler schon in der Oberstufe die Welt der Wissenschaft kennen lernen. Das TAC eignet sich dafür mit seinem breit aufgestellten Forschungsansatz ideal“, so Schulleiter OStD Herbert Brunner zur Kooperation.

P-Seminar Wirtschaft/Recht: Mit Cutter + Karton zum Schülercafé+

Ein Workshop mit der Fakultät Design der Hochschule Coburg
(Studiengänge Architektur und Innenarchitektur)

Das P-Seminar 2014.16 „Start UP! Schülercafé+“ (Leitfach Wirtschaft und Recht) beschäftigte sich mit der Planung eines Schülercafés am Gymnasium Alexandrinum Coburg.

Die Idee war, eine Begegnungsstätte für die Schüler zu schaffen, in der diese sowohl ihr Mittagessen verzehren als auch für die nächsten Stunden lernen oder nur entspannen könnten. Um dies zu ermöglichen, wurde in verschiedenen Gruppen gearbeitet: Mögliche Betreiberkonzepte wurden entworfen, Finanzierungskonzepte ausgearbeitet, Räume geplant und eingerichtet sowie mögliche Benefizveranstaltungen zur finanziellen Unterstützung dieses großen Vorhabens angedacht.

Schnell wurde festgestellt, dass zur Umsetzung dieses Projektes ein Anbau an die Aula nötig wäre, um den Bedürfnissen auch gerecht zu werden. Da das Seminar vor allem in der Raumgestaltung Hilfe benötigte, wurden Spezialisten der Fakultät Design der Hochschule Coburg, Herr Prof. Mario Tvrtkovic (Architektur) und Frau Prof. Barbara Fuchs (Innenarchitektur) zusammen mit einigen Studenten, zu einem gemeinsamen Workshop eingeladen. Ziel war es, ein Modell des Anbaus zu erstellen.
Nach der kurzen Vorstellungsrunde startete der Workshop mit einer Präsentation von Herrn Prof. Tvrtkovic. Unter dem Motto „Lebens- und Lernraum Schule – Wieso wir andere Schulen brauchen!“ bekamen die Schüler einen Einblick in die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Schulräumen, um diese effektiv nutzen zu können. Welche Arbeit Architekten bei besagtem Prozess leisten, wurde ebenfalls diskutiert. In der anschließenden Präsentation von Frau Prof. Fuchs lag der Fokus besonders auf der Farbgestaltung und Wirkung solcher Räume.
Danach übernahmen die Schüler des P-Seminars die Leitung, führten ihre Gäste durch das Schulgebäude und machten sie mit den räumlichen Gegebenheiten vertraut: durch die Aula, zum Oberstufenzimmer, über den Garten bis hin zur alten Terrasse. Die Schüler berichteten an den verschiedenen Orten über deren Nutzen und beantworteten die Fragen der Experten. Nach der Begehung stand deutlich fest, dass es unserem Gymnasium nicht nur an Platz für die gesamte Oberstufe mangelt, sondern allgemein zu wenig Ruhezonen für die Schulgemeinschaft zur Verfügung stehen. Die Notwendigkeit des geplanten Cafés wurde von allen Teilnehmern des Workshops bestätigt. Damit nun die Gäste eine Übersicht über die bereits geleistete Arbeit im P-Seminar bekamen, stellten die Schüler ihr Konzept vor. Hier wurde vor allem über die Nutzungsmöglichkeiten und Finanzierung des Cafés aufgeklärt.
Als Einstimmung und Vorbereitung auf den Modellbau und damit verbundene Arbeitstechniken zeigten Studenten einige ihrer am Computer erarbeiteten Modelle.
Mit den bereitgestellten Arbeitsmaterialien für den Modellbau musste das Seminar nun selbst in Arbeitsteilung Hand anlegen. Einige Schüler widmeten sich zusammen mit den Professoren dem Gebäudemodell, während das restliche Seminar und die Studenten Tische, Stühle und Küchenmöbel aus Pappe bauten und anschließend einen optimale Platz dafür auf dem Modell suchten. So konnte in kurzer Zeit ein vollständiges Modell erstellt werden und alle waren stolz auf das, was zusammen bewältigt wurde.

Die Grundlagen für ein Schülercafé sind in jedem Fall geschaffen!
Ein nächstes Seminar könnte die Ergebnisse und Gedanken weiterführen und Anbau sowie Schülercafé Realität werden lassen. Dies würde den Schulalltag sicherlich noch schöner gestalten!

Schockierender Undercoverfilm rüttelt auf – Filmvorführung und Diskussion für die Mittel- und Oberstufe

Am 27. Juli 2015 hatten die Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe, sowie die Teilnehmer des P-Seminars Religion „Bunt statt Braun“ die besondere Gelegenheit den Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ (gezeigt auf der Berlinale 2012 und ausgezeichnet mit dem Zweiten Preis des Alternativen Medienpreises 2012) des Autors und Regisseurs Peter Ohlendorf zu sehen und anschließend mit diesem über die Inhalte zu diskutieren.

Der Film zeigt den Journalisten Thomas Kuban, der unter hohem Risiko die Rechtsrock-Szene mit versteckter Kamera ausspäht.  Er ermöglicht so Einblicke in eine Jugendszene, in die sich sonst keiner hineinwagt. Es wird deutlich, wie Rechtsextremisten über kostenlose Rockkonzerte Jugendliche für ihre Ideologie gewinnen wollen, auch weit über die Grenzen Deutschlands hinweg. Dabei beleuchtet der Film auch das Verhalten der staatlichen Behörden kritisch.

Nach der 90-minütigen Filmvorführung, die Schüler wie Lehrkräfte tief bewegt hat, wurden Fragen und Anmerkungen in einer anregenden einstündigen Diskussion von Peter Ohlendorf aufgegriffen.

Vielen Dank für diese nachhaltige Vorführung, auch an die Initiatoren vom Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“.

Schulsportevent 2015 – Alles bewegt sich!

… organisiert vom P-Seminar 2014.16 Sport

Am 30. Juni 2015 trafen sich die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an der Angersportanlage zu einem gemeinsamen Sporttag. Nach der Begrüßung und Erwärmung gingen die Schüler im Zweistundentakt dem Plan des dreiteiligen Sporttags nach. Neben den jedes Jahr stattfindenden Bundesjugendwettspielen wurden Jahrgangsstufenturniere in Fußball bzw. Völkerball, sowie von den Schülern individuell gewählte Workshops in Zumba, Volleyball, Parkour und Badminton bestritten, welche zum Teil von externen Partnern geleitet wurden. Ebenso erhielten wir Hilfe von den Schülern der Q11 und dem Lehrerkollegium.

Als Sponsoren konnten wir die Sparkasse und die VR-Bank gewinnen. Außerdem erklärten sich die Drogeriekette DM, die Krankenkasse AOK, die Supermarktkette REWE, das Schwimmbad Aquaria Coburg und das Sportland Coburg bereit, Belohnungen für die Sieger der Turniere bzw. Verpflegung für die Schüler bereit zu stellen.

Der beste Schüler und die beste Schülerin jeder Jahrgangsstufe bei den Bundesjugendspielen wurde geehrt und mit einem kleinen Präsent beglückwünscht. Des Weiteren wurden die Siegerklassen der Jahrgangsstufenturniere ermittelt und mit einem Gutschein für das Schwimmbad Aquaria Coburg belohnt. Die besten Klassen beim Fußballturnier waren die 5a, 6c und 7b; die Gewinner des Völkerballturniers waren die 8b, 9a und 10c.

„Hoffentlich gibt es nächstes Jahr wieder so einen Tag, an dem vielleicht auch unsere Lehrer ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen können und der nicht so heiß wird!“, freut sich eine Schülerin der 8. Jahrgangsstufe schon auf eine Wiederholung.

audioguide – Projektpräsentation + „P-Seminar-Preis 2015″

audioguide „erobert“ Museumsbesucher!


Ende März 2015 stellte das P-Seminar „Ab ins Museum! Entwicklung eines Museumsführers“ 2013/15 (Leitfach Kunst) in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg seine Audioguide-Produktion der Öffentlichkeit vor.

Vor den Originalen wurde #audioguide mithilfe des darauf abgestimmten Orientierungsplans sowie des Verweissystems in den Ausstellungsräumen getestet. Die Projektbeteiligten hatten zuvor über Ziele und Verlauf des Projekts informiert: Ein intensiver Blick auf die Sammlung, bestehende Vermittlungskonzepte und die Situation vor Ort ließen ein frisches, attraktives, kurzweiliges, ästhetisch ansprechendes Konzept entstehen, dessen mediales Endergebnis nicht von vornherein festgelegt war; eine professionelle Umsetzung wurde jedoch angestrebt.

Anlässlich der Projektpräsentation nahm Herr Ltd. OStD Dr. Neubauer als Ministerialbeauftragter die Preisverleihung des „P-Seminar-Preis 2015“ auf Oberfranken-Ebene vor und würdigte das gelungene Ergebnis der zeitgemäßen Kunst- und Wissensvermittlung für die Altersgruppe „Jugendliche/junge Erwachsene“.

Der „P-Seminar-Preis“ wird jedes Jahr gemeinsam vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie den Kooperationspartnern – der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG – ausgeschrieben.

W-Seminar 2014.16 Geographie in Berlin + Potsdam!

Klima – Klimakatastrophen – Klimawandel


 „Also hier würde ich später gerne auch mal arbeiten!“

So begeistert zeigten sich die Schüler des W-Seminars von den Forschungsmöglichkeiten am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam, das sie während ihrer Studienfahrt vom 4. bis 7. März 2015 besuchten. Die Forschungsstelle ist Teil des Wissenschaftsparks „Albert Einstein“ auf dem traditionsreichen Telegrafenberg, wo auch weitere Einrichtungen, wie z.B. das weltweit bekannte Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut (PIK) und das international renommierte Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) für Erdbebenforschung angesiedelt sind. Im Mittelpunkt der Forschungen des AWI, welches seit 1992 als Zweigstelle des Hauptsitzes in Bremerhaven fungiert, stehen die Untersuchung der polaren Landregionen und atmosphärischer Prozesse. Zu diesem Zweck führen die Wissenschaftler Expeditionen vor allem in die Arktis und in die Antarktis durch, um mittels geowissenschaftlicher Studien über die Permafrostregionen und die Periglazialgebiete am Rand des Inlandeises Rückschlüsse auf das künftige Klima ziehen zu können. Am Institut erhielten die Schüler einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler und erfuhren viel über aktuelle Projekte.

Insbesondere die Ausführungen von Herrn Dr. Boris Biskaborn über seine Arbeit auf der sibirischen Insel Samoylov – er berichtete vom Überlebenstraining bei eisigen Temperaturen, abenteuerlichen Hubschraubereinsätzen, aber auch von der Schönheit der unberührten Natur – haben die Schüler nachhaltig beeindruckt. Interessant waren ebenso die persönlichen Erfahrungen des Wissenschaftlers im „alljährlichen Kampf“ um Fördergelder, insbesondere vor dem Hintergrund der intensiven Zusammenarbeit mit dem russischen Melnikov Permafrost Institut.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand der Besuch der Landwirtschaftlich Gärtnerischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin auf dem Programm. Hier durften vor allem auch die fünf Schüler, welche sich im Rahmen der Begabtenförderung gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrkraft der Studienfahrt angeschlossen hatten, Untersuchungen an Bioenergiepflanzen vornehmen. Zielsetzung der Untersuchungen von Bodenproben war es, herauszufinden, wie viel Kohlenstoff in den Wurzeln von Pflanzen fixiert ist. Dazu musste zuerst die Wurzelmenge ermittelt werden. Die zunächst eher handwerkliche Arbeit auf dem Feld irritierte die Schüler anfangs etwas, aber spätestens bei der anschließenden Analyse am Computer waren alle dann vom Ergebnis ein wenig überrascht, da in relativ kleinen Bodenproben sehr große Mengen an Wurzelsubstanz nachzuweisen waren.

An einem weiteren Tag besuchten die Schüler den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof. Dort wurden sie von Mitarbeitern des Geographischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin begrüßt und es erfolgte ein Rundgang über das Gelände des Gewerbeparks. Die Schüler erfuhren Wissenswertes über die Erfolgsgeschichte des Standorts und das ansässige Gründerzentrum. Nach der Besichtigung des historischen Windkanals ging es zurück ins Institut, wo ein gut vorbereiteter Mitarbeiter über den Klimawandel referierte. Insbesondere die Einbeziehung ihrer Seminararbeitsthemen überraschte die Schüler positiv.

Am Nachmittag hatten die Schüler dann die Möglichkeit, ihren Studien bzw. Recherchen bzgl. der eigenen Seminararbeit gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften nachzukommen. Zu diesem Zweck wurde die moderne Campusbibliothek der Universität aufgesucht, welche sehr umfangreiche Fachliteratur zu allen naturwissenschaftlichen Themengebieten bereitstellt. Die Bibliothek beeindruckte die Schüler sehr – komfortable und auch behindertengerechte Arbeitsplätze, computergesteuerte und roboterunterstützte Bibliothekstechnik, umfangreiche Sammlungen an Büchern, Zeitschriften, Atlanten und letzten Endes auch der architektonisch gelungene Bibliotheksbau.

Am letzten Tag ging es dann zur Internationen Tourismusbörse. Diese weltweit größte Messe der Reise-Industrie lockte auch 2015 wieder über 175.000 Besucher an. Auf ca. 170.000qm Ausstellungsfläche präsentiert sich jedes Jahr im März die ganze Welt in Berlin. So kann man z.B. mit den Tourismusvertretern anderer Länder ins Gespräch kommen, fremdartigen Musikklängen folgen, kleine kulinarische Kostproben erhaschen oder einfach nur den nächsten Urlaub planen. Schwer beeindruckt und mit müden Füßen machten sich sowohl Schüler als auch Lehrer am Nachmittag auf den Weg zum Bahnhof, um die Heimreise anzutreten.