Die Welt ist bunt – und das ist auch gut so!

Die Welt ist bunt – und das ist auch gut so!

Im Rahmen des Lehrplanthemas „Vielfalt der Kulturen und Lebenswelten – Solidarität im Namen Gottes“ widmeten sich die katholischen Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe einem eigenen kreativen Projekt: Im Laufe von mehreren Unterrichtsstunden (vor Ort in der Schule sowie zuhause während des Homeschoolings) entstand nach und nach eine anschauliche Ausstellung.

Im Zentrum standen in der ersten Arbeitsphase die Länder Peru, Indien, Afghanistan und Deutschland. Die Schüler*innen recherchierten fleißig, brachten eigenes Material mit und sammelten schließlich auch mithilfe unseres Relibuchs viele spannende Informationen zu den einzelnen Ländern und den Lebensumständen der dort lebenden Kinder auf großen bunten Plakaten. Interessiert hörten alle zu, als stolz ihre Plakate präsentiert wurden und wir die Ergebnisse diskutierten.

In diesem Zusammenhang befassten sich die Schüler*innen dann genauer mit der weltweiten Benachteiligung von Kindern. Wir fragten uns, was arm sein überhaupt bedeutet und stellten fest, dass dies je nach Land etwas völlig anderes heißt. In Deutschland ist etwa jedes fünfte Kind armutsgefährdet (Quelle: Bertelsmann Stiftung). In diesem Zusammenhang machten sich die Heranwachsenden bewusst, dass es vielen anderen Kindern bei Weitem nicht so gut geht wie uns. Besonders das Thema „Kinder als Soldaten“ ließ alle aufhorchen. Die Aktion „Rote Hand“, die von vielen Hilfswerken wie missio und UNICEF unterstützt wird, wendet sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Die rote Hand setzt dabei ein Zeichen, die „Stopp“ ruft und sich ganz klar gegen Kinder in der Armee ausspricht.

Zum Abschluss des Projektes sollte es konkret werden: Was können wir selbst tun, um die Welt ein klein wenig besser zu machen? Hierzu waren die Ideen vielfältig: bewusst(er) im Supermarkt einkaufen (z.B. Fairtrade-Lebensmittel), sich ein nachhaltig produziertes Smartphone (z.B. von Fairphone oder Shiftphone) zulegen, Obdachlose unterstützen, ordentlich Müll trennen oder am besten erst gar nicht so viel Müll produzieren (um hier nur einige Beispiele zu nennen). Nachdem klar wurde, was der große Begriff Solidarität in der Praxis meint, waren sich alle einig, dass es wichtig ist, mutig und verantwortungsvoll mit gutem Beispiel voranzugehen – vor allem hier und heute.

 

Reli mal anders: Ein eindrucksvoller Einblick in die Hospizarbeit

Im Rahmen des Lehrplanthemas „Leben an der Grenze“ unseres katholischen Religionsunterrichtes lud Frau Beez zum Abschluss des Themas Frau Brüning-Wolter vom Hospizverein Coburg ein.

Am Dienstagnachmittag, dem 29. Juni 2021, trafen wir – die Reliklasse der Zehnten – uns im Raum der Stille. Ein Klassenraum, extra so eingerichtet, dass ein angenehmes Ambiente herrscht. Und dennoch ist die Stimmung leicht bedrückt. Denn es geht um kein anderes Thema als den Tod. Passend dazu erwartete uns im Zimmer Frau Brüning-Wolter aus dem Coburger Hospizverein. Sie stellt sich als hauptamtliche Mitarbeiterin vor. Um genauer zu sein ist sie die Koordinatorin des Vereins. Wie es wohl kaum anders zu erwarten war, bemerkt sie unsere anfängliche Zurückhaltung sofort und sagt zu uns: Über den Tod solle man sprechen. Es gebe nicht Vieles auf der Welt, das sicher wäre, aber der Tod ereile uns schließlich alle. „Aber wir sind doch noch so jung“, würden manche sagen, „da muss man sich keine Gedanken über den Tod machen!“ Aber falsch gedacht, denn auch wenn es nicht so erscheinen mag, die meisten Menschen sammeln ihre ersten Erfahrungen mit dem Tod bereits im Teenageralter. Und noch etwas stellt Frau Brüning-Wolter direkt am Anfang sicher: bei ihnen im Hospiz heißt es nicht „Sterbebegleitung“, sondern „Lebensbegleitung“ – immerhin geht es um die letzten Tage des Lebens. Dann beginnt sie selbstsicher und dennoch einfühlsam von ihrer Arbeit zu berichten: Zunächst geht es um den organisatorischen Teil des Ganzen, dann geht sie langsam über zum emotionaleren Teil.

Die meisten Menschen, die das Hospiz aufsuchen, sind an Krebs erkrankt. Das Durchschnittsalter liegt bei über fünfzig Jahren, auch wenn die Tendenz mittlerweile in jüngere Bereiche geht, und immer mehr Menschen das Angebot wahrnehmen. Was die zu Begleitenden dort dann bekommen, ist laut Frau Brüning-Wolter kein Hexenwerk, sondern wie sie es selbst sagt: „nur Nachbarschaftsdienst“. Etwas, das laut ihr eigentlich jeder kann. Der Zweck der Organisation ist es, die letzten Tage des zu Begleitenden so schön wie nur möglich zu gestalten: ob das nun ein Vorleseabend oder eine Fahrt an die Ostsee ist. Aber nicht nur die Lebensbegleitung spielt im Hospizverein eine Rolle, sondern auch die Trauerbegleitung ist ein zentraler Bestandteil. Es ist oft sehr schwer für die Mitmenschen, mit ihrer Trauer umzugehen, nachdem sie eine geliebte Person verloren haben. Frau Brüning-Wolter gesteht uns, dass das für sie häufig noch anstrengender ist als die Lebensbegleitung. Ob sie nun den Kindern der Sterbenden erklären muss, wie es um ihre Familienmitglieder steht, oder darum, im Nachhinein die Betroffen wieder in den Alltag finden zu lassen.

Vermutlich klingt das für die meisten nicht gerade nach einem Beruf, der besonders leicht ist. Und auch Frau Brüning-Wolter verrät uns, dass es manchmal sehr hart und herausfordernd ist. Nach jedem Sterbefall finden daher auch Gespräche mit den Hospizmitarbeitern statt, um zu sehen, wie stark sie das Erlebte selbst belastet. Auf unsere Frage, wie sie es schafft, da einen passenden Ausgleich im Leben zu finden, meint sie, dass es natürlich auch gute Seiten gebe, und die Menschen ihr viel Dankbarkeit zurückgeben. Außerdem konnte sie so viele schöne Momente miterleben. Aber als Ausgleich in der Freizeit, fügt sie hinzu, dient ihr das Töpfern.

Für mich persönlich war das eine sehr aufschlussreiche Stunde, die viel positiver war als zuvor erwartet. Letzten Endes gebe ich Frau Brüning-Wolter recht, dass über dieses Thema mehr gesprochen werden muss. Denn der eigene Tod ist am Ende nicht so schlimm wie die Trauer der Hinterbliebenen – zu denen auch wir dazugehören können. Und mit dieser Trauer umzugehen…das muss man lernen. Und leider geschieht das nicht dadurch, indem man den Tod aus den eigenen Gedanken verbannt und kein Wort darüber sagt.

Jakub Ročin (10b)

Erkundung des jüdischen Friedhofs

Am Freitag, den 25. Juni 2021, haben wir, die katholische Religionsgruppe der 9. Jahrgangsstufe, im Rahmen unseres Themas Das Judentum, einen kleinen Ausflug zum jüdischen Friedhof hier in Coburg gemacht.

Der jüdische Bereich befindet sich im hintersten Teil des bekannten Friedhofes. Bei der Ankunft sind uns sofort der Zaun mit einem Tor, der nochmal den jüdischen vom restlichen Teil des Friedhofs trennen soll, und ein großes Schild aufgefallen, auf welchem klar gemacht wird, dass dieser Bereich besonders vor Beschädigungen und Beschimpfungen geschützt wird. Ein Gedenkstein mit der Aufschrift Opfer des Faschismus 1941-45 steht direkt hinter dem Eingang. Darauf sind Namen vieler der getöteten Juden in diesem Zeitraum eingemeißelt. Das Besondere an diesem Stein ist der bunte Blumenschmuck, weil dies eigentlich kein Brauch auf jüdischen Friedhöfen ist. Daneben sieht man ein sehr großes Grab von Soldaten, welche im 1. Weltkrieg gefallen sind.

Ein besonderes Merkmal jüdischer Grabsteine sind die darauf liegenden Steinchen, welche von Angehörigen oder Freunden hingelegt wurden. Zudem ist uns aufgefallen, dass so gut wie alle Gräber verwittert und heruntergekommen sind. Grund dafür ist die jüdische Tradition, den Grabstein in seiner Ursprungsform zu lassen, egal wie sehr sich der Zustand verschlechtert. Den Wohlstand der jeweiligen Familien kann man am Material, der Größe und der Verarbeitung des Grabsteines erkennen. Die Gräber stehen sehr eng aneinander und zeigen nach Osten, Richtung Jerusalem. Wir haben gemerkt, dass Besuche am Grab deshalb sehr schwierig sind. Die Aufschriften sind meist auf Hebräisch mit deutscher Übersetzung verfasst. In der Regel liest man überall auf Hebräisch Hier liegt. Im Großen und Ganzen sind zumindest die Grabaufschriften den uns bekannten vergleichbar.

Zu erwähnen sind außerdem die folgenden Symbole:

  • Der Davidstern (repräsentiert die Religion)
  • Hände (zeigen Zugehörigkeit zum Stamm der Ahroniden, einer der zwölf Stämme Israels, und sind meistens auf den Grab eines Priesters zu sehen)
  • Widderhorn (Person war Hornbläser als Beruf)
  • Menora (siebenarmiger Leuchter, Symbol für die Aufgabe, das Licht für Völker der Welt zu sein)

Interessant ist auch, dass diese jüdische Stätte die einzige ist, die in Coburg noch existiert.

Insgesamt haben wir den sehr informativen und teils emotionalen Ausflug genossen. Hiermit wollen wir uns auch bei unserer Religionslehrerin Frau Beez bedanken, welche uns diesen kleinen Ausflug ermöglicht und uns das Judentum damit nähergebracht hat.

Birgit Heilingloh und Leonie Vorsthoven (beide 9b)

 

Neues Sportkonzept – Neu gewonnene Kooperationspartner

Wir am Alexandrinum sind offen für alle Sportarten und wollen alle sportbegeisterten Kinder fördern. Dafür haben wir ein vielfältiges Angebot an freizeit- und leistungsorientierten Aktivitäten eingerichtet, mit denen wir in den ersten Schuljahren am Gymnasium beginnen und über die gesamte Schulzeit kontinuierlich aufbauen.

Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe finden ein optimiertes Konzept mit zahlreichen Sportarten und vielen Wahlmöglichkeiten. Neben dem Basissportunterricht kann jeder zusätzlich sein persönliches Sportmodul je nach Neigung und unabhängig von der Klasse frei wählen. Diese Module werden mit Unterstützung unserer zahlreichen Partnervereine durchgeführt. Das Angebot konnten wir dieses Jahr sogar noch erweitern!

Überblicksphase: Folgende Module sind in der 5. und 6. Jahrgangsstufe wählbar:

  • Turnen_Tanzen_Akrobatik: Hier lernen unsere Schüler über das Jahr die Sportarten Gerätturnen, Tanzen und Bewegungskünste (Schwerpunkte: Akrobatik und Zirkuskünste) kennen. Das Training erfolgt jeweils blockweise unter der Leitung von Frau Atzpodien und lizenzierten Übungsleitern unserer Partnervereine, dem TV Ketschendorf und den Effect´s 2012.
  • Ballakademie: Es geht hier um die vier großen Spielsportarten. Lizenzierte Übungsleiter unserer Partnervereine HSC 2000, BBC Coburg, FC Coburg, TSV Lautertal und SG Rödental trainieren unsere Schüler jeweils mehrere Wochen am Stück die Sportspiele Handball, Basketball, Fußball und Volleyball bzw. Beachvolleyball.
  • Klettern: Unter der Leitung von Herrn Lehmann in Kooperation mit der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins e.V. findet das Klettertraining in der großen Klettersporthalle in Coburg statt.

Spezialisierungsphase: Ab der 7. Jahrgangsstufe können sich sportlich aktive Schüler, nachdem sie die Auswahl kennengelernt haben, in den jeweiligen AGs auf ihre Lieblingsportarten spezialisieren und auch auf Wettkampfniveau trainieren.

Derzeit gibt es AGs in Kooperation mit unseren Stützpunktpartnern in den Sportarten Klettern, Handball, Fußball, Basketball, Volleyball bzw. Beachvolleyball, Tanzen sowie Wettkampfmannschaften in den Sportarten Gerätturnen, Leichtathletik, Tischtennis, Triathlon, Schwimmen und Tennis.

Ein Meditationsraum für das Alex

Zum ersten Mal in der Coburger Geschichte wurde ein Meditationsraum an einer Schule verwirklicht. Dieses wunderbare Geschenk, welches ohne das zuständige Projekt-Seminar nicht realisiert worden wäre, ist dem Gymnasium Alexandrinum passend zur Weihnachtszeit beschert worden.  Wir hoffen natürlich, dass der Raum zukünftig viel genutzt wird und dass er allen Schülern, die sich schon lange einen Rückzugsort an der Schule gewünscht haben, guttut.

 

Selbst gebastelte Weihnachtskarten für Senioren

Eine kleine Aufmerksamkeit, die von Herzen kommt

Es ist und war so ein ganz anderes Jahr. Mit Sicherheit anders als wir es uns alle gewünscht hatten. So überlegten wir in der Fachschaft Religion, wie wir zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten können, vor allem denjenigen Menschen eine kleine Freude zu bereiten, die es in diesem Jahr besonders schwer hatten, und zugleich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichtes auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

So entstand die Idee, in unseren Religionsgruppen der Klassen 5 bis 10 ganz individuelle Weihnachtskarten zu gestalten.

Wichtel am Alex

Für zumindest ein bisschen weihnachtliche Stimmung sorgte die SMV am letzten Schultag im Jahr 2020: Bei einer klassenübergreifenden Wichtelaktion tauschten unsere Schülerinnen und Schüler der noch anwesenden Unterstufe (Klassen 5-7) kleine Geschenke aus. Fleißige Helferinnen und Helfer der SMV verteilten die Geschenke in den Klassen.

Vorlesetag 2020 am Alexandrinum

Am Freitag, dem 20. November 2020 wurde der bundesweite Vorlesetag auch am Gymnasium Alexandrinum zelebriert. In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 fanden deswegen kleine Lesungen statt. Die Fachlehrkräfte vieler Fächer (z. B. Mathematik, Englisch, Religion, Ethik, Deutsch) haben sich für diesen ganz besonderen Tag schöne Vorlesetexte ausgesucht.

Weitere Informationen zum Vorlesetag allgemein sind zu finden unter www.vorlesetag.de!

Alexandrinum ist „Umweltschule in Europa“

Heute kam die Nachricht: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ für das Schuljahr 2019/2020 erhalten. Herzlichen Glückwunsch!“

Die Jury – bestehend aus Vertreter*innen des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der ALP und des LBV würdigt das Alexandrinum für sein Engagement  im „Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie“.

Schöne, positive Nachrichten in diesen Zeiten! Vielen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, diese Auszeichnung zu erhalten, vor allem Herrn Dr. Reuter und seinem P-Seminar.

P-Seminar Religion unterwegs!

Drei Schülerinnen des diesjährigen P-Seminars „Raum der Stille“, das einen Meditationsraum an der Schule einrichtet, machten sich mit Frau Dorn an einem sonnigen Nachmittag auf den Weg zu den Heiligenfeld-Kliniken in Bad Kissingen, um einen dort vorhandenen Meditationsraum zu besichtigen. Eindrücke dieser Fahrt finden Sie hier.

Zwölf Jahre lang Elternbeirat – Vielen Dank Herr Dr. Franke!

Das Alexandrinum muss sich von einem verdienten Mitglied des Elternbeirats verabschieden.

Zwölf Jahre lang war Herr Dr. Franke Mitglied des Elternbeirats am Alexandrinum und hatte während dieser Zeit innerhalb dieses Gremiums verschiedene Posten inne: Kassenwart, stellvertretender Vorsitzender und über mehrere Wahlperioden Vorsitzender des Elternbeirates. Diese Ämter füllte Herr Dr. Franke immer aktiv aus, suchte das Gespräch und hakte in Sitzungen auch mal nach – das Alexandrinum war ihm ein Anliegen. Nachdem nun sein jüngstes Kind am Alex das Abitur erfolgreich bestanden hat, muss Herr Dr. Franke – aus Sicht des Alexandrinums „leider“– seine Ämter niederlegen.

Die Schulleitung bedankt sich bei Herrn Dr. Franke für die für unsere Schule geleistete großartige Arbeit in den vergangenen dreizehn Jahren, für seinen aktiven und unermüdlichen Einsatz, seine offene und freundliche Art in der Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und Gesundheit. Wir hoffen, dass wir uns bei dem einen oder anderen Schulfest wiedersehen!

Schlussandacht 2020

Da wir leider keinen Schulgottesdienst feiern konnten, möchten wir euch und Ihnen ermöglichen, mit dieser Andacht auf das vergangene Schuljahr mit all seinen Schieflagen zurückzublicken.

Andacht zum Ende des Schuljahres 2019/2020

Europäischer Wettbewerb

Wegen der Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona Virus musste die diesjährige Siegerehrung des Europäischen Wettbewerbs leider abgesagt werden. Dennoch erhielten die sieben Gewinner*innen des Gymnasiums Alexandrinum aus den Klassen 5b, 6b, 9b und 10b Urkunden und Buchgutscheine. Zwei Schüler der Klasse 5b zählten mit ihrer Fotoarbeit sogar auf Bundeebene zu den Siegern: Sie hatten sich aus den Wettbewerbsvorgaben das Thema „Baba Yaga meets Froschkönig“ ausgesucht.  Europäische Märchenfiguren wurden für diese Arbeit aus Ton modelliert, bemalt und vor einem märchenhaft inszenierten Hintergrund zueinander in Beziehung gesetzt.

Prämierte Arbeit unserer Fünftklässler

Für die gelungene Gruppenarbeit gab es zu den Buchgutscheinen noch ein Preisgeld von 50 Euro.

Die Fachschaft Kunst freut sich zusammen mit den Gewinnern und hofft für die nächste Runde des Wettbewerbs im Schuljahr 2020/21 wieder auf rege Beteiligung.

Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2020

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten wurden am 17. Juli 2020 im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Pausenhof der Schule verabschiedet. Auch wenn diese wegen der Pandemie in diesem Jahr etwas anders ausfallen musste als sonst, konnte doch ein würdiger Rahmen gefunden werden, in dem die Abiturientinnen und Abiturienten vom Schulleiter, OStD Feuerpfeil, ihre Zeugnisse erhalten haben. Durch die Teilung des Jahrgangs in drei Gruppen war es außerdem möglich, dass diesem besonderen Moment auch die Eltern beiwohnen konnten.

Ein Bericht dazu ist hier in der lokalen Presse zu finden.

Alle unsere Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma!

1. Platz im Bundeswettbewerb Mathematik

Seit vielen Jahren besticht unser Schüler Andreas Feuerpfeil (Q11) durch seine außergewöhnlichen mathematischen Fähigkeiten.

Er nahm unter anderem in den letzten vier Jahren am Landeswettbewerb Mathematik teil und zählte jedes Jahr zu den Siegern. In diesem Jahr wagte er sich nun erstmals an die sehr anspruchsvollen Aufgaben des Bundeswettbewerbs Mathematik, der 2020 sein 50. Jubiläum feiert. Dieser alljährliche Wettstreit fordert die besten Jungmathematiker und -mathematikerinnen Deutschlands heraus, ihr fundiertes mathematisches Fachwissen und deren Anwendung in zwei Hausaufgabenrunden und einem abschließenden Kolloquium unter Beweis zu stellen. Hier müssen Aufgaben aus unterschiedlichen Teilbereichen – wie z.B. der Zahlentheorie, der Geometrie, der Algebra und aus dem Bereich der unendlichen Folgen – bearbeitet werden. Die Aufgaben gehen weit über die klassische Betrachtung der Mathematik innerhalb des Schulunterrichts hinaus.

Andreas hat mit seiner fehlerfreien Arbeit und einem hervorragendem ersten Platz seine mathematische Fähigkeiten zum wiederholten Male bewiesen. Das Gymnasium Alexandrinum gratuliert ganz herzlich zu dieser großartigen Leistung und drückt die Daumen für die nun anstehende 2. Runde des Wettbewerbs.

„Back to Hogwarts“ – der Leseclub im Harry-Potter-Fieber

Eine Wettbewerbsausschreibung der Stiftung Lesen anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von „Harry Potter“ war der Grund, dass der Leseclub in diesem Schuljahr u. a. ganz im Zeichen der beliebten Fantasyreihe stand. Eifrig wurden sämtliche Bände zusammengetragen, die Verfilmung an einem Kinonachmittag in der Schülerlesebücherei angesehen und viele Ideen gesammelt für den Wettbewerbsbeitrag. Schon schnell stand fest: Geburtstage müssen gefeiert werden! Deshalb organisierte der Leseclub für seine Mitglieder eine Harry-Potter-Geburtstagsparty.

Dafür wurde schon im Vorfeld fleißig gebastelt und gewerkelt, zahlreiche Anregungen lieferte „Das inoffizielle Harry Potter Bastelbuch“ der in Coburg lebenden Autorin Christine Rechl. Jedes Leseclubmitglied bekam eine offizielle Einladung zur Party, welche dann am 16. Januar 2020 in unserer Schülerlesebücherei gefeiert wurde. Natürlich konnte Hogwarts nur über das berühmte Gleis 9 ¾ erreicht werden, aber das war natürlich für die Bücherwürmer in Zauberer- und Hexenkostümen überhaupt kein Problem.

Bevor es richtig losging, musste sich die ganze Mannschaft natürlich erst einmal richtig stärken: Sie ließ sich sowohl die Hauptspeise, nämlich die geräucherten Spinnenbeine mit gebackenen Zauberteiglingen und Hexenblutdip, als auch die vielen Nachspeisen, wie die gezuckerten Schleimtiere und die gesalzenen Schlaufenwürmer, schmecken. Natürlich gab es auch die berühmten Bertie Botts Bohnen jeglicher Geschmacksrichtungen.

Los ging es dann mit einer Schatzsuche durch unsere Schülerlesebücherei: ein Hinweiszettel lag in einer gebastelten Schachtel mit Schokofröschen, welche sich auf der großen Tafel befand, und jeder Gast musste ein bestimmtes Buch in der Schülerlesebücherei suchen. In den Büchern fanden die Bücherwürmer dann einen Hinweis auf den Schatz. Das Auffinden der Bücher und auch die Entschlüsselung der Hinweise waren nicht immer einfach. Doch mit Zauberkräften waren die Schwierigkeiten schnell überwunden: der Schatz war in einem Bücherkoffer versteckt.

Hinter dem Schatz verbarg sich … ein Koffer mit der Aufschrift „Trimagisches Turnier“!  In Dreiergruppen mussten schwierige Aufgaben bewältigt werden, z. B. das Auspacken eines goldenen Eies und das Zusammenbasteln des Inhalts auf Zeit, das Ansaugen von Schleimtieren aus einem Wasserglas mit einem Strohhalm sowie das möglichst schnelle Herausfinden aus verschiedenen Labyrinthen. Die Sieger des Trimagischen Turniers wurden natürlich ausgiebig bei leckerem Kuchen gefeiert. Zum Abschluss wurde noch ein Monsterbuch gebastelt, das die Geburtstagsgäste nur mit der passenden Bedienungsanleitung und fest verschnürt nach Hause mitnehmen durften, denn wer möchte schon von seinem Monsterbuch gebissen werden?!

Schließlich reichte der Leseclub die Dokumentation der Harry-Potter-Party als Wettbewerbsbeitrag ein und erhielt dafür eine Teilnehmerurkunde.

Bundesweiter Vorlesetag

Einhorngeschichten sind nicht nur was für Mädchen!

Davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 a der Grundschule Pestalozzischule mit ihrer Klassenlehrerin überzeugen. Am 15. November, dem bundesweit zelebrierten Vorlesetag, wurden diese nämlich vom Leseclub „Die Bücherwürmer“ des Gymnasiums Alexandrinum in die dortige Schülerlesebücherei eingeladen. Mit verteilten Rollen wurde „Kurt – Wer möchte schon ein Einhorn sein“ von Chantal Schreiber vorgelesen und die Zuhörer lernten Kurt kennen, der sich so gar nicht wohl in seiner Einhornhaut fühlt, weil Mitgefühl zu glitzerndem Sternenschauern und nach Rosen riechenden Pupsen führen – wie peinlich. Und genau dieses Mitgefühl wird entfacht, als er eine Prinzessin retten soll …

Sowohl die vorlesenden „Bücherwürmer“ als auch die Zuhörer hatten sichtlich Spaß an dieser Aktion zum Vorlesetag und man hatte beim Beobachten nicht den Eindruck, dass Lesen bzw. Vorlesen auch im heutigen multimedialen Zeitalter out ist!